AT93393B - Elektronenröhre mit wenigstens zwei Hilfselektroden. - Google Patents

Elektronenröhre mit wenigstens zwei Hilfselektroden.

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AT93393B
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Joseph Massolle
Hans Vogt
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Joseph Massolle
Hans Vogt
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  Elektronenröhre mit wenigstens zwei Hilfselektroden. 



   Einer der Faktoren, welcher die Charakteristik des Anodenstromes in Elektronenröhren bestimmen, ist der Durchgriff der Anode durch die Hilfselektrode. Der Durchgriff hat zur Folge, dass die Charakteristik sich teilweise bis ganz in den Bereich negativer Spannungen an der Hilfselektrode verschiebt. Die Verschiebung in. den negativen Bereich ist um so grösser, je grösser bei   gegebener Anodenspannung   der Durchgriff oder bei gegebenem Durchgriff die Anodenspannung ist. Im letzteren Falle beträgt die Verschiebung stets einen gleichen Prozentsatz der Anodenspannung. 



   In der Fig. 1 sind Anodenstromkurven für verschiedene Anodenspannungen dargestellt, die mit einer gebräuchlichen Verstärkerröhre aufgenommen sind. Null Volt an der Hilfselektrode ist gleich dem niedrigsten Potential am Glühfaden. Bei etwa 40 Volt Anodenspanmmg haben die Kurven ungefähr ihre grösste Steilheit erreicht. Wesentlich sind daher die Kurven von 40 Volt Anodenspannung an. 



   Die Verschiebung der Kurven in den Bereich negativer Spannungen an der Hilfselektrode ermöglicht 
 EMI1.1 
 (Anode-Kathode, Fig. 2) über die Spannungsquelle ea stets ein Nutzwiderstand W in Reihe geschaltet sein muss, so ändert sich bei Strom-und damit verbundenen Widerstandsänderungen zwischen a und k das Potential an dieser Strecke. Dadurch wird der Wirkungsgrad der Röhre schlechter. Ist beispielsweise das Potential   e < j'der Hilfselektrode y durch   die zu verstärkenden Ströme weniger negativ geworden, so wächst der Strom des Anodenkreises, weil der. Widerstand zwischen a und k geringer geworden ist. Es sinkt damit aber die Spannung zwischen a und k ; die Stromkurve verschiebt sich dadurch nach rechts und macht die tatsächliche Stromänderung geringer, als sie bei konstant   gebliebener   Anodenspannung sein würde. 



   Dieser Nachteil wird bei der vorliegenden Erfindung durch eine Hilfsanode beseitigt. Solche Hilfsanoden sind zwar an sich bekannt. Jedoch ist hier die Spannung an der Arbeitsanode höher als an der Hilfanode, bei welcher Schaltung das bereits erörterte Laufen der Kurven nicht ganz vermieden wird. 



  Zu diesem Zwecke wird die Spannung an der Arbeitsanode niedriger gehalten wie an der Hilfsanode. 



  In Fig. 3 ist   a1   diese   Hilfsanode, während a2 die   mit dem Nutzwiderstande W in Reihe geschaltete Arbeitsanode ist. al ist so angeordnet, dass sie in Verbindung mit der an ihr liegenden möglichst konstant zu haltenden Spannung soweit wie möglich den Bereich der Strom-Spannungskurve bestimmt ;   a2   dagegen ist so angeordnet, dass ihre Spannungsänderungen den Bereich wenig beeinflussen. Eine vorteilhafte Anordnung zeigt Fig. 3, in welcher   a2   hinter der gitterförmigen oder durchlöcherten Anode a1 angeordnet ist. al und   a2   können aber auch nebeneinander oder in anderer zweckentsprechender Weise angeordnet werden. Bei der dargestellten Ausführung ist   a2   praktisch   ohne Einfluss   auf den Bereich der Strom-Spannungskurve.

   Zum Beweise dessen dienen die mit einer derartigen Röhre aufgenommenen Kurven gemäss Fig. 4. An der Anode al lag eine konstante Spannung von 90 Volt. Die verschiedenen Spannungen an   a2   waren 20 Volt und 80 Volt. Die Kurven beginnen sämtlich in demselben Punkte. In ihrem Verlauf zeigen sie bei 20 Volt und 80 Volt kaum einen Unterschied. Der Strom ist demnach fast zur alleinigen Funktion des Hilfselektrodenpotentials geworden, so dass dessen Änderungen nunmehr voll zur Wirkung kommen. 



   Bei engmaschiger Anode   a1   und grösserem Abstand zwischen   a1   und   a2   entfällt auf   a2   ein verhältnismässig kleiner Teil des Gitterstromes beider Anoden. Durch Vergrösserung der Maschen-oder Lochweite 
 EMI1.2 
 

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 erhöhen. Gegebenenfalls   ! kann a1   aus einem einzigen Draht bestehen, so dass ihre Oberfläche gegenüber der von   a2   sehr klein wird. Es wird dann der grössere Teil des Elektrodenstromes zur Anode   a2   fliessen. 



   Die Schaltungsweise der Fig. 3 ist eine beispielsweise. Hiebei liegt an al ständig die ganze Spannung e a, während die an   a2   liegende um den Betrag der Spannung an W vermindert wird. Durch Teilung der Spannung ea, etwa durch Anlegen an andere Spannungspunkte oder mittels Potentiometer, lassen sich nach Bedarf andere Spannungsverhältnisse an   a1   und   a2   herstellen, wobei nur die Bedingung erfüllt werden braucht, dass die Spannung an a2 stets kleiner ist als die an   al.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektronenröhre mit wenigstens zwei Hilfselektroden (Hilfselektrode und Hilfsanode) dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsanode oder mehrere ihr äquivalente Elektroden höhere Spannung als die Arbeitsanode besitzen und durch sie das Verschieben der   Strom-Spannungskurvebei wechselnder Spannung   an der oder den Arbeitsanoden vermindert wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hilfsanode eine konstante Spannung liegt.
    3. Ausführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsanode an die ganze oder an eine Teilspannung der Arbeitsanoden-Spannungsquelle gelegt wird. EMI2.1
AT93393D 1921-04-13 1921-04-13 Elektronenröhre mit wenigstens zwei Hilfselektroden. AT93393B (de)

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