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Gegenstand der Erfindung ist eine Puderdose mit einem schwenk-und drehbaren Spiegeldeckel, der ganz oder teilweise geöffnet in jeder Lage fixiert bleibt und der Benützerin die Möglichkeit gibt, allein durch ein entsprechendes Drehen und Schwenken des Deckels-bei jeder Lage der Dose und ohne diese selbst zu verstellen oder zu unterlegen-ihr Spiegelbild zu finden und für die eigentliche Prozedur des Puderns und Schminken beide Hände frei zu halten. Diese Erfindung erstreckt sich nicht allein auf Puderdosen, sondern auch auf andere Dosen, deren Deckel auf der Innenseite für Toilettezwecke mit einem
Spiegel versehen sind.
Der Spiegeldeckel ist an der Dose mittels eines Kugelgelenkes oder mittels eines dreh-und schwenkbaren Doppelgelenkes schliessbar angelenkt. Im Gegensatz zu den einschlägig angewendeten Scharniergelenken und Kugelgelenken mit Führung für ganz bestimmte Bewegungsrichtungen wird bei dieser Anwendung das Hauptgewicht auf die Ausnützung aller Bewegungsmögliehkeiten eines Kugelgelenkes gelegt.
Die deutsche Patentschrift Nr. 472628 spricht zwar auch von der Anwendung eines Kugelgelenkes, um den Deckel eines Gehäuses derart aus der Verschlussstellung schwenken zu können, dass er als rückwärtige Stütze des geneigt gestellten Gehäuses verwendet werden kann, doch handelt es sich dabei nur um die Ausnützung einiger Bewegungsrichtungen eines Kugelgelenkes, die durch eine Führung bestimmt vorgeschrieben sind und keinesfalls um eine volle Dreh-und Schwenkbarkeit des Deckels in jeder Lage, welcher Effekt beim vorbeschriebenen Erfindungsgegenstand erzielt werden muss.
In der Zeichnung ist beispielshalber eine eckige Dose wiedergegeben. Der viereckige Spiegeldeckel a ist an einer Kantenecke an die Dose angelenkt, wobei das Kugelgelenk in einer Ecke der Dose eingebaut bzw. an einer Ecke der Dose angebaut ist. In Lage 1 ist der Spiegeldeckel voll aufgestellt, in den dünn gezeichneten Lagen 2,3 und 4 ist er gedreht und seitlich geschwenkt.
. Das Gelenk ist derart konstruiert (Zeichnungen II, III, IV), dass eine Kugel in einer auf einem Ende abgeschlossenen Hülse b zu liegen kommt. Die Kugel wird gegen das obere. offene jedoch verjüngte Hülsenende gedrückt, wobei wie üblich eine Feder verwendet wird. Der Durchmesser des offenen Hülsenendes ist nur minimal kleiner als der Durchmesser der Kugel. Ausserdem ist ein Einschlitz c im offenen Hülsenende vorgesehen, um den Stift d, der Kugel und Deckel starr verbindet, in die Verschlusslage bringen zu können. Die Hülse kann auch direkt in den Dosenrand eingestanzt sein.
Wird in die Dose ein gleichartig, wie der Deckel gelenkig verbundener, zweiter Spiegel als Gegenspiegel eingebaut a 5, so wird der Benützerin die Möglichkeit gegeben, durch entsprechendes Drehen und Schwenken beider Spiegel in einem der Spiegel auch ihr Profilbild zu finden. Gegenüber den bekannten Doppelspiegeln bedeutet die Anwendung derart angelenkter Doppelspiegel eine wesentliche Verbesserung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Dose mit Spiegeldeckel, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel an einer beliebigen Stelle des Umfanges der Dose mittels eines Kugelgelenkes oder eines ähnlichen Gelenkes derart angelenkt ist, dass der Deckel im geöffneten Zustande gedreht und seitlich geschwenkt werden kann.
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