AT146259B - Milchtransportkanne. - Google Patents
Milchtransportkanne.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Milchtransportkanne. Man hat bereits bei Gefässen zur Aufbewahrung oder zum Transport von Milch aus verzinntem Eisen vorgeschlagen, die Rostbildung durch Verwendung eines Metalls, welches elektropositiver als das E : sen ist, zu verhindern. Die Rostbildung kommt an zinnfreien Stellen durch den Zutritt von elektrolytisch abgespaltetem Sauerstoff zustande. Da eine Porenbildung in der Zinnschichte selbst bei sorgfältigster Verzinnung nicht vollkommen vermieden werden kann, wurde bereits vorgeschlagen, die elektrolytisch entstehende Rostbildung durch Auflöten von Zinkstücken in entsprechende Vertiefungen des Blechmantels zu verhindern. Dieses Verfahren hat jedoch nicht zu einer praktischen Anwendung geführt, einerseits weil beim Anbringen (Löten) des elektropositiven Metalls an der Innenwand bereits verzinnter Milchtransportkannen Schwierigkeiten entstehen, anderseits weil auch die Lötstelle in der Regel bei den im Gebrauch auftretenden Deformationen des Kannenkörpers leidet und damit Ablagerungsstellen entstehen können. Überdies darf Zink bei Milchbehältern nicht verwendet werden. Gemäss der Erfindung werden diese Schwierigkeiten vermieden dadurch, dass als elektropositiveres Metall Aluminium in Form einer Niete verwendet wird, die an jenen mit der Milch in Berührung kommenden Teilen der Kanne angebracht ist, die gegen schädliche Deformationen durch Eigenfestigkeit bzw. durch andere Teile weitestgehend geschützt sind. Versuche haben nämlich ergeben, dass bei Anbringung solcher Nieten an milchberührten Teilen, die leicht deformiert werden, Undichtheiten entstehen, dass dort sich dann Schmutz und Bakterien ansammeln, dass die Kanne leicht an dieser Stelle leck wird, eine Behinderung der Reinigung durch vorstehende Teile eintritt usw. In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen der Anbringung der Niete dargestellt, u. zw. wird gemäss Fig. 1 die Aluminiumniete 1 am Kannenkörper 2 vorteilhaft dort angebracht, wo der Oberreifen 3 sitzt (Fig. 1), der die Kanne an dieser Stelle besonders verstärkt und diese dadurch vor Deformationen praktisch vollkommen schützt. Es kann die Aluminiumniete 1 aber auch im Rahmen der Erfindung z. B. an jenen Teilen des Kannenhalses bzw. des Kannentrichters angeordnet werden, die durch aussen an der Kanne angebrachte Teile, wie bzw. die Henkel, praktisch vollkommen gegen Deformationen geschützt sind. Schliesslich kann gemäss Fig. 2 z. B. die Niete 1 auch am Boden 4 dort angeordnet werden, wo derselbe gegen Deformation durch das Bodenkreuz 5 bzw. bei einer andern nicht dargestellten Ausführungsform den Bodenreifen geschützt ist. Da der Deckel der Kanne vom Kannenkörper durch die Dichtung in der Regel isoliert ist, ist es erforderlich, den Deckel gesondert gegen Rostbildung im angegebenen Sinn zu schützen. Erfindungsgemäss wird daher gemäss Fig. 3 die Aluminiumniete 1 an der Deckelschale 7 angebracht, die durch den Schutzring 8 der Schale ohnedies weitestgehend gegen Deformation geschützt ist. Vorteilhaft erfolgt die Anordnung der Deckelniete an der Stelle, die noch weiter dadurch gegen Deformation geschützt ist, dass der Deckelstab darüberliegt bzw. gegebenenfalls vorhandene Verstärkungsplatten zur Abstützung der Deekelfeder. Bei den beschriebenen Ausführungsformen durchbricht der Nietschaft die Kannen-bzw. Schalenwand. Es kann aber erfindungsgemäss die Einrichtung auch derart vorteilhaft ausgeführt werden, dass eine Durchbrechung der Kannen-bzw. Deckenwand überhaupt nicht eintritt. Bei dieser in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform wird die Niete 1 an einem entsprechend grossen Stückchen verzinnten Blechs 9 angebracht, und dieses verzinnte Blech 9 wird sodann durch Verlötung mit der Innenwand 2, 4, 7 der Kannen-oder Deckelschale verbunden. Auch hier zeigt sich, dass Deformationen an der Stelle der Anbringung des verlöteten Nietenträgers zu einer gänzlichen oder teilweisen Aufhebung der Verlötung- <Desc/Clms Page number 2> verbindung führen können und so alle die Nachteile des Ansetzens von Schmutz, der Bakterienbildung usw. eintreten können, wenn die Stelle nicht eine solche ist, an welcher praktisch keine Deformationen auftreten. Die Grösse der Niete bzw. des milchberührten Nietkopfes richtet sich nach dem Fassungsraum der Transportkanne. An Stelle einer Niete können auch deren mehrere angeordnet werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Bei einer normalen Milehtransportkanne erweist sich eine milchberührte Nietkopffläche von einigen Quadratzentimetern als ausreichend. Das Wesen der Erfindung bleibt, wie sieh aus der obigen Beschreibung ohne weiteres ergibt, davon unberührt, ob etwa die beschriebene Aluminiumniete aus einem Stück oder aus einem den Nietkopf bildenden Plättchen mit einer gesonderten Niete hergestellt ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Milchtransportkanne aus verzinntem Eisen, versehen mit einem Metall zur Verhinderung der Rostbildung, dadurch gekennzeichnet, dass das hiezu verwendete Aluminium als Niete (1) an jenen mit der Milch in Berührung kommenden Teilen der Kanne angebracht ist, die gegen Deformationen ge- schützt sind.
Claims (1)
- 2. Milchtransportkanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aluminiumniete (1) an jenem Teil (2) des Kannenkörpers angebracht ist, der durch den Oberreifen (3) verstärkt ist (Fig. 1).3. Milchtransportkanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aluminiumniete (1) an den durch die Henkel od. dgl. geschützten Teilen des Kannenhalses bzw. Kannentrichters sitzt.4. Milchtransportkanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aluminiumniete (1) an jener Stelle des Bodens (4) sitzt, die durch das Bodenkreuz (5) (Fig. 2) bzw. den Bodenreifen ge- schützt ist.5. Milchtransportkanne nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Niete (1) an der Deckelschale (7) angebracht ist (Fig. 3).6. Milchtransportkanne nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Niete (1) an einem Stück verzinnten Blechs (9) angebracht ist, das durch Verlöten mit dem Kannenkörper (2, 4) bzw. der Deckelschale (7) verbunden ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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