AT147354B - Elektrische Schweißeinrichtung. - Google Patents

Elektrische Schweißeinrichtung.

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AT147354B
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Austria
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Inventor
Helmut Hintze
Hans Dr Ing Laub
Original Assignee
Aeg
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  • Arc Welding Control (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische   Schweisseinrichtung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf elektrische   Schweisseinriehtungen,   bei denen der den Schweisselektroden zugeführte Strom mit Hilfe von gittergesteuerten Entladungsgefässen mit Lichtbogen-oder lichtbogenartiger Entladung gesteuert wird. Die gittergesteuerten Entladungsgefässe sind dabei zweck- 
 EMI1.1 
 oder Dampffüllung und   Glühkathode.   



   Die Erfindung ist darauf gerichtet, solche Einrichtungen derart weiter auszubilden, dass in einfacher und besonders wirksamer Weise erreicht werden kann, dass der den Schweisselektroden zuzuführende Strom während vorbestimmter Zeitintervalle fliesst. 



   Nach der Erfindung wird die Einrichtung so getroffen, dass in dem Steuergitterkreis der den Schweissstrom steuernden Entladungsgefässe ein elektrisches, vorzugsweise aus Kapazität und Widerstand bestehendes Zeitelement vorgesehen ist, welches die durch einen willkürlichen Schaltvorgang hervorgerufene, die Stromdurchlässigkeit der Entladungsgefässe bewirkende Änderung der Gitterspannung nach einem vorgeschriebenen Zeitintervall wieder   rückgängig   macht. Das Zeitelement ist zweckmässig einstellbar eingerichtet, indem der Widerstand oder die Kapazität oder beide veränderbar sind. 



   Das Zeitelement kann unmittelbar eine   Änderung der Grösse   der Gitterspannung bewirken und während eines vorgeschriebenen Zeitbetrages aufrechterhalten und dadurch die   Stromdurchlässigkeit   des Entladungsgefässes bzw. der Entladungsgefässe in den   gewünschten   Zeitintervall bewirken, oder aber es kann das Zeitelement indirekt eine Änderung der Gitterspannung bewirken und während eines vorgeschriebenen Zeitbetrages, währenddessen die Entladungsgefässe stromführend sein sollen, aufrechterhalten. Für den letzteren Fall besteht eine besondere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung darin, dass durch das Zeitelement eine Änderung der Phasenlage einer Gitterwechselspannung bewirkt und während des vorgeschriebenen Zeitbetrages aufrechterhalten wird. 



   Die Einrichtung ist zweckmässig so getroffen, dass das Zeitelement bzw. der Gitterkreis durch einen mit dem   Schweisselektrodenschalter   gekuppelten Schalter so umschaltbar ist, dass beim Umlegen des Schalters die   Stromdurchlässigkeit   des Entladungsgefässes bzw. der Entladungsgefässe einsetzen kann und nach einem durch das Zeitelement bestimmten Zeitbetrag wieder gesperrt ist. 



   Die gittergesteuerten Entladungsfässe können direkt in den Stromkreis des Schweissstromes eingeschaltet oder in irgendeiner Weise, vielfach am besten transformatorisch   (Reihentransformator)   an den   Schweissstromkreis   angekoppelt sein. Es kann für jede Stromrichtung des Wechselstromes ein Entladungsgefäss vorgesehen sein. In gewissen Fällen ist es indessen vorteilhaft, mit gleichgerichtetem Strom zu arbeiten, in besonderen Fällen ist es wiederum vorteilhaft, nur mit der Gleichrichtung einer der beiden Halbwellen des Wechselstromes zu arbeiten und dementsprechend lediglich eine Entladungsröhre vorzusehen. die nur in einer der beiden Halbwellen   des Wechselstromes stromdurchlässig gemacht   werden kann   (einanodiges   Gefäss, vorzugsweise mit Glühkathode). 



   In der Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt für den Fall, dass das Zeitelement unmittelbar eine Gittergleichspannung vorübergehend auf zwei gegensinnig parallel geschaltete 

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 Entladungsgefässe einwirken lässt, so dass diese während eines durch das Zeitelement bestimmten Zeitintervalls stromführend sind. Die beiden Entladungsgefässe Fi und F2 besitzen die Anoden   Al bzw. A2   und die Glühkathoden   Xi   bzw.   IS2. Sie   sind mit einer Quecksilberdampffüllung versehen und arbeiten mit lichtbogenartiger Entladung.

   Die beiden Entladungsgefässe sind in der gezeichneten Weise in den Stromkreis der   Primärwicklung   des   Schweisstransformators   Ta eingeschaltet, an dessen Sekundärwicklung die Schweisselektroden E angeschlossen sind.   Wi   ist die Wechselstromquelle für den   Schweissstrom.   



  Zur Erzeugung der Gitterspannung dient ebenfalls eine Wechselspannung W2, die demselben Netz wie die Wechselspannung   TFi   entnommen werden kann. Durch die Wechselspannung W2 werden in der gezeichneten Weise über die Ventile V (beispielsweise Trockengleichrichter) die Kondensatoren C1 und   O2   aufgeladen. 



