AT71909B - Elektrische Glühlampe mit Gasfüllung. - Google Patents

Elektrische Glühlampe mit Gasfüllung.

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Die Gefahr des Zerplatzens der Glühlampenglocken infolge des inneren Überdruckes kann durch die Wahl stärkerer Glaswände und geeigneterer Glassorten beseitigt werden, sowie ferner   
 EMI2.1 
 



   Eine besondere Ausführungsform der   Ernndung   besteht darin, dass man als Gasfüllung   Quecksilberdampf allein oder in Mischung mit anderen indifferenten Gasen (Stickstoff, Argon) verwendet. Die Verwendung von Quecksilberdampf hat gerade in Verbindung mit Kohlefäden   einen ganz besonderen Vorteil, weil der Kohlefaden nicht so leicht mit dem Quecksilberdampf   in Reaktion tritt im Gegensatz zu vielen anderen Gasen, besonders wenn diese nicht vollständig rein sind. Besonders stark fällt dies in die Wagschale bei den in Betracht kommenden, sehr hohen   Temperaturen, auf die der Kohlenstoffaden erhitzt wird. 



   Neben dem Quecksilberdampf kann in der Lampenglocke noch Stickstoff oder Argon oder dgl. enthalten sein. Dies hat besonders in der Richtung einen Vorteil, als dann beim Einschalten der Lampe von vornherein ein gewisser Gasdruck in der Glocke vorhanden ist, auch wenn noch kein Quecksilber verdampft ist. 



   Um zu verhüten, dass das Quecksilber, nachdem es sich kondensiert hat, mit dem Glühfaden in Berührung kommt, ist es   zweckmässig,   an der   Lampenglocke   seitlich eine Kondensationskammer anzubringen, aus der dann das kondensierte Quecksilber in den Raum unterhalb des   Glühfadens   zurückgeführt    wird,   wo es unter dem Einfluss der Hitze des Glühfadens wieder von neuem verdampft wird. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass die gewöhnliche Anordnung des   Glühkörpers   in einer Glas-   birne   bei den immer weiter gesteigerten Temperaturen und   Dampfdrücke   sich in manchen Fällen als ungeeignet erwiesen hat, indem das Glas an denjenigen Stellen, die dem   Glühkörper   am nächsten kommen, weich wird und infolge des verhältnismässig grossen Druckes im Inneren der Glocke deformiert wird oder aufplatzt. 



   In solchen Fällen wird der Glühkörper mit einer besonderen Umhüllung b (Fig.   l)   versehen, die entweder aus Glas oder nötigenfalls aus einem schwerer schmelzbaren. lichtdurchlässigen Material besteht. Für diesen Zweck hat sich Quarz, Hartglas und dgl. als besonders geeignet gezeigt. 



  Durch diese Umhüllung wird eine besondere Kammer geschaffen, in der sich   zweckmässig flüssiges  
Quecksilber c befindet. Der   Glühkörper   d wird in einer solchen Entfernung der Quecksilberoberfläche angebracht, dass die erforderliche Dampfmenge bei normaler Belastung der Glühkörper erzeugt werden kann. Die innere   Kammer   wird vollkommen mit Quecksilberdampf gefüllt, und es tritt kurze Zeit nach dem Einschalten der Lampe ein Gleichgewichtszustand ein, so dass weiteres
Quecksilber nicht mehr verdampft. 



   Die Umhüllung ist an ihrem oberen Ende in Verbindung mit dem übrigen Teil der Birnp a, so dass überall in der Birne der   gleiche Druck vorhanden   ist. 



   Die Birne wird zweckmässig von   vorherein   mit   einem   anderen indifferenten Gas (Stickstoff, Argon oder dgl.) unter einem gewissen Druck gefüllt, wobei naturgemäss auch die innere Kammer mit diesem Gas gefüllt ist. Sobald der Glühfaden unter Strom gesetzt wird und Queck-   silberdampf sich in der inneren Kammer entwickelt, wird das ursprünglich vorhandene Gas   ganz oder teilweise von der inneren Kammer nach dem Aussenraum verdrängt, während sich der Druck auf beiden Seiten der Umhüllung steigert. 



   Da der Druck auf beiden Seiten der Umhüllung der gleiche ist, kann letztere ohne Gefahr auf   sehr hohe Temperatur erhitzt werden. Die Aussenwand   der Birne bleibt bei dieser Anordnung verhältnismässig kühl und kann infolgedessen einen verhältnismässig grossen Druck vertragen, ohne dass ein Aufplatzen zu befürchten ist. 



   Bei einer   besonderen Ausführungsform   der Erfingung (Fig. 2) besteht die Umhüllung aus einem Rohr, welches an   seinem   unteren Ende mittels Quecksilber von dem übrigen Teil der   Birne abgeschlossen wird. Bei dieser besonders einfachen   Anordnung befindet sich zwar der Glühkorper verhältnismässig nahe an der äusseren Birnenwand ; durch die Gegenwart des zwischen der Birnenwand und dem Glühkörper befindlichen Quecksilbers kann aber die Aussenwand keine   a ! Izu hohen Temperaturen annehmen   ; jedenfalls   bleibt   die Temperatur der Glaswand stets unter dem   Verdampfungspunkt   des Quecksilbers. 



   Eine weitere, besonders brauchbare Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 der Zeichnung dargestellt. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE- 1. Elektrische Glühlampe mit Gaafüllung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kohlefaden verwendet wird, bei dem durch eng nebeneinanderliegende Anordnung verschiedener Fadenteile die Verluste durch Warmekonvektion vermindert werden.
    2. Elektrische Glühlampe mit Gasfüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlefaden von einem indifferenten Gas von höherem als Atmosphärendruck umgeben ist.
    3. Elektrische Glühlampe mit Gasfüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Gasfüllung Quecksilberdampf allein oder in Mischung mit einem anderen indifferenten Gas (Stickstoff, Argon oder dgl.) verwendet wird.
    4. Ausführungsform einer Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass li an der Lampenglocke ein Kondensationsraum für das Quecksilber angeordnet ist.
    5. Ausführungsform einer Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dt'] Birne um den Glühkörper herum eine Umhüllung angeordnet wird, wodurch innerhalb der Birne ein besonderer Raum zur Erzeugung und Aufnahme von Dampf gebildet wird.
    6. Ausführungsform einer Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung aus einem schwer schmelzbaren Material, wie z. B. Quarz, Hartglas oder dgl., besteht.
    7. Ausführungsform einer Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI3.1 über dem Glühkörper ein den inneren Behälter nicht dicht schliessender Abschluss (Drahtnetz oder dgl. ) angebracht ist. wobei der innere Behälter durch Metallfedern festgehalten wird, die einerseits an den inneren Behälter, andererseits an Wulsten usw. der äusseren Glocke angreifen.
AT71909D 1913-09-20 1914-09-05 Elektrische Glühlampe mit Gasfüllung. AT71909B (de)

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