AT148220B - Wehranlage. - Google Patents
Wehranlage.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Wehranlage. Die Erfindung betrifft eine Wehranlage mit an der Wehrsohle angelenkter Klappe, die sich in eine grubenartige unterwasserseitige Vertiefung der Sohle einlegen kann, und mit im Wehrfundament vorgesehenen Schlitzen, durch welche in die Vertiefung Spülwasser zwecks Fortschaffung von Geschiebe u. dgl. eingeleitet werden kann. Gemäss der Erfindung werden die Absperr-und Regelorgane für diese Schlitze in Abhängigkeit von der Klappenstellung zwangsläufig betätigt, wodurch eine erhebliche Vereinfachung in der Bedienung der Anlage erzielt wird. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt die allgemeine Anordnung der Wehranlage, die Fig. 2-9 zeigen vier verschiedene Ausführungsformen der Erfindung in je zwei verschiedenen Klappenstellungen. In Fig. 1 ist die allgemeine Anordnung einer an der Wehrsohle angelenkten Fisehbauchklappe a in einem Wasserlauf dargestellt. Aus der mit ausgezogenen Linien dargestellten Normallage kann die Klappe in die Vertiefung b der Wehrsohle niedergelegt werden (gestrichelte Lage a'). Hiebei ist die EMI1.1 ein Spülschlitz i unmittelbar bis zur oberwasserseitigen Wehrsohle k, wo er in einer langgestreckten Öffnung endet. Vor dieser Öffnung befindet sich ein mit einer Durchtrittsöffnung für das Wasser versehener Schieber !, der mittels eines Lenkers m an die Wehrklappe a angeschlossen ist. Die Anordnung ist derart getroffen, dass bei der höchsten Stellung der Klappe, die in Fig. 2 durch ausgezogene Linien wiedergegeben ist, der Wasserdurchtritt durch den Schlitz i geöffnet ist, so dass hiebei eine Spülung zwecks Entfernung des Geschiebes od. dgl. aus der Vertiefung b stattfindet, wogegen in der normalen Staulage der Klappe, die in Fig. 2 mit a"angegeben ist, sowie bei stärkerer Absenkung, z. B. bei der vollständig niedergelegten, in Fig. 3 mit a'bezeichneten Lage der Schlitz i durch den Schieber l versperrt ist. Die Anordnung nach Fig. 4 und 5 ist grundsätzlich ähnlich wie bei Fig. 2 und 3, jedoch mündet der Spülschlitz n an einer etwas höher gelegenen Stelle. Die Ausbildung des Verschlussschiebers o und EMI1.2 geschlossen ist und keine Spülung stattfinden kann, wogegen bei niedergelegter Klappe (Lage a'in Fig. 5) das Wasser in den Schlitz n eintritt und die Spülung vornimmt. Wenn gemäss Fig. 6-9 der Spülschlitz p unmittelbar an die Klappenachse herangelegt wird, so besteht die Möglichkeit, das Absperrorgan als hintere Verlängerung der Klappe unmittelbar mit dieser zu vereinigen. In den Fig. 6-9 besitzt die Klappe q eine über die Klappenachse nach der andern Seite hinausgehende Verlängerung r, die das Absperrorgan bildet. Die Anordnung ist bei den Fig. 6 und 7 so getroffen, dass bei der Hochstellung der Klappe (Fig. 6) der Spülschlitz p geöffnet ist, wogegen er bei niedergelegter Klappe (Fig. 7) geschlossen ist. In Fig. 8 und 9 ist die Anordnung derart, dass bei hochstehender Klappe (Fig. 8) der Spülschlitz geschlossen ist, wogegen er bei niedergelegter Klappe (Fig. 9) für den Wasserdurchtritt geöffnet wird. In allen Fällen ist es zweckmässig, an der Einlaufseite des Spülschlitze zwecks Zurückhaltung von Geschiebe u. dgl. einen Rechen anzubringen. Bei den Anordnungen nach Fig. 2-5 ist dieser Rechen s mit dem Abschlussschieber i ! oder o vereinigt, wogegen bei den Ausführungsformen nach Fig. 6-9 ein besonderer Rechen (mit s bezeichnet) vor der Öffnung angebracht ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wehranlage mit an der Sohle angelenkter Klappe, die sieh in eine grubenartige unterwasser- seitige Vertiefung der Sohle einlegen kann, und mit im Wehrfundament vorgesehenen Schlitzen, durch welche in die Vertiefung Spülwasser zwecks Fortschaffung von Gschiebe u. dgl. eingeleitet werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperr-und Regelorgane für die Spülwasserschlitze in Abhängigkeit von der Klappenstellung zwangsläufig betätigbar sind.2. Wehranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan die Form eines Schiebers (tut, o) hat und mittels eines Lenkers (m) an die Klappe angeschlossen ist.3. Wehranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (p) unmittelbar an der Drehachse der Klappe (q) liegt und das Absperr-oder Regelorgan des Schlitzes durch eine hintere Verlängerung (1) der Klappe gebildet ist. EMI2.1 Stellung der Klappe das Absperr-und Regelorgan des Schlitzes geschlossen ist, wogegen es beim Anheben der Klappe über die Normallage geöffnet wird.5. Wehranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei aufgerichteter Klappe das Absperr- und Regelorgan des Sdhlitzes geschlossen ist, wogegen es beim Absenken der Klappe geöffnet wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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| AT148220B true AT148220B (de) | 1936-12-28 |
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ID=5672533
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT148220D AT148220B (de) | 1934-09-27 | 1935-08-29 | Wehranlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT148220B (de) |
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1935
- 1935-08-29 AT AT148220D patent/AT148220B/de active
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