AT145536B - Einrichtung zum Dreschen von Hülsenfrüchten an Getreidedreschmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Dreschen von Hülsenfrüchten an Getreidedreschmaschinen.

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AT145536B
AT145536B AT145536DA AT145536B AT 145536 B AT145536 B AT 145536B AT 145536D A AT145536D A AT 145536DA AT 145536 B AT145536 B AT 145536B
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grain
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Oesterreichische Epple & Buxba
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Description


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  Einrichtung zum Dreschen von   Hülsenfrüchte   an Getreidedresehmasehinen. 



   Um   Schlagleisten-Getreideputzdreschmaschinen   auch zum Dreschen von   Hülsenfrüchte,   wie
Bohnen und Erbsen, verwenden zu können, sind zur Erreichung eines einwandfreien Ausdrusches und
Reinigung wie auch zur Sicherung der Körner vor Beschädigung in bezug auf die Antriebsorgane oft umfangreiche Änderungen bzw. Zubauten an der Maschine erforderlich. Bekannt ist, dass beim Drusch   I von Hülsenfrüchten   mit Rücksicht auf die grosse Schlagempfindlichkeit der genannten Körnerarten vor allem die   Schlagpunktzahl   und somit die Drehzahl der Trommel herabgesetzt werden muss, während alle andern Organe der Dreschmaschine, wie   Schüttler.   Reuter, Wind, Entgranner u. dgl., ihre Drehzal. l beibehalten müssen.

   Die Verwendungsmöglichkeit einer normalen Getreideputzdreschmaschine zum
Dreschen von Hülsenfrüchten wird dann besonders erschwert bzw. unmöglich gemacht, wenn das Gebläse   für Druckwind   bzw. Saugwind auf der Trommelwelle sitzt. 



   Durch die vorliegende Erfindung wird dieser Übelstand in einfacher Weise dadurch beseitigt, dass die auf der Trommelwelle sitzenden Reinigungsorgane (Gebläse für   Saug-bzw. Druckwind)   entkuppelbar ausgestaltet sind und deren Antrieb von der Sehüttlerwelle aus ermöglicht wird. 
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Fig. 2 die Antriebsanordnung bei Drusch von Hülsenfrühten ; Fig. 3 und 4 die Ausführung bei einer
Dreschmaschine mit Saugwindreinigung für die erste, mit Druckwindreinigung für die zweite Putzerei,   u.   zw. Fig. 3 der normale Antrieb beim Getreidedrusch, Fig. 4 die Antriebsanordnung   bdm Drusch   von   Hülsenfrüchten.   



    ) Beim Ausführungsbeispiel   Fig. 1 und 2 sitzen mit der Trommelwelle 1 fest verbunden die Trommel 2, die Stufenscheibe 3 und die Antriebsscheibe 4, während der   Druckwindflügel   5 in Verbindung mit einer kuppelbaren   Leerlaufbüehse   6 und der an dieser angegossenen   Riemenscheibe   7 lose auf der Trommel- welle läuft. Neben der   Leerlaufbüehse   6 sitzt die umsteckbare und mit der Trommelwelle durch Keil verbundene Klauenkupplung 8. Gegenüber der Trommelwelle 1 liegt die Schüttlerwelle 9 mit der 
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Entgranner 12 mit der Riemenscheibe 13. 



   Beim Dreschen von Getreide nach Ausführungsbeispiel Fig. 1 wird die mit dem Druckwindflügel 5 verbundene   Leerlaufbüchse   6 mit der Klauenkupplung 8 in Eingriff gebracht, wodurch der Druck- windflügel, da mit der Klauenkupplung verbunden, mit der Trommelwelle mitläuft, also die gleiche ) Drehzahl wie die Trommel macht. Der   Scliüttlerantrieb   erfolgt durch den Riemen 14 auf der Stufe 15 und 17 der Stufenscheiben 3 bzw. 10 ; der Antrieb des Entgranners erfolgt mittels Riemen 19 von
Riemenscheibe 7 auf Riemenscheibe 13. 



   Beim Dreschen von Hülsenfrüchten nach Ausführungsbeispiel Fig. 2, bei welchem die Drehzahl der Trommel um zirka   50%   vermindert wird und die Drehzahl des Druckwindflügels und des   Schüttlers     unverändert   wie beim   Getreidedrusch   bleiben sollen, wird die Leerlaufbüchse 6 mit dem Druckwind- flügel 5 und der Riemenscheibe 7 von der Trommelwelle 1 durch Umstecken der Klauenkupplung 8 entkuppelt und läuft somit leer auf der Trommelwelle. Durch die Umlegung des   Sehüttlerriemens   14 
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 die gleiche Drehzahl wie beim Getreidedrusch, ohne hiebei die Riemenlänge verändern zu müssen.

