AT148990B - Gekräuselter Gummi und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Gekräuselter Gummi und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
- Publication number
- AT148990B AT148990B AT148990DA AT148990B AT 148990 B AT148990 B AT 148990B AT 148990D A AT148990D A AT 148990DA AT 148990 B AT148990 B AT 148990B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- rubber
- fibers
- making
- same
- curled
- Prior art date
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 claims description 5
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims description 5
- 230000008961 swelling Effects 0.000 claims description 3
- 238000002788 crimping Methods 0.000 claims description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 2
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 claims 1
- 238000010410 dusting Methods 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 description 3
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 2
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 2
- 229920002472 Starch Polymers 0.000 description 1
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 235000019698 starch Nutrition 0.000 description 1
- 239000008107 starch Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000037303 wrinkles Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Gekräuselter Gummi und Verfahren zur Herstellung desselben. Es ist bekannt, glatte Gummiplatten an der Oberfläche zu velourieren, d. h. mit losen Fasern zu bedecken, was den Zweck verfolgt, z. B. bei Kleidungsstücken die Transpiration zu ermöglichen und dem Gummi einen stoffähnlichen warmen Griff zu erteilen. Vorliegende Erfindung verwendet jedoch die Velourierung für gekräuselten Gummi und erzielt damit wichtige Vorteile für aus diesem gefertigte Kleidungsstücke und andere Zwecke, wie z. B. leichteres Gleiten über den immer etwas feuchten Körper, Ermöglichen der Transpiration, warmes Gefühl des Körpers, wobei noch die geringere Berührungsfläche des gekräuselten Gummis an und für sich in Betracht kommt. Das Verfahren zur Herstellung dieses velourierten gekräuselten Gummis weicht von den bisher üblichen grundsätzlich ab. Gewöhnlich velouriert man die Gummiteile so, dass die zu bedeckende Oberfläche durch eine Gummilösung oder einen andern Klebstoff klebrig gemacht und dann die Faser- EMI1.1 unvulkanisierten dünnen Platten zu leicht rollen und runzeln und die gewollte Kräuselung dadurch gestört würde. Gekräuselter Verbundstoff aus Gummi, welcher aus zwei Gummiplatten besteht, von denen die eine flach wellig ist, die andere starke Wellen zeigt, wobei sie in den Wellentälern mit der andern Gummiplatte zur Gänze oder nach bestimmten Linien-zusammengeheftet oder geklebt ist, kann nach diesem Verfahren folgendermassen velouriert werden : Die Platte, die die Innenseite bildet (die glattere Platte), die also beim Kräuselverfahren unter grösserer Spannung in die Walzen einläuft, wird beim Ziehen auf dem Kalander einseitig oder sogar beiderseitig mit Velourierfasern bestaubt, solange sie noch heiss und klebrig ist. Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass die Velourierung auf der Seite, die im fertigen Material unsichtbar innen liegt, das Zusammenheften mit der zweiten, stark gekräuselten Gummiplatte nicht verhindert. Dieser Faserauftrag wäre aber auf der sichtbaren Seite der ersten Gummiplatte nach der Vulkanisierung viel zu wenig abreibfest, insbesondere wenn er mit Wasser benetzt wird. Um diese Haftfestigkeit zu verbessern, wird die sichtbare Seite unter Druck mit Benzin oder andern Quellungsmitteln benetzt ; dies geschieht vorteilhaft, indem man das Material über eine eventuell mit Gummi bezogene Walze laufen lässt und eine ständig mit Lösungsmitteln benetzte zweite, z. B. Metallwalze dagegen drückt. Durch diese Anfeuchtung mit dem Lösungsmittel und den gleichzeitigen Druck werden die losen Fasern fest in der Oberfläche verankert. Dann wird diese Platte in gespanntem Zustand mit der zu kräuselnden Oberplatte, die mit geringerer Spannung einläuft, in bekannter Weise stellenweise geheftet, so dass eben durch die verschiedene Spannung der beiden Platten die Kräuselung der oberen Platte entsteht. Die Oberplatte kann entweder ungestaubt sein oder mit Stärke oder andern Einstaubmitteln oder auch wieder mit Fasern eingestaubt werden. In diesem