AT146299B - Gerät zum Aussaugen und Ausspülen von Zahnkavitäten. - Google Patents

Gerät zum Aussaugen und Ausspülen von Zahnkavitäten.

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AT146299B
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cavity
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Siegfried Dr Seidner
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Siegfried Dr Seidner
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  Gerät zum Aussaugen und Ausspülen von   Zahnkavitäten.   



   Es wurde bereits vorgeschlagen, zum Reinigen und Ausspülen von Zahnkavitäten oder andern Körperhöhlungen zwei in die Kavität abgedichtet einzuführende   Röhrchen   anzuwenden, von denen das eine mit einer Saugvorrichtung und das andere mit einer Zuführung für eine Spülflüssigkeit zu verbinden ist. Die beiden   Röhrchen   waren ineinandergeschoben, und das innere dieser Röhrchen, das die Spülflüssigkeit zuführte, ragte aus dem äusseren   Röhrehen,   das mit der Saugvorrichtung verbunden war, um ein gewisses Stück heraus.

   Damit konnte erreicht werden, dass die Spülflüssigkeit, die durch eines der Röhrchen unter dem Unterdruck in die Kavität eingesaugt wurde, der mittels des andern Röhrchens erzeugt wird, nicht sofort bei ihrem Austreten in die Kavität von dem andern Röhrchen abgesaugt wurde, ohne vorher die Kavität erfüllt und durchgespült zu haben. 



   Der Aussendurchmesser des äusseren Röhrchens eines solchen Gerätes kann nicht grösser angenommen werden, als dies der Weite der zu behandelnden Körperhöhle entspricht, kann also bei Behandlung von Zahnkavitäten in der Regel etwa 2   mm nicht überschreiten.   Für den Durchmesser des zweiten einzuschiebenden Röhrchens sind hiedurch sehr enge Grenzen gesetzt, weil zwischen dem inneren Röhrchen und der Innenwandung des äusseren Röhrchens ein im Querschnitt ringförmiger Hohlraum von entsprechender Grösse verbleiben muss, so dass das innere Röhrchen nur die Querschnittsabmessungen einer ganz dünnen Hohlnadel erhalten kann.

   Um das Gerät leichter reinigen zu können, wurde wohl vorgeschlagen, das innere   Röhrchen   herausziehbar anzuordnen, was wohl das Durchspülen des äusseren Röhrchens vereinfacht ; das Reinigen des inneren   Röhrehens   ist aber wegen der kleinen Abmessungen seines Durchgangskanals dennoch sehr schwierig. 



   Das Ende des äusseren Röhrchens ist in sanfter Krümmung nach einer Seite abgebogen, um es leichter in eine Zahnkavität einführen zu können. Dabei muss dieses Röhrchen eine genügende Steifigkeit besitzen, um von aussen her festgehalten werden zu können. Das innere Röhrchen muss aber, wenn es möglich sein soll, es trotz dieser Krümmung einzuschieben und wieder herauszuziehen, biegsam sein, so dass aus diesem Grunde sein Querschnitt sehr klein gewählt werden muss. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass es vorteilhafter ist, die beiden in die Kavität einzuführenden Kanäle nicht konzentrisch ineinander anzuordnen, sondern nebeneinander, u. zw. so, dass ein Röhrchen durch eine   Längsscheidewand   in zwei Abteilungen oder Kanäle unterteilt wird. Auf diese Weise erhält man weitere und günstigere Querschnittsformen für die Kanäle. Derartige rohrförmige Hohlkörper, die durch eine   Längsscheidewand   unterteilt sind, sind für Spülgeräte im allgemeinen bekannt.

   Verwendet man einen solchen rohrförmigen Hohlkörper aber zur Behandlung von Zahnkavitäten, so können seine Abmessungen und Wandstärken nur so klein sein, dass die mechanische Widerstandsfähigkeit überaus klein ist und man befürchten muss, dass das   Röhrchen   leicht verbogen oder eingebeult werden kann, wodurch es unwirksam wird. 



   Diesem Übelstand kann gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch abgeholfen werden, dass der die beiden Kanäle enthaltende rohrförmige Hohlkörper, der in die Kavität eingeführt werden soll, nur ganz kurz bemessen wird und an ein widerstandsfähiges träger-oder handgriffartiges Stück angeschlossen wird, das selbst zwei Kanäle enthält, deren jeder mit einem der Kanäle des rohrförmigen Hohlkörpers verbunden ist. Der wenig widerstandsfähige Teil des Gerätes kann also eine sehr geringe Knicklänge erhalten, um seine Widerstandsfähigkeit relativ zu erhöhen, und im übrigen kann das Gerät so robust ausgebildet werden, als dies die bestimmungsgemässe Handhabung erfordert.

