AT147806B - Rückschlagsicherungspatrone. - Google Patents
Rückschlagsicherungspatrone.Info
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Description
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Rücksclagsicherungspatrone.
Gegenstand der Erfindung ist eine Rückschlagsicherungspatrone, insbesondere für die Gaszuleitungen autogener Schneid- und Schweiss einrichtungen, mit in ein Gehäuse dicht eingesetztem, den Gasdurchtritt gestattenden, einen Flammenrückschlag hindernden Stein. Für diese Steine wird bisher Glas, Kaolin, Porzellan, Sehamotte, gebrannt oder auf kaltem Wege hergestellt, verwendet. Gebrannte Materialien haben den Nachteil, dass sich die Teilchen beim Brennen abrunden, wodurch den Flammen der Durchgang erleichtert wird. Bei der Herstellung auf kaltem Wege bekommen die Teilchen unter der Hitzeeinwirkung anlaufender Explosionen vielfach eine Glasur, die die Durchlässigkeit für das Gas zu weit herabsetzt.
Wünschenswert ist, dass die Teilchen eine möglichst grosse freie Oberfläche haben, welcher Forderung Glas infolge der bei Hitzeeinwirkung auftretenden Sinterung, aber auch Kaolin und Porzellan trotz sonstiger Vorzüge nicht in vollkommenem Masse genügen können. Man ist daher gezwungen, für gewisse Vorteile immer auch Nachteile in Kauf zu nehmen.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die Teilchen des Steines scharfkantige, zackige Oberfläche haben müssen und dass diese Oberfläche auch unter der Explosionshitze erhalten bleiben muss, um einerseits dem Gas einen leichten Durchgang zu gewähren, anderseits den Flammen den Weg zu verlegen und sie hiebei genügend abzukühlen. Gemäss der Erfindung besteht der Stein aus einem hochfeuerfesten kristallinischen Körper mit scharfkantigen ; eckigen Kristallen und einem Porenraum von 1-2 bis 10%. Von Körpern mit scharfkantigen eckigen Kristallen kommen für den vorliegenden Zweck Korund, insbesondere künstlicher Korund, Siliziumkarbid oder Zirkonoxyd in Betracht, doch ist das erstgenannte Material aus wirtschaftlichen Gründen zu bevorzugen.
Bei der Herstellung der-Steine muss dafür gesorgt werden, dass'die Bindung der Kristalle bei so niedriger Temperatur erfolgt, dass sie nicht zur Sinterung gelangen und scharfkantig bleiben. Im Hinblick darauf, dass wie eingangs erwähnt, bei der Herstellung-auf kaltem Wege schädliche Einwirkungen der plötzlich auftretenden-Explosionshitze in Patronen zu gewärtigen sind, empfiehlt sich die keramische Bindung der Kristalle. Hiezu werden die Körner z. B. mit Kaolin und Feldspat vermischt, unter hydraulischem Druck in eiserne Kapseln gepresst und bei 12000-13000 im Porzellanofen gebrannt. Diese Temperaturen können die Scharfkantigkeit der Kristalle nicht beeinträchtigen, da der Schmelzpunkt des Korunds bei 20000 liegt. Die Pressform wird naturgemäss so gewählt, dass sie den in die Patrone passenden Formling liefert.
Es sei bemerkt, dass künstlicher Korund in Rückschlagsicherungen bereits angewendet wurde, jedoch nicht als Stein in Sicherungspatronen, sondern für ein Diaphragma mit einer Füllung von Bleikugeln, die unter der Wirkung der Hitze schmelzen und die Öffnung für den Zutritt der Flamme verschliessen. Man hatte eben nicht erkannt, dass es unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist, mit einem derartigen Material einen verlässlichen Flammenschutz zu erzielen.
Bei Einhaltung der angegebenen Grenzen für den Poreninhalt kann, wie Versuche ergeben haben, der angestrebte Erfolg, nämlich genügender Gasdurchgang und Flammenschutz erzielt werden, wenn die Grundbedingung erfüllt ist, dass das für den Stein verwendete Material Kristalle mit ausserordentlich scharfen Kanten und Ecken besitzt, die dem Eindringen der Explosionsflammen Hindernisse bereiten, eine sehr grosse freie Oberfläche bedingen und abkühlend wirken, ohne sich in der Hitze zu verändern.
Es hat sich gezeigt, dass die Flammen nur auf sehr geringe Tiefe eindringen können, so dass auch zahlreiche Rückschläge noch keine besondere Erwärmung der Patrone herbeiführen können und diese auch nach zahlreichen Flammenrücksehlägen dauernd verwendbar ist. Das günstige Porenvolumen des Steines liegt nach den Versuchsergebnissen im Mittel bei 3-4%. Je scharfkantiger die Kristalle sind, desto höhere Werte können für das Porenvolumen gewählt werden.
Die Patrone kann der bekannten Ausführung entsprechen, bei der das Gehäuse aus miteinander verschraubbaren, je einen Anschlussstutzen aufweisenden Teilen besteht, in die eine den Stein aufnehmende Fassung mittels Dichtungsringen passend eingesetzt ist.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Rüekschlagsicherungspatrone, insbesondere für die Gaszuleitungen autogener Schneid-und Schweisseinrichtungen, mit in ein Gehäuse dicht eingesetztem, den Gasdurchtritt gestattenden, einen Flammenrückschlag hindernden Stein, dadurch gekennzeichnet, dass der Stein aus einem hochfeuerfesten kristallinischen Körper mit scharfkantigen eckigen Kristallen und einem Porenraum von 1-2 bis 10% besteht, wobei um so höhere Werte für das Porenvolumen gewählt werden, je scharfkantiger die Kristalle sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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