AT148181B - Messerrad-Häckselmaschine. - Google Patents

Messerrad-Häckselmaschine.

Info

Publication number
AT148181B
AT148181B AT148181DA AT148181B AT 148181 B AT148181 B AT 148181B AT 148181D A AT148181D A AT 148181DA AT 148181 B AT148181 B AT 148181B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
knife
wheel
flywheel
plane
bearing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Alfa Separator Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfa Separator Ag filed Critical Alfa Separator Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT148181B publication Critical patent/AT148181B/de

Links

Landscapes

  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Messerrad-Häckselmasehine.   



   Es sind Häckselmaschinen bekannt, bei denen die Messerradwelle derart gelagert ist, dass entweder beide Lager auf der Maschinenseite hinter der von den kreisenden Messern beschriebenen Schnittebene angeordnet sind, oder dass von den zwei oder drei Lagern einLager, von der Maschinenseite gesehen, ausserhalb des Messerrades angeordnet ist. Die erstere Anordnung hat den Nachteil, dass die Schnittebene und auch die Ebene des Angriffspunktes der Kurbel bzw. der Riemenscheibe ziemlizh weit von der Lagerstelle entfernt sind, die Lagerung daher eine stark fliegende ist. Infolgedessen kommt die Radwelle beim Betrieb in Schwingungen, und die Folge hievon ist ein unruhiger Gang und ein unsichere Schnitt.

   Bei der zweiten Anordnung, bei der ein Lager vor dem Messerrad angeordnet ist, werden wohl die Nachteile der fliegenden Lagerung der Kurbel bzw. der Riemenscheibe vermieden, jedoch erfordert diese Anordnung ein Lagergestell, das das Messerrad umgreift. Ein solches Lagergestell ist teuer und unpraktisch, da das Schnittgut nicht frei nach vorne abfallen kann. Auch lässt sich ein Lagergestell kaum derart starr ausführen, dass die zwei oder drei Lagerstellen sieh wirklich in einer Flucht befinden. 



  Wenn dies aber nicht der Fall ist, dann kommt es zu einem schweren Gang der Maschine. Selbst wenn ein solches Gestell anfänglich die Lager in einer Flucht hält, so kommt es bei einem Holzgestell doch im Laufe der Zeit zum Verziehen und zu den erwähnten Nachteilen. 



   Gemäss der Erfindung werden die Nachteile der bisher bekannten Bauarten durch eine derartige Ausbildung des Messerrades vermieden, dass die Schnittebene entweder in der Mittelebene des unmittelbar nächsten Lagers oder zwischen der Mittelebene dieses Lagers und jener des zweiten Lagers liegt, wobei beide Lager auf der Maschinenseite des Messerrades liegen. Diese Ausgestaltung bietet die Vorteile der fliegenden Anordnung des Messerrades, nämlich die Sicherung der stets richtigen Lage der beiden Lager zueinander, sowie des erforderlichen freien Raumes zum Abführen des geschnittenen Gutes, vermeidet jedoch die Nachteile dieser fliegenden Anordnung, nämlich die ungünstige Belastung der Welle, da der Angriffspunkt der Kraft nicht mehr ausserhalb der Mittelebene des äusseren Lagers liegt.

   Bei einer besonders zweckmässigen Ausführungsform übergreift die Nabe des Messerrades das unmittelbar nächste Lager zum Teil oder zur Gänze, d. h. dieses Lager ragt teilweise in die Radnabe hinein, oder liegt gänzlich darin. 



   Bei den bisher bekannt gewordenen   Häckselmaschinen   liegt der Schwungkranz des Messerrades ausserhalb der Schnittebene. Im Zusammenhang mit der oben beschriebenen Ausführung hat dies bei fliegender Lagerung des Messerrades zur Folge, dass die Schwerebene des Messerrades eine nicht unbe-   deutende Entfernung von der Mittelebene des äusseren Lagers hat. Bei der Ausführung gemäss der Erfindung   wird hingegen die   Schwungmasse   des Messerrades derart angeordnet, dass der Sehwungkranz des Messerrades derart bezüglich der Mittelebene des unmittelbar nächsten Lagers der Radwelle liegt, dass die Schwerpunktsebene des Schwungkranzes im wesentlichen mit der Mittelebene des Lagers   zusammenfällt.   



   Ein weiterer Nachteil der bisher bekannten   Häckselmaschinen,   bei denen der Schwungkranz vor der Schnittebene liegt, besteht darin, dass das abfallende geschnittene Gut von den Armen und dem   Sehwungkranz   des Messerrades erfasst und durch die Fliehkraft radial weggeschleudert wird. Gemäss der Erfindung kann dieser Nachteil dadurch vermieden werden, dass der   Schwungkranz   des Messerrades zum Teil oder zur Gänze auf der Maschinenseite der Schnittebene liegt.

   Bosonders zweckmässig ist eine derartige Ausgestaltung des Querschnittes des Sehwungkranzes, dass an diesem eine von der Maschinenseite aus gesehen sich konisch nach aussen erweiternde   Gleitfläche   für das abfallende Schnittgut vorgesehen ist. Ähnliche Gleitflächen können auch an den Radarmen angeordnet sein. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Zeichnung sind beispielsweise Ausbildungen der Lager sowie des   Messes'ados   dargestellt. 



