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Maschine zum Entrinden von Hölzern.
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Maschine zum Entrinden von Hölzern, bei der die Hölzer in einem Behälter durch Reihen von von unten in ihn hineingreifenden umlaufenden Daumen bewegt werden, hiebei sich aneinander reiben und dadurch entrindet werden. Gemäss der Erfindung werden in dem Behälter entgegengesetzt drehende Kräfte hervorgerufen, die auf die gegeneinander gepressten Hölzer wirken.
Die Maschine entrindet die Hölzer bei verhältnismässig geringem Kraftaufwand gründlich.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine gemäss der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Maschine und Fig. 2 einen Grundriss.
Im Boden 37 des Behälters sind in dessen Längsrichtung verlaufende Schlitze 20 für eine Reihe Daumen 46, Schlitze 18 für eine Reihe Daumen 45 und Schlitze 16 für eine Reihe Daumen 44 vorhanden.
Die Schlitze gehen von den tiefen Stellen 24, 23,22 des Bodens aus. Die tiefen Stellen sind durch Erhöhungen 26,25 voneinander getrennt. Die tiefe Stelle 22 geht allmählich in die schwach gekrümmte aufsteigende Endwand 27 des Behälters über, die oben an der Austrittskante 28 endet. Die Kante 28 liegt niedriger als die Eintrittskante 29 am oberen Ende der abwärts geneigten Eintrittsfläche 30. Unmittelbar unterhalb der Fläche 30 ist die Behältervorderwand 31 eingebuchtet. Die Plattform 35, auf welcher die Baumstämme zugeführt werden, ragt aus dem Behälter heraus, ebenso die Rutsche 36 am Austrittsende des Behälters. Die Wellen 40,39, 38 der Daumen 46,45, 44 sind in Lagern 43,42, 41 gelagert.
Die Daumen haben vier Flügel. Die Daumen 46, 44 laufen in der Uhrzeigerrichtung, die Daumen 45 entgegen der Uhrzeigerrichtung um. Zur Bewegung der Daumen dienen auf den Enden der Wellen 40, 39, 38 befestigte Zahnräder 48, die mit Zahnrädern 49 auf der treibenden Welle 50 in Eingriff stehen.
Die Welle 50 wird von der Riemenscheibe 51 angetrieben. Die Daumenflügel treten nacheinander aus den Schlitzen 20, 18, 16 vor.
Durch die Daumen werden die Hölzer unter grossem Druck derart beeinflusst, dass sich mehrere Kreislaufbewegungen in der Hölzermasse ergeben. Die Daumen 46 drücken die Stämme an der tiefen Stelle 24 des Behälters gegen die Behältervorderwand 31, wonach diese Stämme, mit den neu ankommenden Stämmen gemischt, nach links wandern. Oberhalb der Erhöhung 26 bewegen sich die Stämme abwärts.
Die Erhöhung 26 wirkt in der Weise, dass die Stämme links vom Scheitel der Erhöhung 26 der tiefen Behälterstelle 23 zugeführt werden, wogegen die Hölzer rechts vom Scheitel der Erhöhung 26 wieder gegen die Behältervorderwand 31 hin befördert werden. Die von den Daumen 45 an der tiefen Stelle 23 nach links bewegten Stämme stossen mit den von den Daumen 44 nach rechts gedrückten Stämmen zusammen, so dass die von links und von rechts kommenden Stämme oberhalb der Erhöhung 25 hochgezwungen werden. Die hochgezwungenen Stämme kollern, wenn sie oben angelangt sind, zum Teil nach rechts, so dass sie in den mittleren Kreislauf wieder aufgenommen werden, und zum Teil nach links gegen den Austritt hin. Einige Stämme treten aus dem Behälter aus, wogegen andere längs der Endwand 27 herunterfallen und von den Daumen 44 nach rechts befördert werden.
Die Tiefe des Behälters beträgt etwa ein Drittel seiner Länge. Die Breite des Behälters ist von der Länge der zu behandelnden Stämme abhängig. Obwohl die Hölzer im Behälter in Kreisbahnen gewälzt werden, ist die Bewegung des Behälterinhaltes im ganzen doch eine fortschreitende. In allen Teilen des Behälters werden die Stämme aneinander gerieben. Die Reibung ist besonders gross an jenen Stellen, wo die Kreisbahnen zusammenstossen. Der Reibungsdruck ist am grössten oberhalb der Erhöhung 25, was für die Erzielung einer vollständigen Entrindung notwendig ist. Die Oberfläche des Hölzerstapels
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zeigt keine grossen Höhenunterschiede. Über der Erhöhung 26 bildet sich eine Vertiefung und über der
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Entrinden von Hölzern, bei der'die Hölzer in einem Behälter durch Reihen von von unten in ihn hineingreifenden umlaufenden Daumen bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Daumenreihen in entgegengesetzten Richtungen umlaufen.