AT149028B - Fahrdraht. - Google Patents

Fahrdraht.

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AT149028B
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Otto Dipl Ing Kobold
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Otto Dipl Ing Kobold
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  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrdraht. 



   Die Verwendung von Fahrdrähten aus weichem Eisen oder Leichtmetall, wie Aluminium oder Aluminiumlegierungen, statt aus Kupfer ist bekannt. Diese Weichmetalldrähte sind den bei Hochspannungsfernbahnen in mechanischer, elektrischer und thermischer Hinsicht auftretenden Beanspruchungen nicht hinreichend gewachsen. So hat beispielsweise die örtlich starke Erwärmung beim Anfahren oder beim Auftreten von Lichtbögen eine starke Herabsetzung der Festigkeit und einen vorzeitigen Bruch des Fahrdrahtes zur Folge, besonders an den Stellen, an denen diese Einwirkungen sich wiederholen, wie in Bahnhöfen usw. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Fahrdraht, dessen eigenartige Ausbildung die Verwendung von Weiehmetall ermöglicht, ohne dass die angeführten Mängel desselben nachteilig in Erscheinung treten. Dazu kommen die weiteren Vorteile, das vom Ausland einzuführende Rohmaterial durch einheimische 
 EMI1.1 
 Material, aufrechtzuerhalten. 



   Bei der Erfindung wird von dem Gedanken ausgegangen, den Fahrdraht aus zwei verschiedenartigen Teilen zusammenzusetzen, von denen der eine in der Hauptsache die Festigkeit und der andere die Leitfähigkeit übernimmt. Zu diesem Zweck wird der Fahrdraht durch einen Kerndraht verstärkt, wobei der letztere in der durch die Klemmung am meisten beanspruchten Zone angeordnet ist. Es ist zwar bei Freileitungen aus Weichmetall bekannt, diese mit Kernseilen auszurüsten, doch kann 
 EMI1.2 
 Bedingungen vorliegen. 



   Auf der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele von solchen Fahrdrähten im Querschnitt, u. zw. in einem der Deutlichkeit halber vergrösserten Massstab dargestellt, wobei mit b der z. B. aus Weichmetall hergestellte Fahrdraht und mit   ader Kerndraht bezeichnet   ist. 



   Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist der aus Stahl oder sonstigem hochwertigem Material bestehende Kerndraht a (oder das Kernseil) nicht zentrisch, sondern in der Klemmzone des Fahrdrahtes b, also symmetrisch zu den seitlichen Klemmrillen, angeordnet. Die Verlegung des Kernes a in diesen Teil des Querschnittes erfüllt einen doppelten Zweck. Zunächst wirkt der von den Tragklemmen ausgeübte Druck konzentrisch auf den widerstandsfähigen Kerndraht a, wodurch ein Nachgeben des Fahrdrahtes an diesen Druckstellen begrenzt und eine gefährliche Querschnittsveränderung unterbunden wird ; ausserdem kann die am Fahrdraht auftretende Abnutzung den Kerndraht a nicht erreichen. 



   Eine weitere Erhöhung der Druckaufnahme und der Versteifung des Fahrdrahtes ist dann gegeben, wenn für den Kerndraht   a   ein   länglicher Querschnitt   gewählt wird, wie in Fig. 2 veranschaulicht. In diesem Beispiel besitzt der Draht a einen 8-förmigen Querschnitt, von dem die eine Hälfte oberhalb der Rillen und die andere Hälfte in dem unteren grösseren Teil des Fahrdrahtes b liegt. Auf diese Weise wird es mit vollkommener Sicherheit vermieden, dass der Fahrdraht längs der Rillen durchgequetscht werden kann, da der Kerndraht dem Klemmdruck nicht ausweichen kann. 



   Auch ist es möglich, den Kerndraht a einer weiteren Wirkung nutzbar zu machen, indem dieser nach aussen, u. zw. bis an die untere Schleiffläche des Fahrdrahtes b geführt wird, siehe das in Fig. 3 gezeichnete Beispiel. Dabei kann der Kerndraht a aus einem Stück bestehen oder mehrteilig ausgebildet sein, welche Teile dann auf geeignete Weise fest miteinander gekuppelt werden. Im gezeichneten Falle ist der Draht aus zwei Teilen a, al zusammengesetzt, wobei der an die   Schleiffläche   zu liegen kommende 

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Teil   a1   stempelartig verbreitert ist und dadurch die Abnutzung des Fahrdrahtes b bedeutend herab- setzt. Der Teil a umfasst dabei klauenartig den wulstförmigen Kopf des Teiles al, welche Verbindung auf einfache Weise beim Ziehen der Profile sich herstellen lässt. 



   Gemäss Fig. 4 ist der Kerndraht a nach oben aus dem Fahrdraht b herausgeführt, so dass die Backen c der Tragklemme überhaupt nicht mehr am Fahrdraht, sondern nur am Kerndraht a angreifen ; das Material des Fahrdrahtes ist somit der nachteiligen Einwirkung des Klemmdruckes vollkommen entzogen und die Querschnittsbildung des Fahrdrahtes und demnach die Herstellung desselben infolge
Wegfall der Rillen vereinfacht. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen insofern noch eine vorteilhafte Querschnittsform des Fahrdrahtes b dadurch, dass dieser durch Verbreiterung in waagrechter Richtung windschnittig ausgebildet ist, wodurch der seitliche Windangriff trotz der   Querschnittsvergrösserung   nicht erheblicher wird als beim bisherigen normalen   Kupferquersehnitt.   



   Sinngemäss kann die Erfindung auch auf andere nicht aus Weichmetall bestehende Fahrdrähte ausgedehnt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fahrdraht, bestehend aus gut leitfähigem Weich-oder Leichtmetall und einer Kerndraht- einlage, dadurch gekennzeichnet, dass der Kerndraht (a) in dem dem Schleifbügel abgewendeten Oberteil an der Stelle angeordnet ist, an der die Klemmbügel den Fahrdraht fassen.

Claims (1)

  1. 2. Fahrdraht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kerndraht (a) aus dem Fahr- draht (b) herausragt und als Angriffsorgan für die Tragklemme dient.
    3. Fahrdraht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kerndraht (a) in Richtung des Stromabnehmerdruckes dergestalt erweitert ist, dass er einen Teil der Schleiffläche und gleichzeitig eine Verstärkung für den Fahrdraht (b) bildet.
    4. Fahrdraht nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kerndraht aus zwei oder mehreren miteinander gekuppelten Einzelteilen (a, a1) besteht. EMI2.1
AT149028D 1934-11-06 1935-10-22 Fahrdraht. AT149028B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE149028X 1934-11-06

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AT149028B true AT149028B (de) 1937-03-25

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ID=5673104

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AT149028D AT149028B (de) 1934-11-06 1935-10-22 Fahrdraht.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0298518A3 (en) * 1987-07-10 1989-05-03 Fujikura Ltd. Copper-clad steel trolley wire and a method for manufacturing the same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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