   Der
Antrieb des auf der Trommelwelle 1 leerlaufenden, da entkuppelten Druckwindflügels 5 erfolgt sodann 

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 durch den Riemen 20 über die Riemenscheiben 11 und 7, da beim Bohnendrusch der Entgranner 12 ausgeschaltet wird. 



   Beim Ausführungsbeispiel Fig. 3 und 4 sitzen auf der Trommelwelle 21 und mit ihr fest verbunden die Trommel 22, die mit Klauen als Kupplung ausgestattete, umsteckbare Scheibe 23, die Antriebsscheibe 24 sowie die umsteckbare Klauenkupplung 25. Der Flügel des Sauggebläses 26, wie auch der Druckwindflügel 27, in Verbindung mit je einer kuppelbaren Leerlaufbüchse 28 bzw. 29 und mit den angegossenen Riemenscheiben 30 bzw. 31 sitzen lose auf der Trommelwelle 21. Gegenüber der Trommelwelle 21 liegt die Schüttlerwelle 32 mit der Stufenscheibe 33 und der einfachen Scheibe 34 ; zwischen Trommelwelle 21   und Schfittlerwelle   32 liegt der Entgranner 35 mit der Riemenscheibe 36. 



   Beim Dreschen von Getreide nach Ausführungsbeispiel Fig. 3 werden die mit dem   Saugwindflüge !   26 bzw. Druckwindflügel 27 verbundenen Leerlaufbüchsen 28 bzw. 29 mit der als Kupplung ausgebildeten Riemenscheibe 23 bzw. der Klauenkupplung 25 in Eingriff gebracht, wodurch die beiden Flügel 26 bzw. 27, da mit den Klauenkupplungen 23 bzw. 25 verbunden, mit der Trommelwelle 21 mitlaufen, also die gleiche Drehzahl wie die Trommelwelle 21 machen. Der   Schüttlerantrieb   erfolgt durch den Riemen 37 von der Scheibe 30 auf die Stufe 38 der Stufenseheibe 33. Der Antrieb des Entgranners 35 erfolgt mittels Riemens 39 von Riemenscheibe 31 auf Riemenscheibe 36. 



   Beim Dreschen von   Hülsenfrüchten   nach Ausführungsbeispiel Fig. 4 werden die   Leerlaufbüchsen 28   bzw. 29 mit dem   Saug-bzw. Druckwindflügeln   26 bzw. 27 und den Riemenscheiben 30 bzw. 31 von der Trommelwelle 21 durch Umstecken der Riemenscheibe mit Kupplung 23 bzw. der Klauenkupplung 25 entkuppelt und laufen somit leer auf der Trommelwelle 21. Zum Antrieb des Sehüttlers wird sodann ein neuer Riemen 40 einerseits auf die als Kupplung ausgebildete Riemenscheibe 23, anderseits auf die Stufe 41 der Stufenscheibe 33 aufgelegt, wodurch die   Schüttlerwelle   die gleiche Drehzahl wie beim Getreidedrusch macht. Der beim   Getreidedrusch   zum Antrieb der   Schüttlerwelle   32 auf die Scheiben 30 bzw.

   Stufe 38 der Stufenscheibe 33 aufgelegte Riemen 37 bleibt auch beim Bohnendrusch und treibt hier den Saugwindflügel 26, da derselbe von der Trommelwelle 21 entkuppelt und auf der Trommelwelle 21 leer läuft, von der   Sehüttlerwelle   32 aus an. Der Antrieb des auf der Trommelwelle 21 leer laufenden, da entkuppelten Druckwindflügels erfolgt durch den Riemen 42 über die Riemenscheiben 34 und   31,   da auch hier beim Bohnendrusch der Entgranner 35 ausgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Dreschen von Hülsenfrüchten an Getreidedreschmaschinen mit auf der Trommelwelle sitzenden Gebläsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Windflügel der Gebläse nicht fest auf der Trommelwelle sitzen, sondern von dieser durch lösbare Kupplungen (beispielsweise durch Verwendung von die Gebläseflügel tragenden, kuppelbaren Leerlaufbüchsen) mitgenommen werden, so dass beim Drusch von Hülsenfrüchte die Gebläseflügel von der in diesem Falle langsamer laufenden Trommelwelle abgekuppelt und von der gleichbleibend rasch laufenden Schüttlerwelle aus angetrieben werden können.
AT145536D 1934-12-12 1934-12-12 Einrichtung zum Dreschen von Hülsenfrüchten an Getreidedreschmaschinen. AT145536B (de)

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