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Bettbank.
Es sind Bettbänke bekannt, die bei Tag als bequeme Sitzgelegenheit und bei Nacht als Bett dienen, bei denen die Matratze in der Längsrichtung geteilt und durch ein aus dem Stoff gebildetes Scharnier umklappbar ausgebildet ist, so dass der eine Matratzenteil bei Tag aufgeklappals Rücken- lehne dienen kann. Solche Bettbänke sind aber in der Breite des gebildeten Bettes auf die Breite der Bank beschränkt, was dann ein Nachteil ist, wenn ein doppelt breites (zirka] 35-150 cm breites) Bett gewünscht wird.
Zur Verbreiterung eines solchen Bettes ist schon vorgeschlagen worden, den Sitzpolster verschiebbar und die Lehne herabklappbar auszubilden. Hiedurch kann aber nur eine unwesentliche Verbreiterung erzielt werden, da die Höhe der Lehne insbesondere durch Rücksichtnahme auf gefälliges Aussehen beschränkt ist.
Gemäss der Erfindung wird eine wesentliche Verbreiterung des gebildeten Bettes dadurch erzielt, dass einerseits in an sich bekannter Weise der vordere, beim Gebrauch als Sitzbank als Sitzkissen dienende Teil der Matratze, nach vorne gleitbar, also ausziehbar, angeordnet ist und anderseits hinter dem mit dem verschiebbaren Sitzpolster gelenkig verbundenen Lehnenpolster ein dritter, ortsfester Matratzenteil oder Polster vorgesehen ist, der bei Verwendung als Sitzbank hinter der aufgestellten Rückenlehne verborgen ist und bei der Verwendung als Bett an den herabgeklappten Lehnenteil anschliessend die Fortsetzung desselben bildet.
Der ortsfeste Matratzenteil ist zweckmässig mit einer vorspringenden Randleiste versehen, die sich der Abrundung des herabgeklappten Lehnenpolsters anschmiegt,'so dass bei Verwendung als Bett eine glatte Oberfläche erzielt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt die erfindungsgemässe Bettbank als Sitzgelegenheit bei Tag, Fig. 2 dieselbe bei Nacht als Doppelbett.
In den Figuren ist mit 1 das Gestell der Bettbank bezeichnet, das in üblicher Weise aus Holz oder Metall bestehen kann. Der vordere gemäss der Erfindung ausziehbare Teil der geteilten Matratze ist mit 5 bezeichnet, der die Rückenlehne bzw. den mittleren Teil der Liegestatt bildende Teil mit 6. Die Ziffer 8 bezieht sich auf das Stoffscharnier, das diese beiden Teile verbindet. Erfindungsgemäss ist nun noch ein feststehender Matratzenteil 7 vorgesehen, der bei Tag unsichtbar ist und bei Nacht an die herabgeklappte Lehne anschliesst (Fig. 2). Die Stützung des herausgezogenen Teiles 5 kann durch herabklapp-
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gestaltet.
Dadurch wird genügend Raum für den unbeweglichen Matratzenteil 7 geschaffen und vermieden, dass die Lehne 6 nach vorne fällt, wenn der Teil 5 durch das Gewicht einer darauf sitzenden Person zusammengedrückt und das Scharnier 8 gesenkt wird. Infolge der zur Ergänzung auf Doppelbettbreite erforderlichen Breite des Matratzenteiles 7 befindet sich die Lehne 6 in erheblichem Abstand von der Rückwand 12. Um diesen Abstand zu überbrücken und der Lehne 6 bei Tag eine feste Stütze zu geben, ist das aufklappbare Brett 2 vorgesehen, das mit Scharnieren 3 an die Rückwand 12 angelenkt ist und sich in herabgeklappter Lage auf die Leisten 4 stützt. In dieser Stellung bildet das Brett 2 den oberen Abschluss eines Raumes, in dem die Bettdecken usw. staubgeschützt'und leicht zugänglich auf- bewahrt werden können.
Um ein gutes Aneinanderschliessen der Teile 6 und 7 zu gewährleisten, ist der Matratzenteil 7 an seinem oberen Rand mit einer vorspringenden Leiste 9 versehen, die sieh an eine Abrundung des Teiles 6 anschmiegt.