AT146989B - Verfahren zum Glühen von Metallrohren. - Google Patents

Verfahren zum Glühen von Metallrohren.

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Otto Ing Schincke
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  Verfahren zum Glühen von Metallrohren. 



   Um blank gezogene oder blank gewalzte Metallgegenstände unter Blankerhaltung der Oberfläche zu glühen, bringt man diese Gegenstände üblicherweise in geschlossene Glühtöpfe ein, aus denen die
Luft durch indifferente Gase (Stickstoff oder Kohlensäure) verdrängt oder durch Evakuierung entfernt wird und die nach Beendigung des Glühprozesses geschlossen in eine Kühlgrube oder einen Kühltopf eingesetzt werden. 



   Bei Metallrohren, insbesondere aus Kupfer und Kupferlegierungen, genügt es, dass beim Glühen die innere Oberfläche des Rohres blank bleibt, wenn es sich nur darum handelt, die Beständigkeit des
Werkstoffes gegen den flüssigen oder gasförmigen Stoff, zu dessen Förderung die Rohre dienen sollen, zu erhöhen. Gemäss der Erfindung wird dies in sehr einfacher Weise dadurch erreicht, dass man die Luft aus den Rohren bei Aufrechterhaltung eines normalen Luftdruckes auf der Aussenseite der Rohre teil- weise entfernt, dann die Rohre luftdicht verschliesst und unter Aufrechterhaltung der erreichten Luft- verdünnung im Inneren und des normalen Aussendruckes auf der Aussenseite diese Rohre glüht.

   Es hat sich gezeigt, dass die Oxydation von Metallen beim Erhitzen, wenn es sich nicht um ausgesprochen leicht oxydable Metalle von der Art des Magnesiums oder Aluminiums handelt, schon durch mässige Luftverdünnung vermieden wird. Das Verfahren kann also ohne Glüh-und Kühltöpfe mit sehr einfachen Ein- richtungen und geringen Betriebskosten durchgeführt werden. 



   Der erforderliche Grad der Luftverdünnung ist für ein gegebenes Metall und für eine gegebene
Temperatur von dem Verhältnis der vorhandenen Luftmenge zur metallischen Oberfläche abhängig ; der Grad der notwendigen Luftverdünnung wird also bei gleicher Wandstärke durch den inneren Durchmesser des Rohres bestimmt. Die unten beispielsweise gegebenen Verhältniszahlen beziehen sich auf das Ausglühen von Kupferrohren mit einer Wandstärke von 2 mm. Die Luft wurde aus den Rohren nach dem dichten Verschliessen des einen Rohrendes durch Absaugen teilweise entfernt, worauf die Rohre auch am andern Ende dicht verschlossen und geglüht wurden.

   Trotzdem Kupfer, wenn es in Gegenwart von Sauerstoff auf Rotgluht erhitzt wird, bekanntlich sehr leicht in Kupferoxyd übergeht, blieben die so vorbereiteten Rohre beim Glühen unter den folgenden Bedingungen völlig blank : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Innerer <SEP> Durchmesser <SEP> Luftverdünnung <SEP> bis
<tb> 3mm <SEP> 500 <SEP> mmHg
<tb> 5mm <SEP> 400 <SEP> mmRg
<tb> 8mm <SEP> 300 <SEP> mmhg
<tb> 10mm <SEP> 200 <SEP> mmhg
<tb> 12mm <SEP> 150 <SEP> mmhg
<tb> 14mm <SEP> 100 <SEP> mmBg
<tb> 20mm <SEP> 50mmEg
<tb> 22mm <SEP> 50 <SEP> mmhg
<tb> 
 
Die evakuierten Rohre können nach dem Erhitzen bis zur Weiterbehandlung oder Benutzung im verschlossenen Zustand verbleiben, um auch während der Lagerung und der Versendung gegen Oxydation geschützt zu sein.

   Man kann aber nach dem Glühen auch Luft (allenfalls getrocknete Luft) in die Rohre eintreten lassen und sie hernach wieder verschliessen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Glühen von Metallrohren, insbesondere aus Kupfer und seinen Legierungen, unter Blankerhaltung der   Innenfläche,   dadurch gekennzeichnet, dass man die Luft aus den Rohren bei Aufrechterhaltung eines normalen Luftdruckes auf der Aussenseite der Rohre durch Absaugen teilweise entfernt, dann die Rohre luftdicht   verschliesst   und unter Aufrechterhaltung der erreichten Luftverdünnung im Inneren und des normalen   Aussendruckes   auf der Aussenseite diese Rohre glüht. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf solche Art evakuierten und geglühten Rohre bis zur Weiterbehandlung oder Benutzung im verschlossenen Zustand belassen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT146989D 1934-02-22 1934-02-22 Verfahren zum Glühen von Metallrohren. AT146989B (de)

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