   Die Arbeitsweise der Anordnung ist nun die folgende : In der Ruhestellung der Schalter   S1 und S2   werden die Kondensatoren   Zl, Z2   über die Spannungsteiler P1, P2 aufgeladen. Die Schalter   81   und 82 sind so mit den Schweisselektroden E bzw. deren Betätigungssehalter gekuppelt, dass nach Festsetzung des   Sehweissgutes   die Schalter umgelegt werden. Dadurch gelangt die positive Seite der   KondensatorenZI, Z2   an die Gitter   GI, G2   der Entladungsgefässe   Fi, Fs.   Die Röhren F1, F2 können infolgedessen zünden, und sie brennen nun so lange, bis die Kondensatoren   Z,   Z2 über die Widerstände W1 bzw. W2 umgeladen sind.

   Die Zahl der Halbwellen, in denen die Röhren Strom führen, lässt sich durch geeignete Wahl bzw. 



  Änderung von Widerstand und Kapazität in der gewünschten Weise einstellen. 



   In der Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt für den Fall, dass die Entladungsröhren, die mit den   Schweisselektroden   bzw. mit dem Schweisstransformator ebenso wie in Fig. 1 zusammengeschaltet sind, dadurch gesteuert werden, dass das Zeitelement eine Phasenumklappung einer Gitterwechselspannung verursacht und dadurch die   Stromdurehlässigkeit   der Röhren in einem vorgeschriebenen Zeitintervall bewirkt. 



   Die Steuergitter der Röhren   Fl, F2 erhalten   die Steuerspannung über den Transformator T2 mit den zwei   Sekundärwickllungen,   von denen je eine über einen Strombegrenzungswiderstand mit dem Steuergitter einer der Röhren   PI, P2   verbunden. Die Primärwicklung des Transformators T2 ist an die eigentliche Steuereinrichtung angeschlossen, die von einer Wechselspannung   W2   gespeist wird, die vorzugsweise demselben Netz wie Spannung   Wi   entnommen ist. Die Spannung W2 ist an die Primärseite eines Transformators T angeschlossen, auf dessen Sekundärseite der Widerstand W und der Autotransformator   Tiin   Reihe geschaltet sind. 



   Die Steuereinrichtung arbeitet nun folgendermassen : In der Ruhestellung schliesst der Schalter   8   den Kondensator C kurz. Wird nun S mit den Elektroden bewegt und umgeschaltet, so wird über den Widerstand Wz und die   Gleichrichter G, G   der Kondensator C geladen. Durch den Ladevorgang des Kondensators C wird der Transformator T1 belastet. Der Kreis, bestehend aus dem Widerstand W und dem Transformator   Tl   ist nun so dimensioniert, dass bei unbelastetem Transformator T1 sein Scheinwiderstand gross gegen den Ohmschen Widerstand, bei belastetem Transformator der Widerstand W gross gegen den Scheinwiderstand des Transformators   T   ist. Es ergibt sich daraus, dass bei Belastung des Transformators   Tl   sich die Phase der der Anordnung entnommenen Gitterwechselspannung drehen muss.

   Damit wird die Gitterspannung der Röhren F1, F2 positiv. Da nun der Strom des Kondensators C mit wachsender Ladung kleiner wird, schiebt sich entsprechend der Grössen der jeweiligen Belastung des Transformators T die Phase langsam bis auf ihren Leerlaufzustand zurück. Entfernt man die Elektroden voneinander, so legt sich der Schalter 8 in die Ruhestellung, und der Kondensator   0 wird   wieder entladen. Die Zahl der   Schweisshalbwellen   lässt sich durch Änderung des Widerstandes Wz variieren. 



  Die Steuerkreise für beide Röhren bilden eine Einheit. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Elektrische   Schweisseinrichtung,   insbesondere für   Punktnaht- oder Strichschweissung,   bei welcher der den   Schweisselektroden   zugeführte Strom durch gittergesteuerte Entladungsgefässe mit lichtbogenartiger Entladung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Steuergitterkreis ein elektrisches, vorzugsweise aus Kapazität und Widerstand bestehendes Zeitelement vorgesehen ist, welches die durch einen   willkürlichen   Schaltvorgang hervorgerufene, die Stromdurchlässigkeit der Ent-   ladungsgefässe bewirkende   Änderung der Gitterspannung nach einem vorgeschriebenen Zeitintervall wieder rückgängig macht.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Schweisseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitelement einstellbar ist.
    3. Elektrische Schweisseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitelement bzw. der Gitterkreis durch einen mit dem Schweisselektrodenschalter gekuppelten Schalter so umschaltbar ist, dass beim Umlegen des Schalters die Stromdurehlässigkeit der Entladungsgefässe einsetzen kann und nach einem durch das Zeitelement bestimmten Zeitbetrag wieder gesperrrt ist.
    4. Elektrische Schweisseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Zeitelement (bei Betätigung des Schalters) unmittelbar eine Änderung der Grösse der Gitterspannung bewirkt und diese Grösse eines vorgeschriebenen Zeitbetrages aufrechterhalten wird. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Elektrische Schweisseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Zeitelement (bei Betätigung des Schalters) eine Änderung der Phasenlage einer Gitterwechselspannung bewirkt und diese Phasenlage während eines vorgeschriebenen Zeitbetrages aufrechterhalten wird. EMI3.1
AT147354D 1933-09-19 1934-09-18 Elektrische Schweißeinrichtung. AT147354B (de)

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