   Eine Ausführungs- 

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 form gemäss der Erfindung ist in Fig. 1 in Seitenansicht (teilweise im Schnitt), in Fig. 2 in Druntersicht und in Fig. 3 in einem Querschnitt in vergrössertem Massstab dargestellt. 



   Das in die Zahnkavität einzuführende Röhrchen a ist durch eine   Längsscheidewand   b in zwei Abteilungen e, d unterteilt. Das äussere Ende dieses Röhrchens a ist so ausgeschnitten, dass die Abteilung d vor der Abteilung c etwas vorragt. Die Abteilung c ist mit einem Rohr e und die Abteilung d mit einem Rohr f verbunden. Die Rohre e, f, die in irgendeiner Weise fest miteinander verbunden (z. B. gelötet) sind, sind mit Anschlussstücken g bzw. h versehen und an dem gegenüberliegenden Ende abgeschlossen. 



   Das Anschlussstück g dient z. B. als Anschluss für eine Saugvorrichtung und das   Stück h   zum Anschluss an eine Zuführung für die   Spülflüssigkeit.   Ist also das   Röhrchen     a   in die   Zähnkavität   eingeführt und darin etwa mittels eines   Gummiringes   abgedichtet, so wird durch die Abteilung c eine Saugwirkung ausgeübt und durch die Abteilung d Spülflüssigkeit eingesaugt, die, nachdem sie die Kavität durchlaufen hat, durch die Abteilung c abgeführt wird. 



   Die Rohre   e, f können   viel stärker ausgeführt werden als das Röhrchen a und bilden daher auch einen steifen Träger für das in die Kavität einzuführende Röhrchen. Diese Konstruktion ermöglicht es auch, das Röhrchen a senkrecht von den Rohren e, f abzweigen zu lassen, so dass die Fixierung des Röhrchens   a   in der   Zahnkavität   durch Einklemmen zwischen den Zähnen des Patienten ermöglicht ist. 



   Man kann das Röhrchen a die Rohre   e, f   ganz durchqueren lassen und sein hinteres Ende durch eine Schraubkappe abschliessen. Wenn diese Schraubkappe   i   abgenommen wird, so kann man die Abteilungen   c,     d   mittels eines Drahtes durchfegen. Die Rohre e, f können genügend weit sein, um sie durch einfaches Spülen zu reinigen. Man kann aber auch den Endabschluss dieser Rohre abnehmbar machen, um die Reinigung zu erleichtern. 



   Da die Abmessungen und Gestaltung der Rohre e, f von der Abmessung der zu behandelnden Zahnkavität unabhängig sind, so kann man die Rohre e, fin beliebiger Weise so ausbilden, wie dies aus konstruktiven Gründen am vorteilhaftesten erscheint. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gerät zum Aussaugen und   Ausspülen   von   Zahnkavitäten,   bestehend aus einem in die Kavität mit Abdichtung einzuführenden rohrförmigen Hohlkörper, der zwei Kanäle enthält, von denen der eine an eine Saugvorrichtung und der andere an eine Zuführung für ein Spülmittel anzuschliessen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der verhältnismässig kurze rohrförmige   Hohlkörper (a)   von einem widerstandsfähigen   träger-oder handgriffartigen   Stück (e, f) ausgeht, das selbst zwei Kanäle enthält, deren jeder mit einem der Kanäle des   rohrförmigen   Hohlkörpers verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Hohlkörper (a) in der Nähe des geschlossenen Endes des träger-oder handgriffartigen Stückes von diesem unter einem rechten Winkel abzweigt.
    3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (c, d) des rohrförmigen Hohlkörpers (a) die Zu-und Abführungskanäle (e, f) des Trägerstückes durchqueren und an ihrem hinteren Ende mit einem abnehmbaren Verschluss versehen sind, um ein Durchfegen der Kanäle des Hohlkörpers zu ermöglichen.
    4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschluss der Zu-und EMI2.1
AT146299D 1935-03-27 1935-03-27 Gerät zum Aussaugen und Ausspülen von Zahnkavitäten. AT146299B (de)

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