AT146964B - Terrassenanordnung an Gebäuden. - Google Patents

Terrassenanordnung an Gebäuden.

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Egon Riss
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  Terrassenanordnung an Gebäuden. 



   Nach dem Gegenstande der Erfindung wird eine Terrassenanordnung an Gebäuden geschaffen, welche einen günstigen Lichteinfall für die untereinanderliegenden Terrassen und   Fensteröffnungen   gewährleistet. 



   Die erfindungsgemässe Terrassenanordnung erfolgt in der Weise, dass in den aufeinanderfolgenden Stockwerken die Fenster-bzw. Türöffnungen in   der Aussenmauer sowie   die vor diesen Öffnungen liegenden Terrassen u. dgl. schachbrettartig gegeneinander versetzt angeordnet sind, so dass der Lichteinfall auf eine   Fenster-bzw. Türöffnung durch   die oberhalb angeordnete Terrasse od. dgl. nicht behindert    wird.   



   Die bauliche Ausgestaltung des Gebäudes gemäss der Erfindung gestattet es, jeden einzelnen Raum, der an die Aussenmauer anschliesst, mit einer Terrasse oder einem Balkon zu versehen, mit einem durch die Vorbauten der oberen Stockwerke nur unwesentlich behinderten Lichteinfall. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen Horizontalschnitte durch zwei aufeinanderfolgende Geschosse, die Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht der Aussenmauer, die Fig. 4 und 5 zeigen Schnitte nach den Linien   A-B   bzw. 



  C-D der Fig. 3 und die Fig. 6 zeigt ein Schaubild einer Anordnung, welche besonders für den Wohnhausbau geeignet ist. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1-6 werden die Zimmer mit einer Breite B in einen Fensterteil F und einen Mauerteil M von gleicher Breite geteilt. Der Fensterteil F dient zur Aufnahme der Fenster bzw. der Balkontüre. Die Fensterteile F werden derart angeordnet, dass sie in nebeneinanderliegenden Zimmern eines Stockwerkes aneinandergrenzen. In gleicher Weise werden die Mauerteile M angeordnet. In den darüber-oder darunterliegenden Stockwerken ist grundsätzlich dieselbe Anordnung vorgesehen, jedoch werden Fenster-und Mauerteile seitlich versetzt. Das Mass der Versetzung wird zweckmässig gleich der Zimmerbreite B gemacht, so dass nur die Fenster-bzw. Mauerteile jedes zweiten Stockwerkes vertikal über-oder untereinanderliegen, also schachbrettartig angeordnet sind.

   Somit haben auch die vor jedem Fensterteil angeordneten Terrassen oder Balkons einen vertikalen Abstand, der gleich der zweifachen Geschosshöhe G ist. Durch diese Anordnung kann die Tiefe (Ausladung) der Terrassen oder Balkons ein Höchstmass erhalten, welches gleich der Geschosshöhe G ist, ohne dass bei der Annahme eines   45 gradigen Lichteinfalles   die Beleuchtung der darunterliegenden Räume leiden würde (siehe auch Fig. 4 und 5). Die Höchstbreite der Terrassen, Balkons od. dgl. ist durch das Mass von zwei Fensterteile 2 F bzw. 2 Mauerteilen 2 M gegeben. 



   Die dargestellte, insbesondere für den Wohnhausbau geeignete Anordnung ermöglicht es, dass je zwei Zimmer direkte Ausgänge auf eine Terrasse erhalten, deren Abmessungen bis zu den oben angegebenen Grenzen gewählt werden können. 



   Die erfindungsgemässe Terrassenanordnung kann für den Krankenhausbau derart gewählt werden, dass jedes Krankenzimmer oder jeder Saal mit einer Terrasse oder Liegehalle verbunden ist, die eine grösste Breite gleich der halben Zimmerbreite und eine grösste Tiefe gleich der Zimmerhöhe aufweisen kann. 



  Hiezu sind die Terrassen in einem vertikalen Abstande gleich zwei Geschosshöhen und in einem horizontalen Abstande gleich einer Zimmerbreite, u. zw. in den aufeinanderfolgenden Stockwerken seitwärts um eine halbe Zimmerbreite versetzt, schachbrettartig angeordnet. Diese Anordnung ergibt sich aus den Fig. 1 und 2, wenn die zwischen den   Fenster-bzw. Türöffnungen   liegenden   Scheidewände   weggelassen 

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 werden. Die Zwischenwände in den einzelnen Stockwerken sind bei dieser Ausführungsform zueinander versetzt angeordnet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Terrassenanordnung an Gebäuden, dadurch gekennzeichnet, dass in den aufeinanderfolgenden Stockwerken die   Fenster-bzw. Türöffnungen   in der Aussenmauer sowie die vor diesen Öffnungen liegenden Terrassen od. dgl. schachbrettartig gegeneinander versetzt angeordnet sind, so dass der Lichteinfall auf eine Fenster-bzw. Türöffnung durch die lotrecht oberhalb angeordnete, zwei Stockwerke höhere Terrasse od. dgl. nicht behindert wird.

Claims (1)

  1. 2. Terrassenanordnung nach Anspruch 1, dadurch'gekennzeichnet, dass bei je zwei Zimmern gemeinsamer Terrasse bzw. gemeinsamem Balkon die Fenster-bzw. Türöffnungen in der Aussenmauer und die vor diesen Öffnungen liegenden Terrassen, Balkons od. dgl. in einem vertikalen Abstande gleich zwei Geschosshöhen und in einem horizontalen Abstande gleich zweier Zimmerbreiten, u. zw. in den aufeinanderfolgenden Stockwerken seitwärts um eine Zimmerbreite versetzt, angeordnet sind, so dass EMI2.1
    3. Terrassenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung einer gesonderten Terrasse für jedes Zimmer. die Fenster-bzw. Türöffnungen in der Aussenmauer und die vor diesen Öffnungen liegenden Terrassen, Balkons od. dgl. in einem vertikalen Abstande gleich zwei Geschosshöhen und in einem horizontalen Abstande gleich einer Zimmerbreite, u. zw. in den aufeinanderfolgenden Stockwerken seitwärts um eine halbe Zimmerbreite versetzt, angeordnet sind, so dass eine Ausbildung der Terrassen od. dgl. bis zu einer Breite gleich der halben Zimmerbreite und bis zu einer Tiefe gleich der Höhe des tiefer gelegenen Geschosses möglich ist.
    4. Terrassenanordnung nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fenster-bzw.
    Türöffnungen in der Aussenmauer eine Breite gleich der halben Zimmerbreite aufweisen.
    5. Terrassenanordnung nach Anspruch 1 bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei den einzelnen Stockwerken versetzt zueinander angeordneten Zwischenwänden die Fenster-bzw. Türöffnungen in der Aussenmauer und die vor diesen Öffnungen liegenden Terrassen od. dgl. eine Breite gleich der halben Zimmerbreite aufweisen und in der Zimmerachse angeordnet sind.
AT146964D 1935-11-04 1935-11-04 Terrassenanordnung an Gebäuden. AT146964B (de)

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