AT57194B - Verfahren zur Herstellung von Magerungsmitteln für Tonwaren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Magerungsmitteln für Tonwaren.

Info

Publication number
AT57194B
AT57194B AT57194DA AT57194B AT 57194 B AT57194 B AT 57194B AT 57194D A AT57194D A AT 57194DA AT 57194 B AT57194 B AT 57194B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sand
pottery
production
clay
lightening agents
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Wilhelm Eckardt & Ernst Hotop
Ingenieure Fuer Projectbearbei
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Eckardt & Ernst Hotop, Ingenieure Fuer Projectbearbei filed Critical Wilhelm Eckardt & Ernst Hotop
Application granted granted Critical
Publication of AT57194B publication Critical patent/AT57194B/de

Links

Landscapes

  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Magerungsmittein für Tonwaren. 



   Alle zur Magerung von Ton benutzten Sandarten, welche bei der Garbrandtemperatur des Tones nicht in sich selbst versintern, vermindern die Dichtigkeit des Scherbens auch dann, wenn die einzelnen Körnchen sich nicht in der Hitze ausdehnen, wie dies in besonders   hervortretender   Weise beim Quarzsand der Fall ist, der deshalb das ungeeigneteste Magerungsmitte : bildet.

   Will man trotz möglichst weit getriebener Magerung eines Tones einen vollkommen dichten Scherben erzielen, so wählte man bisher als Magerungsmittel solche Stoffe, welche für sich allein schon bei der in Anwendung gebrachten Garbrandtemperatur des   Scho : bens   erweichen und dadurch die Möglichkeit bieten, dass eine vollkommene Verdichtung des   Scherbens   eintreten kann, die behindert ist, wenn das Magerungsmittel bei der Gar-   brandtemperatur   des Tones starr bleibt oder sich gar noch ausdehnt. Solche Magerungsmittel, die gleichzeitig beim Garbrand als Flussmittel wirken, sind z.   B. Feldspat,   Basalt, Schlacken, Glas. 



   Die Magerung von Ton mit derartigen gleichzeitig   Flussmittel   bildenden Magerungsstoffen bringt für die Fabrikation den grossen Nachteil mit sich, dass Sinterungs- und Schmelzpunkt, die bei vielen Tonarten recht weit auseinanderliegen, sich in sehr gefährlicher Weise einander nähern.

   Um die Vorteile der Magerung mit schwer- oder unschmelzbaren   Sandarten (Quarz, Schamotte usw. ) mit denjenigen der leicht schmelzigen Magerungsstoffe   (Feldspat, Basalt usw.) zu vorbinden und trotzdem die Möglichkeit zu schaffen, dass selbst bei sehr weitgehender Magerung des Tones doch   völliges Dichtbrennon   eintreten kann, ohne dass Sinter-und Schmelzpunkt zu nahe   zusammenrücken,   wird nachstehendes Verfahren in Anwendung gebracht :
Solche Sandarten, welche für sich allein bei der zur Anwendung zu bringenden
Garbrandtemperatur noch nicht aneinander fritten, werden mit einem beliebigen Schmelz- mittel derart vermengt, dass die zugefügte Menge   höchstens ausreicht,   im gesinterten oder geschmolzenen Zustande die   Sandhohlräume   zu erfüllen.

   Wird dieses angegebene Ver- hältnis wesentlich   überschritten,   so wird das Ziel dieses Verfahrens nicht erreicht, weil dann der Scheren wegen des Vorherrschens der Schmelzmasse eine in sich glasige Masse bildet, welche schwer zu zerkleinern ist und bei welcher die einzelnen Sandkörnchen hinter- her nicht mehr voneinander zu trennen sind. Wird das Schmelzmittel aber wie angegeben 
 EMI1.1 
 vorherrscht. Die einzelnen Sandkörnchen halten infolge ihrer   Fiächenanziehung   das in den   Hohlräumen geschmolzene Flussmittel selbst dann fest, wenn dieses beim Brennen vollkommen flüssig werden sollte.