letzteren Falle erhält man ein auf beiden sichtbaren Seiten velouriertes Verbundmaterial aus Gummi, dessen Griff noch wärmer ist als sonst. Dann folgt die übliche Vulkanisierung, insbesondere kalt oder im Abbot. Es kann auch z. B. umgekehrt die Oberplatte velouriert und die untere Platte ungestaubt oder mit andern Einstaubmitteln eingestaubt sein. Ebenso kann man diese Methode auf gekräuseltes Verbundmaterial aus Gummi anwenden, welches aus mehreren Gummiplatten besteht. In diesem Falle bezieht sich die Velourierung respektive Einstaubung auf die sichtbaren Aussenseiten des Verbundmaterials. Das velourierte Gummimaterial gemäss der Erfindung kann vor oder nach der Vulkanisierung zu irgendwelchen Gebrauchsgegenständen konfektioniert werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Gekräuselter Gummi, bestehend aus einer oder mehreren Gummiplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten auf einer oder beiden sichtbaren Aussenseiten mit losen Fasern bedeckt sind. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung von gekräuselten Gummi nach Anspruch 1 aus im klebrigen Zustand, vorzugsweise unmittelbar nach dem Auswalzen mit Fasern bestaubten Gummiplatten, die zur festen Verankerung der Fasern einem nachträglichen Druck, z. B. durch Walzen unterworfen werden, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Druckwirkung ein Quellungsmittel auf die mit Faserstaub bedeckte Plattenseite einwirkt, worauf die Platten nach dem Verdunsten des Quellungsmittels einzeln oder unter Vereinigung zu einer Verbundplatte einem Kräuselverfahren unterworfen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT148990T | 1935-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT148990B true AT148990B (de) | 1937-03-25 |
Family
ID=3645392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT148990D AT148990B (de) | 1935-03-29 | 1935-03-29 | Gekräuselter Gummi und Verfahren zur Herstellung desselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT148990B (de) |
-
1935
- 1935-03-29 AT AT148990D patent/AT148990B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1101940B (de) | Vorrichtung zum Herstellen von geglaettetem Streichpapier | |
| DE561688C (de) | Verfahren zur Herstellung von gestrichenem Kunstdruckpapier | |
| DE1635701A1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines textilahnlichen Materials mit großer Starke und Weichheit sowie gemäß dem Verfahren hergestelltes Erzeugnis | |
| AT148990B (de) | Gekräuselter Gummi und Verfahren zur Herstellung desselben. | |
| DE3515756A1 (de) | Verbund-bodenbelagmaterial | |
| DE590293C (de) | Verfahren zur Herstellung nicht rollender, gummierter Papiere, z. B. fuer Briefmarken | |
| AT141318B (de) | Verfahren zur Herstellung eines linoleumähnlichen Belages. | |
| DE102550C (de) | ||
| AT11112B (de) | Verfahren zur Herstellung von aus Canevas oder ähnlichen Stoffen bestehendem, mit Gummisohle und teilweise mit Gummiüberzug versehenen Schuhwerk. | |
| DE479975C (de) | Verfahren zur Herstellung von Holztapete o. dgl. | |
| AT160480B (de) | Verfahren zur Herstellung von geschichtetem, streckbarem Ledermaterial, insbesondere für Schuhoberteile. | |
| DE906325C (de) | Walze fuer Praege-, Druck- und Glaettzwecke | |
| DE763757C (de) | Herstellung eines Gesenkes zur spanlosen Blechverformung | |
| DE2245239A1 (de) | Verpackungsmaterial mit geregelter feuchtigkeitsempfindlichkeit sowie verfahren zu dessen herstellung | |
| AT33281B (de) | Verfahren zum Vereinigen von Hölzern, insbesondere Furnieren. | |
| AT145143B (de) | Verfahren zum Bekleiden von Geweben mit Gummi. | |
| DE397087C (de) | Wasserdichter Stoff fuer Bekleidungszwecke und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| AT109266B (de) | Verfahren zur Herstellung von Vulkanfibrekoffern. | |
| AT55618B (de) | Verfahren zur Herstellung von Wagenborten. | |
| DE767043C (de) | Aufklebbare Sohle aus Kunstleder, Gummi o. dgl. mit einer in ihrer ganzen Staerke erweichbaren Zelluloidschicht | |
| AT339459B (de) | Lederschichtstoff | |
| AT134870B (de) | Presse, insbesondere für Krawatten. | |
| DE749617C (de) | Verfahren zur Herstellung eines mehrlagigen Materials fuer Streifkappen von Schuhen | |
| DE519867C (de) | Verfahren zur Herstellung von Ausstattungs-Papieren | |
| DE1778786C3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Vlieses |