AT126558B - Einrichtung zum Blankglühen von Metallen im geschlossenen mit einem Hilfsbehälter verbundenen Glühbehälter. - Google Patents

Einrichtung zum Blankglühen von Metallen im geschlossenen mit einem Hilfsbehälter verbundenen Glühbehälter.

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AT126558B
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    Einrichtung   zum Blankglühen von Metallen im geschlossenen mit   einem Hilfsbehätter   verbundenen   Glühbehälter.   
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   Behälter sehr starkwandig auszuführen,   damit er einerseits dem Aussendruck der Atmosphäre standhalten kann und anderseits eine sichere Abdichtung durch Verschrauben des   Behälterdeckels     anzuwenden   gestattet, wozu bestimmte   Flanschstärken   erforderlich sind. Diese kräftige Ausbildung des Gefässes und seines Deckels hat zur Folge, dass sein Gewicht im Verhältnis zu dem des Glühgutes sehr gross ist. Bei elektrisch betriebenen Blankglühöfen wird dadurch der Stromverbrauch hoch und die Wirtschaftlichkeit der Anlage   beeinträchtigt.   



   Es ist ferner bekannt. bei   Blankglühöfen   ein neutrales oder reduzierendes Schutzgas während des Anheizens und Abkühlens oder auch allein während des Abkühlens durch den   G ! ühbehälter   dauernd   hindurchzuleiten.   Damit wird der Zutritt oxydierener Luft ausgeschlossen. 
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   Nach der Erfindung werden die Nachteile bekannter Blankglüheinrichtungen dadurch vermieden. dass der vollkommen abgedichtete Glühbehälter dünnwandei und der   Hilfsbehälter zur   Entlastung der Glühbehälterwände derart bemessen ist. dass der Druck im   Glühbehälter ent-   weder während des Glühens und Kühlens oder nur während   des Kühlens   dem Atmosphärendruch angeglichen wird. Das Gewicht des   Glühbehälters   ist also im Verhältnis zu dem des Glüli- 
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 wird. Mit Glühöfen verbundene Hilfsbehälter sind zwar gleichfalls schon vorgeschlagen worden. aber nur. um die bei der   Erwärmung   austretende Überschussmenge des Schuntzases aufzuspeichern und für die Wiederverwendung aufzusparen.

   Ein   Druckausgleich mit dem Atmosphären-   
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 beabsichtigt noch vorgesehen. Der nach der Erlidung bemessen Hilfsbehälter ist mit dem   Glüb-   hehälter mindestens während des Abkühlens durch ein Rohr oder einen Schlauch zu verbinden 
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   Druckunterschied,   wodurch einerseits der Glühbehälter nur schwach bemessen zu werden braucht und anderseits der Gasverbrauch sehr gering ist. 



   In den Fig. 1   und        sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Einrichtung zum   Blankglühen   von Metallen,   bei der der Glühraum während des     Glühens und während des Abkühlens   mit dem   Hilfsbehälter verbunden ist. M ist der Glüh-     behälter   mit dem Deckel b. Durch ein Rohr c ist der Behälter mit dem Hilfsbehälter d ver- 
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 des Anheizens dehnt sich das Gas im Inneren des Glühbehälters aus und tritt durch das Rohr c in den Hilfsbehälter cl ein. Sobald das Glühen vollendet ist und die Abkühlung beginnt, fängt das Gas im Glühbehälter an, sich zusammenzuziehen.

   Der dabei entstehende Unterdruck gleicht sich durch Entnahme von Schutzgas aus dem Hilfsbehälter d aus. Da der Druckunterschied zwischen der Atmosphäre und dem   Innern@   der Behälter sehr gering ist, so kann ein schwachwandiger Glühbehälter verwendet werden. An Schutzgas wird nur eine Füllung des Glühbehälters verbraucht. 



   Anstatt den Glühbehälter vor dem Anheizen mit Schutzgas zu füllen, kann man auch das Gas beim Glühen erst erzeugen. Dies kann dadurch geschehen, dass man beispielsweise Kohlenstaub in den Glühbehälter bringt, aus dem sich beim   Glühen   Kohlenoxyd entwickelt. 



   Wird Material geglüht, das vorher gebeizt worden war, so entwickelt sich Wasserstoff. 



  In diesen Fällen ist also ein besonderes Schutzgas nicht erforderlich. und der   Glühraum   kann während des Glühens mit der Aussenluft in Verbindung sein. Während des Abkühlens dagegen muss dann der Glühraum mit dem mit Schutzgas gefüllten   Hilfsbehälter   in Verbindung 
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   - Fig. 2 zeigt ein zweites   Ausführungsbeispiel   der Erfindung. bei dem der Glühbehälter nur während des Abkühlens mit dem Hilfsbehälter verbunden ist. Durch den Deckel b des Glühbehälters   a   führt ein   Rohre :   das sich nach zwei Absperrvorrichtungen f und g verzweigt. Der   Hahn t'führt   ins Freie, der Hahn-y ist über die-Rohrleitung c mit dem mit Schutzgas gefüllten 
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  Da sich beim Abkühlen des   Glühbellälters   die im Inneren eingeschlossene Luft zusammenzieht. so wird aus dem Hilfsbehälter   d   Schutzgas in den   Glühbehälter   gesaugt. Die im Glühbehälter 
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 eine Oxydation des   Glühgutes   nicht herbeiführt. Gegebenenfalls kann der Sauerstoff noch durch Zuschläge zum Glühgut absorbiert werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Blankglühen von Metallen im geschlossenen mit einem Hilfsbehälter verbundenen Glühbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass der vollkommen abgedichtete Glüh- behälter dünnwandig und der Hilfsbehälter zur Entlastung der Glühbehälterwände derart bemessen ist, dass der Druck im Glühbehälter entweder während des Glühens und Kühlens oder nur während des Kühlens dem Atmosphärendruck angeglichen wird. EMI2.5
AT126558D 1926-08-27 1927-08-27 Einrichtung zum Blankglühen von Metallen im geschlossenen mit einem Hilfsbehälter verbundenen Glühbehälter. AT126558B (de)

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