AT144539B - Löscheinrichtung für die Zählwerke von Rechenmaschinen, Addiermaschinen od. dgl. - Google Patents

Löscheinrichtung für die Zählwerke von Rechenmaschinen, Addiermaschinen od. dgl.

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AT144539B
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Austria
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machines
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Karl Locke
Rudolf Brunhuber
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Karl Locke
Rudolf Brunhuber
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Description


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  Löscheinrichtung für die Zählwerke von   Rechenmaschinen,   Addiermaschinen od. dgl. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Löscheinrichtung für Zählwerke mit parallelachsig angeordneten Zahlenrollen, auf deren Wellen sogenannte Lösehherzen sitzen. 



   Bei den bisher bekannten Löscheinrichtungen dieser Art werden die Löschherzen durch eine in der   Längsrichtung   des Zählwerkes verschiebbare Löschschiene in die Nullstellung gebracht. Das hat den Nachteil, dass das Organ-Hebel oder Knopf-zur Betätigung der Löschschiene am Zählwerkschlitten selbst angebracht werden muss, da, wenn es am festen Maschinengestell sitzt, eine Löschung nur in einer Endstellung des   Zählwerkschlittens   möglich ist. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung besteht darin, dass die   Löschschiene   beim Lösehvorgange eine verhältnismässig grosse Verschiebung erfährt, wobei ihre recht erhebliche Masse beschleunigt und verzögert werden muss. Das macht die Einrichtung für Maschinen mit   Schnellbetrieb   wenig geeignet. 



   Gemäss der Erfindung erfolgt die Betätigung der Lösehherzen nicht durch die   Längsverschiebung   einer Schiene od. dgl., sondern mit Hilfe von sich um eine quer zu den Zahlenradwellen liegende Achse drehenden Organen, die vorzugsweise als auf einer gemeinsamen, waagrecht gelagerten Welle sitzende Sektorscheiben ausgebildet sind. Die Betätigung dieser Löschsektoren kann durch Drehen ihrer gemeinsamen Welle von Hand oder mittels eines am Maschinengestell geführten   Löschstempels   erfolgen, der in jeder Dekadenstellung des Zählwerkschlittens einem der Löschsektoren gegenübersteht und dessen Betätigung unmittelbar durch Tastendruck oder aber durch Kupplung eines vom Motor der Maschine angetriebenen Mitnehmers erfolgen kann. 



   In der Zeichnung, die die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, stellt Fig. 1 einen Querschnitt durch den mit der neuen Einrichtung versehenen Zählwerkschlitten einer Rechenmaschine mit zwei Zählwerken dar, während Fig. 2 einen waagrechten Längsschnitt nach   I-I   der Fig. 1 veranschaulicht. 



   In beiden Fällen sind von dem festen Maschinengestell nur einzelne zur Lagerung von Tasthebeln sowie zur Führung von Betätigungsstempeln dienende Teile angedeutet. 



   Der   Zählwerkschlitten   1 ist auf dem festen, nicht dargestellten Maschinengestell mittels der Laufschienen 2 und 3 verschiebbar gelagert. Jede Zahlenradwelle   4   ist in bekannter Weise mit einem Zahlenrade   5,   einem Löschherzen 6, einem Zehnerschaltzahn 7 und einem Zahnrad 8 versehen und bei 9 drehbar im Schlitten 1 gelagert. 



   Rechtwinklig zu den Zahlenradwellen   4   ist im Zählwerkschlitten eine Welle 10 gelagert, auf der in der gegenseitigen Entfernung der   Löshherzen   6 entsprechenden Abständen Sektorscheiben 11 befestigt sind. Diese können sich mit der Welle 10 aus der in ausgezogenen Linien gezeichneten Lage, in der sie durch eine sie gegen einen Anschlag 27 (Fig. 2) drängende Feder 26 gehalten sind, bis in die in gestrichelten Linien angedeutete Stellung drehen. 



   In den festen Teilen 12 des Maschinengestells sind Stempel 13 und 14 in ihrer   Längsrichtung   verschiebbar geführt. Am oberen Ende der Stempel befindet sich eine Rolle 15, die gegen den jeweils über ihr befindlichen Löschsektor 11 stösst, wenn der Stempel zwecks Löschung gehoben wird. Das Heben des Stempels 13 geschieht mit Hilfe eines bei 16 am Maschinengestell gelagerten Hebels   17,   der an dem einen Ende einen Tastkopf 18 trägt, während das andere Ende durch einen Zapfen 19 mit dem   Lösch-   stempel 13 verbunden ist. Bei dieser Ausführung dient der Druck auf die Taste 18 als Löschkraft. 



   Falls für den Löschvorgang die Maschinenkraft verwendet werden soll, wird, wie in Fig. 1 für den   Löschstempel M   angedeutet, ein die Taste 20 tragender Hebel   21,   der bei 22 gelagert ist, mit einer 

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 Teile der Maschine angetriebenen Nockenscheibe 25 gelangt, die das Anheben des Stempels 14 und damit den Löschvorgang veranlasst. 



   Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende : Die Zahnradwellen 4 stehen nach dem Rechnen 
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 Linien angedeuteten Ausgangsstellung, in der sie durch den Anschlag 27 und die Feder 26 gehalten wird. 



  Dabei liegen die   Löschsektoren11   ausserhalb der Kreise, die die Spitzen der Löschherzen 6 beim Rechnen beschreiben. Wird die Welle 10 in der beschriebenen Weise durch Anheben der Stempel 13, 14 verdreht, so wirken die einzelnen Sektoren 11 auf die   Löschherzen   6 in derselben Weise, wie die bekannten Löschschienen, d. h. sie drehen sie so lange, bis sie sich mit ihrer Breitseite an die Abflachung der Herzen legen und diese dadurch in der Nullstellung halten. Nach erfolgter Löschung wird die Welle 10 durch die Feder 26 wieder in ihre Ausgangslage zurückgedreht. Die auf die Löschherzen einwirkenden Kanten der Sektoren 11 sind zweckmässig   zugeschärft.   



   Es sei noch erwähnt, dass die Drehung der Welle 10 auch unmittelbar von Hand durch einen Flügel 28   (Fig.   2) erfolgen kann, der mit dem Schlitten mitwandert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Löscheinrichtung für die   Zählwerke   von Rechenmaschinen, Addiermaschinen od. dgl. mit parallelachsig angeordneten Zahlenrollen und auf deren Wellen sitzenden Löschherzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Löschherzen mit Hilfe von sich um eine quer zu der Zahlenradwelle liegende Achse drehenden Sehaltorganen erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine unterhalb der Löschherzen der Zahlenradwellen rechtwinklig zu diesen gelagerte Welle, auf der in den der gegenseitigen Entfernung der Zahlenradwellen entsprechenden Abständen die als Sektorscheiben ausgebildeten Schaltorgane sitzen.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schaltorgane tragende Welle unter der Einwirkung einer Feder steht, die sie nach erfolgter Löschung in ihre durch einen Anschlag bestimmte Ausgangslage zurückführt.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der Schaltorgane durch Vermittlung eines am Maschinengestell geführten Stempels erfolgt, der in jeder Stellung des Zählwerkschlittens einem Schaltorgan gegenüberliegt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Löschstempel mit Hilfe einer Taste od. dgl. zwecks Einleitung des Löschvorganges in den Wirkungsbereich eines auf einer umlaufenden Welle sitzenden Mitnehmers gebracht werden kann.
AT144539D 1934-08-02 1935-04-13 Löscheinrichtung für die Zählwerke von Rechenmaschinen, Addiermaschinen od. dgl. AT144539B (de)

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