   Die einzelnen Sandkörnchen umhüllen sich bei diesem Verfahren nur   mit einer   verhältnismässig dünnen Glasurhülle,   so dass sie, wenn derartige Scherben Hinterher vermahlen werden, sich wieder leicht voneinander trennen. Wenn man derartigen Sintersand hinterher in   oingerütteltem   Zustande brennt, so frittet eine derartige Masse unter geringer Schwindung zwar schon recht dicht   zusammen,   während andererseits doch der Schmelzpunkt noch recht weit von dem Sinterpunkt entfernt liegt, da nur die dünne glasurartige lIUlle der einzelnen Sandkörnchen so weit erweicht, dass eine engere Aneinanderlagerung eintreten kann, während die   Sandkörnchen   in ihrer Masse bei der in Anwendung zu bringenden   Garbrandtemporatur   starr und feuerfest bleiben. 



   Mit derartigem Sintersaind erreicht man bei gleicher Magerung eines Tones und bei gleicher   brenntemperatur   wesentlich höhere Dichtigkeiten. als wenn der an sich starre oder feuerfeste Sand ohneweiters verwendet wird, Auch   Schamotteköroer,   die zur Magerung dienen, können so behandelt werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Magerungsmitteln für Tonwaren, dadurch gekennzeichnet, dass Quarzsand oder Schamottekörnor mit Schme ! zmitteln versetzt, gebrannt und vormahlen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT57194D 1911-12-02 1911-12-02 Verfahren zur Herstellung von Magerungsmitteln für Tonwaren. AT57194B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT57194T 1911-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT57194B true AT57194B (de) 1913-01-10

Family

ID=3578903

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT57194D AT57194B (de) 1911-12-02 1911-12-02 Verfahren zur Herstellung von Magerungsmitteln für Tonwaren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT57194B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT57194B (de) Verfahren zur Herstellung von Magerungsmitteln für Tonwaren.
US2050225A (en) Method of making composite brick
DE4013294C2 (de)
DE474021C (de) Verfahren zur Herstellung poroeser feuerfester Formlinge unter Anwendung von Stoffen, die auf chemischem Wege Gase entwickeln
DE905194C (de) Aluminothermische Mischung
DE242897C (de)
DE335747C (de) Verfahren zur Herstellung gebrannter, leicht Gas und Fluessigkeit durchlassender Gegenstaende
DE2527535A1 (de) Verfahren zur herstellung von gussbloecken aus beruhigtem stahl
US3171173A (en) Composite slab for hot tops
AT157210B (de) Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Porzellan u. dgl.
DE2037937A1 (en) Ceramic article prodn - from clay, usual additives, water glass and hardener
DE4326615C2 (de) Verfahren zum Herstellen von feuerfesten Leichtsteinen
DE641140C (de) Dauerform fuer Metallguss
AT128643B (de) Verfahren zur Herstellung tongebundener Erzeugnisse.
DE460418C (de) Verfahren zur Herstellung hochfeuerfester, gesinterter Magnesitmassen
DE1922454A1 (de) Feuerfester,waermeisolierender Baustoff
DE346944C (de) Verfahren zur Herstellung von dichten Gegenstaenden aus Bauxit
DE717833C (de) Feuerfeste Masse fuer Formen oder Modelle zum Herstellen keramischer Zahnersatzteile
DE531367C (de) Verfahren zum Unschaedlichmachen von Stueckkalk und Schwefelverbindungen in Ziegeln beim Ringofenbrand
DE658893C (de) Verfahren zur Herstellung praktisch schwindungsfreier feuerfester Erzeugnisse
DE637812C (de) Feuerfester Stoff
DE497562C (de) Verfahren zur Herstellung feuerfester Steine unter Benutzung von hoch vorgebranntem Ton als Schamotte
AT154016B (de) Verfahren zur Herstellung von ungebrannten feuerfesten und/oder isolierenden Massen, Steinen, Auskleidungen, Schutzanstrichen u. dgl. aus keramischen Stoffen.
DE2431898A1 (de) Formstueck fuer die waermeisolierung des gusskopfs beim giessen von metallen
DE154975C (de)