AT149101B - Elektronenröhre. - Google Patents

Elektronenröhre.

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AT149101B
AT149101B AT149101DA AT149101B AT 149101 B AT149101 B AT 149101B AT 149101D A AT149101D A AT 149101DA AT 149101 B AT149101 B AT 149101B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 austretende Elektronenstrom in getrennte Strombahnen zerlegt wird, welche in verschiedener Weise steuerbar sind. Je nachdem man eine möglichst unabhängige Steuerung der einzelnen Strombahnen oder eine gewisse gegenseitige Abhängigkeit beabsichtigt, kann die Änderung der Formgebung sprungweise und zwischen Extremen vorgenommen oder eine Übergangszone eingeschaltet werden. Weitere   Ausführungsmöglichkeiten   bestehen darin, dass die Formänderung bei verschiedenen Elektroden an 
 EMI2.1 
 denkbar, dass die   Durchgriffsverhältnisse   innerhalb der durch die verschiedene Formgebung einzelner Elektroden sich ergebenden Abschnitte des Elektrodensystems stetig variiert werden, um beispiels- 
 EMI2.2 
 abweichenden Verlauf zu geben. 



   Bei den bisher bekannten Röhrenbauarten, bei denen eine in Richtung der Kathode verschiedene Formgebung von Elektroden angewendet wurde, geschah dies sowohl in anderer Form als auch zu andern Zwecken, beispielsweise um einen logarithmischen Kennlinienverlauf zu erzielen oder um den bei direkt geheizten Glühkathode längs des Heizfadens auftretenden Spannungsabfall zu kompensieren und eine homogene Feldverteilung herzustellen. Im vorliegenden Falle wird aber gerade eine Inhomogenität der Steuerwirkung und die Ausbildung von nebeneinanderliegenden, durch die einzelnen Elektroden in verschiedenem   Masse   beeinflussten Eelektronenstrombahnen angestrebt. 



   Fig. 2 stellt ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Röhre dar, welche dieselben Eigenschaften wie die in Fig. 1 gezeichnete   Doppelröhre   besitzt. Insbesondere sind die extremen Unterschiede der Gittersteigungen hervorgehoben. In der linken Hälfte ist das die Kathode umgebende Gitter eng, in der rechten ganz weit gewickelt bzw. es bleiben im Grenzfall die Gitterstreben   unbewiekelt,   so dass die Elektrode den auf dieser Seite hindurchgehenden Elektronenstrom nicht oder nur wenig beeinflussen kann. Das darauffolgende Gitter ist beiden Hälften gemeinsam und, obgleich es auf der linken Seite als Schirm-und auf der rechten als Raumladegitter wirkt, beispielsweise gleichmässig über die ganze 
 EMI2.3 
 sehr grosse, in der rechten Hälfte hingegen eine kleine Ganghöhe der Gitterwicklung.

   In diesem Falle ist der linke Teil der Elektrode ohne merkliche Steuerwirkung. Elektrisch unterscheiden sich die in den beiden Fig. 1 und 2 dargestellten Röhren in nichts voneinander, wohl aber ist aus der Fig. 2 zu entnehmen, dass das dort angegebene Elektrodensystem genau so einfach gehaltert werden kann wie bei jeder   Einfachröhre.   



   Fig. 3 dient zur Erläuterung des konstruktiven Aufbaus mit einseitiger Abstützung der Elektroden. 



  Besonders sei darauf hingewiesen, dass sämtliche nichtgeheizten Elektroden, insbesondere die in Abschnitte unterteilten Gitter, von durch das ganze Elektrodensystem hindurchgehenden Streben getragen werden. 



   Die Fig. 4 gibt ein weiteres Anwendungsbeispiel für eine nach den angegebenen Gesichtspunkten gebaute   Mehrfaehröhre.   Auch hier sind zwei in völlig verschiedener Weise gesteuerte Strombahnen ersichtlich. Die linke Hälfte der Röhre arbeitet als Hochfrequenzverstärker ; das erste Gitter ist die Steuerelektrode ; das zweite ist auf dieser Seite, beispielsweise dadurch, dass die Gitterstreben unbewickelt bleiben, wirkungslos und das dritte Gitter dient als Anode für diesen Stromkreis und ist so dicht gewickelt, dass die dahinter liegende Elektrode keinen merklichen Durchgriff besitzt. Die rechte Hälfte der Röhre stellt ein rückgekoppeltes Audion dar. Hiebei üben das erste und dritte Gitter keine Wirkung aus, während das zweite Gitter zur Steuerung dient. 



   Ein weiteres Schaltungsbeispiel zeigt die Fig. 5, welche die Verwendung einer   Zwillingsröhre   in einem Tonsender für zwei Frequenzen Wl und W2 erläutert. In der linken Röhrenhälfte dient das erste Gitter zur Erregung der Frequenz   w2,   während in der rechten Hälfte die Rückkopplung der andern Frequenz   Wl   auf das dritte Gitter erfolgt ; das zweite Gitter ist beiden Seiten gemeinsam und wirkt als Schirm-bzw. Raumladungsgitter. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass eine derartige Röhre sich mit besonderem Vorteil als Mischrohr in   Zwischenfrequenzempfängem   verwenden lässt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektronenröhre mit einer Kathode und drei oder mehr weiteren nicht geheizten, von der Kathode aus betrachtet hintereinanderliegenden Elektroden und wenigstens zwei nebeneinanderliegenden Teilentladungsbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr hintereinanderliegende Elektroden in wenigstens zwei in der Längsrichtung der Kathode benachbarte und derart verschieden ausgebildete Abschnitte aufgeteilt sind, dass sich der Durchgriff der in der Entladungsbahn folgenden Elektrode durch eine aufgeteilte Elektrode auf die ihr vorausgehende Elektrode bei mindestens zwei Elektrodenkörpern von Abschnitt zu Abschnitt in gegenläufigem Sinne ändert, so dass die von der Kathode ausgehende Entladung in wenigstens zwei nebeneinanderliegende, in verschiedener Weise steuerbare und getrennt nutzbare Teile zerlegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Abschnitte einer Elektrode verschiedene Durchmesser haben.
    3. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Abschnitte einer schraubenlinienförmig gewickelten Gitterelektrode verschiedene Ganghöhen aufweisen. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Abschnitte einer netzförmigen Gitterelektrode verschiedene Masehenweite aufweisen.
    5. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb eines Abschnittes der entsprechende Teil des Elektrodenkörpers bis auf die Stützdrähte fehlt.
    6. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektrodenabschnitt in sich inhomogen geformt ist, so dass innerhalb der zugehörigen Teilentladungsbahn für die einzelnen Strompfade verschiedene Durchgriff vorhanden sind.
    7. Elektrodenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Abschnitte einer Elektrode Querschnitte von verschiedener Gestalt haben.
    8. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nichtgeheizten Elektroden, insbesondere die in Abschnitte unterteilten Gitter, von Haltestreben getragen werden, die durch das ganze Elektrodensystem hindurchgehen. EMI3.1
AT149101D 1932-10-31 1933-09-22 Elektronenröhre. AT149101B (de)

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AT149101D AT149101B (de) 1932-10-31 1933-09-22 Elektronenröhre.

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