AT147182B - Vorrichtung zur gleichmäßigen Zumessung einer Flüssigkeit zu einer anderen zum Zwecke ihrer Durchmischung in einem bestimmten Mischungsverhältnis. - Google Patents
Vorrichtung zur gleichmäßigen Zumessung einer Flüssigkeit zu einer anderen zum Zwecke ihrer Durchmischung in einem bestimmten Mischungsverhältnis.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur gleichmässigen Zumessung einer Flüssigkeit zu einer anderen zum Zwecke ihrer Durchmischung in einem bestimmten Mischungsverhältnis. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit deren Hilfe es möglich ist, eine gleichmässige Zumessung einer Flüssigkeit zu einer andern zum Zwecke ihrer Durchmischung in einem bestimmten Mischungsverhältnis vorzunehmen. Ein grosses Anwendungsgebiet für diese Erfindung bietet die Durchführung des Scheidungsprozesses in Zuckerfabriken. Bekanntlich vollzieht sich dieser in der Weise, dass bei Nassscheidung dem Rohsaft Kalkmilch in einer stets genau dosierten Menge zugegeben wird, d. h. dass sich die Kalkmilchzugabe dem jeweiligen Rohsaftzufluss, der-wie bekannt, durch irgendwelche Betriebsschwankungen wechselt-anpassen muss. Hiebei ist es ausserdem noch von Bedeutung, dass die Kalkmilch nicht etwa auf einmal dem Rohsaftquantum im Messgerät zugesetzt und dann durch Rühren auf die ganze Menge gleichmässig verteilt wird, sondern es soll die Kalkmilch gleichzeitig mit dem Rohsaft in das Messgefäss derart einströmen, dass jeder Volumseinheit des Rohsaftes ein entsprechendes Volumen Kalkmilch zugesetzt wird, wobei Voraussetzung ist, dass die Kalkmilch einen gleichbleibenden CaO-Gehalt hat. Die Vorrichtung ist insbesondere für periodisch arbeitende Scheidung gedacht und dient somit dazu, während der Füllung des Messgefässes oder auch der Scheidepfannen ein vorher bestimmtes Volumen Kalkmilch dem einströmenden Volumen des Saftes proportional zuzusetzen, so dass der Saft immer die richtige Alkalität erhält und keine lokale übermässige Alkalität zustande kommt. In der beiliegenden Zeichnung ist eine erfindungsgemässe Vorrichtung in einem Längsschnitt dargestellt. Neben dem Messgefäss a ist ein mit diesem in Verbindung stehendes Gefäss b so angeordnet, dass beim Füllen und Entleeren des Messgefässes a in dem Gefäss b die Flüssigkeit steigt und fällt. Die Zusatzflüssigkeit (z. B. Kalkmilch) wird durch ein Rohr mit Hahn i dem aus den Abteilungen c, d, e und g bestehenden Behälter zugeführt, u. zw. bis das Niveau eines zwischen den Abteilungen d und e angeordneten Überfalles erreicht ist. Während des Einfüllens der Kalkmilch ist das Ventil k geöffnet. Nach beendetem Einfüllen der Kalkmilch werden i und k geschlossen, worauf der Rohsaft in das Messgefäss a, etwa durch den Stutzen m, eingelassen werden kann. In dem Masse, als der Saft im Gefässe a und somit auch im Gefässe b steigt, wird die Luft von b durch das Rohr h zum Kalkmilchbehälter verdrängt und diese verdrängt ihrerseits die Kalkmilch aus c durch die Abteilung d nach der Abteilung e. Von e gelangt diese Kalkmilch durch das Rohr fan die zur Vermischung mit dem einströmenden Saft geeignete Stelle. Das mit einem Ablassstutzen versehene Gefäss g dient zum Sammeln und Ablassen des etwa in der Kalkmilch mitgeführten Sandes oder anderer Unreinheiten. Die Abteilung c, die zur Abmessung der Kalkmilchmenge dient, sowie das Gefäss b sind so bemessen, dass die Verdrängung der Flüssigkeit durch die Luft proportional zu der in das Messgefäss a strömenden Saftmenge erfolgt. Eine Regelung dieses Verhältnisses kann auf die verschiedenste Art, etwa durch Veränderung der aus dem Gefäss b in den Behälter c verdrängten Luftmenge, des Zutrittes der einströmenden Flüssigkeit zum Gefäss b usw., ausgeführt werden, oder man kann zum Zwecke der Veränderung der zuzusetzenden CaO-Menge die Konzentration der Kalkmilch sinngemäss einstellen. Bei der Bemessung der Abteilungen werden die Druck-und Temperaturverhältnisse der Flüssigkeiten und der Luft berücksichtigt. Die Absperrorgane i und k können sowohl von Hand als auch selbsttätig in Abhängigkeit von den Flüssigkeitsspiegeln gesteuert werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur gleichmässigen Zumessung einer Flüssigkeit zu einer andern zum Zwecke ihrer Durchmischung in einem bestimmten Mischungsverhältnis, gekennzeichnet durch zwei kommunizierende Gefässe (a, b), die gleichzeitig durch einströmende Flüssigkeit gefüllt werden und von denen eines (b) mit einem Behälter (e) für die zuzumischende Flüssigkeit, etwa mittels eines Rohres (h) in Verbindung steht, derart, dass die aus dem genannten Gefäss (b) durch die zuströmende Flüssigkeit verdrängte Luft aus dem Behälter (e) eine entsprechende Menge der Zumischflüssigkeit verdrängt, die durch eine Leitung (f) in das andere Gefäss (a) geführt wird und sich dort mit der zuströmenden Flüssigkeit mischt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter für die zuzumischende Flüssigkeit in Abteilungen (c, d, e, g) unterteilt und mit einem Überlauf versehen ist, über welchen die Flüssigkeit, welche durch die aus dem Gefäss (b) zutretende Luft verdrängt wird, zur Zuführungsleitung und zum Mischgefäss (a) gelangt.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsleitung (f) der zuzumischenden Flüssigkeit nächst der Einströmstelle der mit ihr zu versetzenden Flüssigkeit in das Mischgefäss (a) ausmündet. EMI2.1
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| AT147182D AT147182B (de) | 1935-02-06 | 1935-07-20 | Vorrichtung zur gleichmäßigen Zumessung einer Flüssigkeit zu einer anderen zum Zwecke ihrer Durchmischung in einem bestimmten Mischungsverhältnis. |
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