AT146986B - Dreiachsiges Wagengestell für Anhänger oder von Zugtieren fortzubewegende Lastwagen. - Google Patents

Dreiachsiges Wagengestell für Anhänger oder von Zugtieren fortzubewegende Lastwagen.

Info

Publication number
AT146986B
AT146986B AT146986DA AT146986B AT 146986 B AT146986 B AT 146986B AT 146986D A AT146986D A AT 146986DA AT 146986 B AT146986 B AT 146986B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
axle
carriage frame
wheels
axles
frame
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Mahnke
Original Assignee
Heinrich Mahnke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Mahnke filed Critical Heinrich Mahnke
Application granted granted Critical
Publication of AT146986B publication Critical patent/AT146986B/de

Links

Landscapes

  • Handcart (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dreiachsiges Wagengestell für Anhänger oder von Zugtieren fortzubewegende Lastwagen. 



   Für den Transport schwerer Lasten auf Strassen, Feldwegen und im Gelände auf Anhängern oder Lastwagen mit Tierbespannung werden bereits Wagen mit sechs Rädern verwendet. Werden diese Räder auf drei Achsen verteilt, welche starr mit dem Wagenrahmen verbunden sind, so ist das Wagengestell besonders im unebenen Gelände starken Verwindungen ausgesetzt. Werden zwischen dem Wagenrahmen und den Achsen Federn eingebaut, so ist die Wagenlast im unebenen Gelände starken Schwankungen zur Seite ausgesetzt. Auch bei   Seehsradwagen,   bei welchen die Räder der Vorderachse für die Lenkung des Wagens eingerichtet sind und die weiteren zwei Räder jeder Wagenlängsseite auf Pendelstücken laufen (Schweizer Patentschrift Nr. 161204), ist die Festlage der Wagenlast auf der Fahrbahn keine ausreichende.

   Besonders bei hoch oder schwer beladenen landwirtschaftlichen Fuhren macht sich aber eine ungenügende Festlage der Last auf der Fahrbahn sehr störend bemerkbar. Die vorliegende Bauart des dreiachsigen Wagengestells vermeidet die angeführten Mängel dadurch, dass die Mittelachse starr mit dem Wagenrahmen verbunden oder an ihm so angebracht ist, dass sich die zwei Räder dieser Achse in ihrer Lage nur unwesentlich oder gleichmässig gegen den Wagenrahmen verändern können, wogegen die übrigen Achsen samt ihren Rädern entweder in der Mitte unter dem Wagenrahmen pendelnd gelagert oder als Federschwingachsen oder auch als Schwinghalbachsen ausgebildet sind, deren Räder sich einzeln gegen den Wagenrahmen verstellen können. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Längsmittelschnitt, Fig. 2 den Grundriss, Fig. 3 die Vorderansicht, Fig. 4 einen Schnitt durch die Mittelachse und Fig. 5 die Rückansicht einer Ausführungsform des SechsradWagengestelles nach vorliegender Erfinder in schematischer Darstellung. 



   Die Vorderachse 6 ist als Federschwingachse durch die   Achsstütze   5 mit dem Wagenrahmen 1 verbunden. Die Deichsel 2 überträgt durch den Zughaken 3 den Zug des Gespannes oder der Zugmaschine auf den Wagenrahmen und steuert durch die Lenkschenkelsteuerung 7 die Vorderräder 4. Die Mittelachse 10 mit den Mittelrädern 8 ist durch die   Achsstütze   9 starr mit dem Wagenrahmen 1 verbunden. 



  Die Hinterachse 13 mit den Rädern 11 ist in einer Achsstütze 12 in der Längsmitte des Wagenrahmens 1 pendelnd gelagert. 



   Zufolge der einen starr mit dem Wagenrahmen verbundenen Achse 10 und ihren Rädern 8 liegt die auf dem Wagenrahmen ruhende Last fest auf der Fahrbahn, wogegen sich die weiteren vier Räder der beiden andern Achsen den Unebenheiten der Fahrbahn abpassen können, ohne die Lage der Last auf der Fahrbahn wesentlich zu beeinflussen. 



   Die Fig. 6 zeigt in schematischer Darstellung einen Schnitt durch eine Festachse nach Art der in Fig. 4 gezeigten Achse, bei welcher jedoch zwischen dem Wagenrahmen 1 und der Achsstütze 15 zwei Leder-, Gummi-oder ähnliche Materialstücke 14 und zwischen der Achsstütze 15 und der Achse 17 gleichfalls zwei ebensolche Stücke 16 zwischengelegt sind, um die Weiterleitung der schraubenlösenden   Erschütterungen   beim Befahren von holperigem Pflaster besonders bei hart bereiften Rädern 18 auf dem Holzaufbau des Wagengestelles herabzumindern. Diese Zwischenlagen ändern die Festlage der Wagenlast auf der Fahrbahn nach Fig. 4 nicht und sind daher der ganz starren Achsverbindung mit dem Wagenrahmen gleichzustellen. 



   Die Fig. 7 zeigt, ebenfalls in schematischer Darstellung, einen Schnitt durch einen an Stelle der Festachse nach Fig. 4 oder 6 verwendbaren Achsenunterbau und die Fig. 8 die dazugehörige Vorderansicht. Die auf der Achse 21 drehbaren Räder 22 werden durch einen an dem Wagenrahmen 1 drehbaren starren Bügel 19 so gehalten, dass sich die beiden Räder 22 dieser Achse 21 bei der durch eine Fahrbahn- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 unebenheit verursachten Betätigung der Tragfedern 20 stets gleichmässig zum Wagenrahmen 1 verstellen müssen. Hiedurch wird erreicht, dass die Wagenlast trotz der weicheren Bettung auch bei harter Bereifung der Räder 22 auf unebener Fahrbahn nicht ins Schwanken kommt. 