  In allen Figuren bezeichnet 1 und 2 die beiden maschinenseitigen Lager für die Messerradwelle, zwischen denen das Getriebe, die Zuführungseinrichtung usw. liegen. Mit 3 ist die Mittelebene des äusseren Lagers bezeichnet,   4   ist die Nabe des Messerrades. Diese Nabe übergreift bei 5 das äussere Lager   2,   so dass die Messer 6 zwischen den Mittelebenen der beiden Lager 1 und 2 liegen. Der Schwungkranz 7 des Messerrades ist im wesentlichen symmetrisch zur Mittelebene 3 des äusseren Lagers 2 angeordnet. Dieser Schwungkranz weist bei 8 eine von der Maschinenseite aus gesehen sich nach auswärts konisch verbreiternde   Abgleitfläche 8 für   das Schnittgut auf.

   Die Querschnitte der Arme 9, die die Messer 6 tragen, sind derart, dass an ihnen Flächen 10 gebildet sind, die von den Messern, gegen die Aussenseite der Maschine gesehen, schräg gegen die Radwelle zu verlaufen. Es wird dadurch im Zusammenhang mit der oben beschriebenen   Ausbildung des Schwungkranzes erreicht, dass das geschnittene Gut (Stroh od. dgl. ) nicht nur vom Schwung-   kranz, sondern auch von den Armen axial abgeführt wird. 



   Bei der Ausbildung gemäss Fig. 1 liegt der Schwungkranz gänzlich ausserhalb der Schnittebene 11, bei der Ausbildung gemäss Fig. 2 ragt der Schwungkranz zum Teil in die Schnittebene 11 hinein, und in Fig. 3 ragt der Schwungkranz von der Schnittebene 11 gegen die Maschinenseite hin hinaus. 



   Die Anordnung des Schwungkranzes zum Teil oder zur Gänze auf der Maschinenseite der Schnittebene kann erfindungsgemäss mit den gleichen Vorteilen auch bei andern Typen von   Messerrad-Häcksel-   maschinen verwendet werden. Auch die besondere Formgebung der Messerradarme kann erfindunggemäss bei verschiedenen Bauarten. von Häckselmaschinen angewendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Messerrad-Häckselmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittebene entweder in der Mittelebene des unmittelbar nächsten Lagers   (2)   der Radwelle oder zwischen der Mittelebene dieses 
 EMI2.1 
 rades angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Häckselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe (4) des Messer- EMI2.2 des Messerrades derart bezüglich der Mittelebene des unmittelbar nächsten Lagers (2) der Radwelle liegt, dass die Schwerpunktsebene des Sehwungkranzes im wesentlichen mit der Mittelebene des Lagers zusammenfällt.
    4. Häckselmaschine nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwungkranz (7) des Messerrades zum Teil oder zur Gänze auf der Maschinenseite der Schnittebene liegt.
    5. Häckselmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwungkranz (7) des Messerrades eine von der Maschinenseite aus gesehen nach aussen hin konisch sieh erweiternde Fläche (8) zum Abgleiten des Schnittgutes aufweist. EMI2.3 von den Messerschneiden wegführende, in der Vorschubrichtung des Schnittgutes schräg gegen die Radwelle zu verlaufende Gleitflächen (10) besitzen, die ein axiales Wegschaffen des Schnittgutes bewirken.
AT148181D 1935-05-27 1935-05-27 Messerrad-Häckselmaschine. AT148181B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT148181T 1935-05-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT148181B true AT148181B (de) 1936-12-28

Family

ID=3644986

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT148181D AT148181B (de) 1935-05-27 1935-05-27 Messerrad-Häckselmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT148181B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DD143734A5 (de) Schneidsatz fuer eine vorrichtung zum zerkleinern von nahrungsmitteln
AT148181B (de) Messerrad-Häckselmaschine.
EP0188682A1 (de) Kreiselmäher
DE69908734T2 (de) Apparat zum Schärfen von Schneidemesser
DE550787C (de) Holzhobelmaschine mit Verminderung des Heulens
DE404818C (de) Ruebenschneider
DE476829C (de) Maschine zum Zerkleinern von Fleisch
DE1757448C3 (de) Mähmaschine
DE3826984A1 (de) Maehscheibe
DE722157C (de) Querschneider mit umlaufendem Messer
DE4015843A1 (de) Kuttermesser
DE1757691A1 (de) Kreiselmaeher
DE523146C (de) Maschine zum Schneiden von steinlosen Fruechten, Fleisch u. dgl. in Streifen und Wuerfel
DE3141347A1 (de) Strohschnitzelvorrichtung
DE402920C (de) Schleudermuehle
DE612979C (de) Messertrommel fuer Ruebenschneider mit sonst geschlossenem Trommelmantel
AT288756B (de) Als Heck- und Seitenmähwerk verwendbarer Kreiselmäher
DE585417C (de) Maschine zum Vermahlen von Torfstreu
DE323857C (de) Schlagmuehle zur Zerkleinerung von Stroh, Zellulose u. dgl.
DE639517C (de) Messertrommel fuer Maschinen zum Zerkleinern von Rueben u. dgl.
DE323922C (de) Ruebenschneidetrommel mit einstellbaren Messern
AT214092B (de) Maschine zum Zerschneiden von Kartoffeln u. dgl.
DE518337C (de) Lederschaerfmaschine
DE692995C (de) Zufuehrungsvorrichtung fuer Zerkleinerungsmaschinen, wie Haeckselmaschinen, Ruebenschneider o. dgl.
DE425472C (de) Schneidvorrichtung fuer Schnuerriemenbaender bei Schnuerriemenanschlagmaschinen