AT145625B - Muschelhörer. - Google Patents

Muschelhörer.

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AT145625B
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Erich Hausdorf
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Description


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 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Muschelhörer, bei welchem der Hörer aus einer das Ohr umfassenden und auf diesem aufsitzenden Muschel und einer den elektrischen Teil enthaltenden, in das Innere des Ohres eingreifenden Kuppel gebildet wird. Der Zweck vorliegender Erfindung ist, die Hör-   verständlichkeit   und Lautstärke bei derartigen Muschelhörern zu erhöhen. 



   Dieses wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der Kuppelraum durch senkrecht zur   Kuppelgrundfläche   angeordnete Rippen unterteilt ist. Die Rippen sind im Kuppelraum kreuz-oder sternförmig angeordnet und endigen in einer Schallaustrittsöffnung der Kuppelwand. 



   Bei Hörern der obenbeschriebenen Art wird die   Hörverständ1ichkeit   auch durch den sogenannten Muscheleffekt nachteilig beeinflusst. Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass die bisher glatten Flächen, die zur Begrenzung des Raumes zwischen dem das Ohr umfassenden und dem in das Ohr eindringenden Teil des Muschelhörers dienen, unregelmässig gestaltet werden. Diese Flächen werden mit Rippen od. dgl. versehen. Ausserdem können die Flächen gehämmert oder gepunzt sein. 



  Die Hörer werden vielfach aus Kunstharzen oder andern nichtmetallischen Pressstoffen hergestellt. Es hat sich nun gezeigt, dass durch Temperaturschwankungen und durch den Wechsel des Feuchtigkeitgehaltes der Luft sowie durch Erschütterungen ein Lockern der Gewindeverbindung erfolgt, die zum Einspannen der Membran innerhalb des Hörers benutzt wird. Die   Hörverständ1ichkeit   wird durch dieses Lockern der Membran ebenfalls wesentlich herabgesetzt. Dieses wird dadurch vermieden, dass der Querschnitt des Gewindes, welches zur Verbindung der Teile des Muschelhörers zwecks Einspannung der Membran dient, ein rechtwinkeliges Dreieck ist, dessen Hypotenuse der eingespannten Membran zugewandt ist. 



   Die Erfindung ist beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt :
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den   Musehelhörer.   Fig. 2 ist ein Teil des Muschelhörers im vergrösserten Massstabe. In dieser Figur ist im besonderen das zur Verwendung kommende Gewinde veranschaulich. Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Fig. 1. 



   Mit 1 ist die das Ohr umfassende Muschel bezeichnet. Der Teil 2 des Muschelhörers ist mit dem Teil 1 in geeigneter Weise verbunden. Der Teil 2 läuft in die Kuppel 3 aus. 



   Die Kuppel hat die   Schallaustrittsöffnung   4. Gemäss der Erfindung wird nun der Kuppelraum 5a durch mehrere Rippen   5   unterteilt. Es entstehen beim Ausführungsbeispiel vier gleiche Teilräume. Die Rippen 5 verjüngen sich nach der   Kuppelgrundfläche   7 zu und sind, wie im besonderen die Fig. 3 zeigt, kreuzförmig angeordnet. Die Mitte 8 des Kreuzes liegt auf der Mittelachse des Muschelhörers. 



   Der unerwünschte Muscheleffekt entsteht in dem Raum zwischen dem Ohr, dem umfassenden Teil   1,   dem Teil 2 und der Kuppel 3. Gemäss dem Ausführungsbeispiel verlaufen zwischen dem Teil 2 und dem Kuppelansatz Rippen 6. Ausserdem sind die Flächen zwischen den Rippen unregelmässig gebildet, beispielsweise dadurch, dass dieselben gehämmert oder sonstwie genarbt werden, wie es bei 6a in der Zeichnung angedeutet ist. Von einer derartigen Bearbeitung der Flächen wird man zweckmässig an der Kuppel 3 selbst absehen. Dagegen sind die der Kuppel benachbarten Flächen und auch die inneren Flächen der das Ohr umfassenden Muschel 1 wieder unregelmässig gestaltet, z. B. gehämmert.

   Diese unregelmässige Bearbeitung der auf dem Ohr aufsitzenden Flächen hat auch zur Folge, dass diese nicht an der menschlichen Haut anliegen, was bei längerem Telephonieren häufig sehr lästig wird. Es ist auch beobachtet worden, dass diese rauhe Gestaltung der auf dem Ohr aufsitzenden Flächen einen besseren Sitz des Muschelhörers zur Folge hat. 

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   Mit 11 ist ein Teil des Hörers bezeichnet, in welchem sich das Magnetsystem zur Beeinflussung der Membran befindet. Der   Gehäuseteil 11   wird, wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, in den Gehäuseteil 2 eingeschraubt. Der Gehäuseteil 2 besitzt eine ringförmige Erhöhung 10. Zwischen die Stirnseite des Gehäuseteiles 11 und die ringförmige Erhöhung 10 wird die Membrane 9 eingespannt. Das zur Verwendung kommende Gewinde ist in der Fig. 2 in vergrössertem Massstabe dargestellt. Wie die Zeichnung erkennen lässt, hat das Gewinde den Querschnitt eines rechtwinkeligen Dreiecks. Die Hypotenuse 12 dieses rechtwinkeligen Dreiecks ist der Membran 9 zugewandt, wodurch die obenerwähnten Vorteile erreicht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Muschelhörer mit einem das Ohr umfassenden und einem in das Ohr eingreifenden, die elektrische Einrichtung enthaltenden Teil, dadurch gekennzeichnet, dass der Kuppelraum durch winklig, vorzugweise senkrecht zur   Kuppelgrundfläche   angeordnete Rippen unterteilt ist.

Claims (1)

  1. 2. Muschelhörer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen im Kuppelraum kreuzoder sternförmig angeordnet sind.
    3. Muschelhörer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen in einer Schallaustrittsöffnung der Kuppelwand endigen.
    4. Muschelhörer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen sich nach der Kuppelgrundfläche zu verjüngen.
    5. Muschelhörer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kuppelraum durch vier kreuzförmig angeordnete Rippen in vier Einzelräume unterteilt ist und die Kreuzmitte in der Mittelachse des Muschelhörers liegt.
    6. Muschelhörer nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Beseitigung oder Milderung des Muscheleffektes die sonst glatten Flächen des Raumes zwischen dem das Ohr umfassenden und dem eindringenden Teil unregelmässig gestaltet, z. B. mit Rippen u. dgl. versehen sind, welche den Schall brechen.
    7. Muschelhörer nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass diese Flächen nicht glatt, sondern gehämmert oder gepunzt sind.
    8. Muschelhörer nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Gewindes zwischen den Gehäuseteilen zur Einspannung der Membran ein rechtwinkeliges Dreieck ist, dessen Hypotenuse der eingespannten Membran zugewandt ist. EMI2.1
AT145625D 1935-07-27 1935-07-27 Muschelhörer. AT145625B (de)

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ID=3643708

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