     Die 1fig.   9 und 10 zeigen in schematischer Darstellung einen Längsmittelschnitt und die Rückansicht eines Achsenunterbaues, bei welchem die Schwingachse auf zwei Halbachse 25/26 mit zwei Tragfedern 24 besteht. Diese Federn tragen den Wagenrahmen   1,   wobei die beiden Schwingachsen-   halbstücke 25/26   an dem Tragbock 23 beweglich gelagert sind und durch Streben 28 zur Mitte der Vorderachse in der Richtung gehalten werden, so dass die Räder 27 dieser Achse mit den Nebenrädern spuren. 



  Diese Ausführung ermöglicht bei Verwendung einer pendelnden Ausführung der Achse des Vordergestelles gegebenenfalls auch in einer Drehschemelausführungsform an Stelle einer Lenkschenkelachse das Anpassen der Räder der dritten Wagenachse an die Unebenheiten der Fahrbahn. 



   In Fig. 11 wird in schematischer Darstellung ebenfalls ein Achsenunterbau gezeigt, bei welchem an Stelle der Schwinghalbachsen der Fig. 9 und 10 Federschwingachsen verwendet werden. Durch die Federstütze 29 am Wagenrahmen 1 sind die Tragfedern 30 so angebracht, dass die Räder 32 durch die in den   Federverbindungsplatten   eingesetzten Achsstummeln 31 mit den Nebenrädern spurend gehalten werden. Die Eigenschaften dieser Ausführung sind die gleichen, wie die der Ausführung nach Fig. 9 und 10.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Dreiachsiges Wagengestell, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachse starr (Fig. 1, 2 und 4) oder fast unbeweglich (Fig. 6) mit dem Wagenrahmen verbunden oder so angeordnet ist, dass sich die Räder dieser Achse auf beiden Wagenlängsseiten nur im gleichen Masse in der Entfernung zum Wagenrahmen verändern können (Fig. 7 und 8), wogegen die Räder der andern Achsen durch pendelnde Lagerung der Achsen in der Mitte gegenseitig (Fig. 1, 2 und 5) oder durch Ausbildung der Achsen als Federschwing-oder Sehwinghalbachsen (Fig. 1, 2,3, 9, 10 und 11) einzeln gegen den Wagenrahmen ver- änderlich sind. EMI2.1
AT146986D 1934-04-24 1934-04-24 Dreiachsiges Wagengestell für Anhänger oder von Zugtieren fortzubewegende Lastwagen. AT146986B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT146986T 1934-04-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT146986B true AT146986B (de) 1936-09-10

Family

ID=3644378

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT146986D AT146986B (de) 1934-04-24 1934-04-24 Dreiachsiges Wagengestell für Anhänger oder von Zugtieren fortzubewegende Lastwagen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT146986B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2457397A (en) Resilient suspension for farm wagons
AT146986B (de) Dreiachsiges Wagengestell für Anhänger oder von Zugtieren fortzubewegende Lastwagen.
DE202018103334U1 (de) Torsionsfederachsen mit gewichtsausgleichenden Drehgestellelementen
DE705343C (de) Zweiraederiges Anhaengefahrgestell zum Befoerdern von Langguetern, insbesondere von Langholz
DE2907977C3 (de) Anhänger, für insbesondere Landmaschinen
DE1780503C3 (de) Federung für Sattelschlepper
DE912700C (de) Strassenfahrzeug, insbesondere Omnibus, mit darunter einsetzbaren einachsigen Spurwagen zum Befahren von Schienen
DE4007629A1 (de) Luftfederachse
DE920828C (de) Schwinghebelfederung mittels Blattfedern, insbesondere fuer Ackerwagen
DE385993C (de) Anhaenger fuer Lastzuege mit einem Lasttraggestell, das zum Lenken des Anhaengers dient
AT166982B (de) Aufsattelvorrichtung für Zugmaschinen
DE613030C (de) Anhaenger, insbesondere Sattelschlepperanhaenger
DE2906895A1 (de) Prinzip von fahrstabilen anhaenge- und fahrwerkskonstruktionen fuer geschleppte gleislose fahrzeuge
DE807362C (de) Vorrichtung an mit Zugdeichsel versehenen Zugwagen
AT145904B (de) Lenkeinrichtung an Anhängefahrzeugen.
DE1022915B (de) Kupplungseinrichtung fuer Lastzuege
DE1630167B2 (de) Dreiachsanhänger mit Nachlauf-Lenkachse
DE471393C (de) Mit dem Zugwagen verbundenes einachsiges Gestell zur Unterstuetzung des Anhaengers
AT122062B (de) Verbindung des Gleiskettenführungsrahmens mit dem Fahrgestell von Gleiskettenfahrzeugen.
AT382129B (de) Schlepperzug
AT149835B (de) Streifwagen, insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke.
AT148232B (de) Fahrgestell für Anhänger und Pferdewagen, insbesondere Lastwagen.
DE1771844U (de) Kupplungsvorrichtung fuer lastzuege.
US3076665A (en) Vehicle suspension
DE802041C (de) Gelaendegaengiger, in sich verdrehbarer Pritschenwagen, insbesondere Ackerwagen