AT144517B - Mittel zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum. - Google Patents

Mittel zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum.

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AT144517B
AT144517B AT144517DA AT144517B AT 144517 B AT144517 B AT 144517B AT 144517D A AT144517D A AT 144517DA AT 144517 B AT144517 B AT 144517B
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sep
strontium
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high vacuum
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Kemet Lab Co Inc
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/38Exhausting, degassing, filling, or cleaning vessels
    • H01J9/395Filling vessels
    • HELECTRICITY
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    • H01J7/00Details not provided for in the preceding groups and common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J7/14Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01J7/18Means for absorbing or adsorbing gas, e.g. by gettering
    • H01J7/183Composition or manufacture of getters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
  • Discharge Lamp (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mittel zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum. 



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des Mittels zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum nach Patent Nr. 131769. 



   Es sind bereits Legierungen von Barium und Magnesium als Mittel zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum verwendet worden, u. zw. gewöhnlich in der Form von Tabletten, die aus einem zusammengepressten Pulver einer solchen Legierung bestehen. Für die meisten Zwecke und unter den meisten Bedingungen sind Barium-Magnesium-Legierungen genügend beständig, jedoch haben diese Legierungen, wenn sie heisser, feuchter Luft während der Fabrikation, Aufspeieherung, Verschiffung oder während des Gebrauchs ausgesetzt werden, die Neigung, beträchtliche Mengen von Gasen und Wasserdampf aufzunehmen.

   Wenn Getter, welche in der geschilderten Weise verschlechtert sind, in einer thermionischen Vorrichtung erhitzt werden, um den Entflammungsvorgang auszuführen, so werden gebundene oder eingeschlossene Unreinigkeiten befreit. welche die Vorrichtung schädlich beeinflussen können. 



   Es sind auch schon Magnesiumlegierungen für diesen Zweck vorgesehlagen worden, bei welchen als Äquivalent von Barium und in Mengenverhältnissen wie dieses Strontium verwendet wurde. Strontium wurde früher mehr oder weniger für die anmeldungsgemässen Zwecke als Äquivalent von Barium angesehen, während, wie nunmehr erkannt wurde, Strontium sieh für diesen Verwendungszweck sehr verschieden von Barium verhält. 



   Strontium ist in verschiedener Richtung ein chemisch viel reaktionsfähigeres Element als Barium, ein Stück reines Strontium reagiert mit Luftfeuchtigkeit viel rascher als ein Stück reines Barium. In Hinblick auf diese Tatsache zeigte sich nunmehr ein sehr überraschendes Verhalten von Magnesiumlegierungen. Es hat sich nunmehr gezeigt, dass Strontium-Magnesium-Legierungen viel langsamer mit Luftfeuchtigkeit reagieren als Barium-Magnesium-Legierungen, die einen gleichen Gehalt an Erdkalimetall aufweisen. 



   Die Widerstandsfähigkeit gegen die Wirkung feuchter Luft ist ein Erfordernis, welches fast ebenso wichtig ist als die Wirksamkeit als Getter. Wenn die Luftfestigkeit gering ist, so nimmt das Gettermaterial Feuchtigkeit und Gase während der Verarbeitung auf und gibt dieselben bei der Verdampfung in der Röhre ab. Die praktische obere Grenze des Bariumgehaltes in solchen Legierungen wurde daher mit Rücksicht auf die geringe Luftfestigkeit von höher bariumhältigen Legierungen auf ungefähr   30%   gehalten. Für Strontium-Magnesium-Legierungen müsste nach Fachwissen die obere Grenze ebenso beschränkt gelten oder noch tiefer liegen. 



   Die erfindungsgemäss verwendeten Strontium-Magnesium-Legierungen weisen einen Strontiumgehalt von über   35%   auf. 



   Es ist tatsächlich überraschend, dass die Strontium-Magnesium-Legierungen beständiger in der Luft als die Barium-Magnesium-Legierungen sind, da das Strontiummetall weniger beständig in der Luft ist als das Bariummetall. Beispielsweise wurden frisch präparierte Stücke von reinem Barium und reinem Strontium der Luft für 16 Stunden ausgesetzt. Während im Verlauf dieser Zeit die Gewichtszunahme des Bariums nur 2-78% betrug, nahm das Strontium   12. 52%   im Gewicht zu. Hiebei handelt es sich um typische Ergebnisse, die mit den genannten beiden Metallen erzielt sind. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 und verwendet, um Radio-Vakuum-Röhren zu reinigen.

   Die Getter aus einer Barium-MagnesiumLegierung zeigten eine verhältnismässig grosse, Unregelmässigkeit bezüglich der Menge des entwickelten Gases, und die Menge dieses Gases war im Durchschnitt ziemlich hoch. Die Getter aus einer StrontiumMagnesium-Legierung gaben dagegen nur verhältnismässig geringe Mengen von Gas ab, und die von jedem   Kügelchen   abgegebene Menge war im wesentlichen die gleiche. 



   Je höher der Gehalt des alkalischen Erdmetalls ist, um so grösser ist der Unterschied zwischen der Luftstabilität der Strontium-, und der Bariumlegierungen. In der folgenden Tabelle sind die Ergebnisse einiger Versuche angegeben, bei denen mehrere verschiedene Legierungen unter ähnlichen Bedingungen der Luft ausgesetzt waren und die prozentuale Zunahme ihrer bezüglichen Gewichte gemessen wurde. 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Zusammensetzung <SEP> der <SEP> Legierung <SEP> Expositionsdauer <SEP> Gewichtszunahme
<tb> Ba% <SEP> Sr% <SEP> Mg% <SEP> in <SEP> Tagen <SEP> %
<tb> - <SEP> 35 <SEP> 65 <SEP> 17 <SEP> 0-31
<tb> 35-65 <SEP> 17 <SEP> 0'51
<tb> - <SEP> 40 <SEP> 60 <SEP> 7 <SEP> 2-4
<tb> 40 <SEP> - <SEP> 7 <SEP> 5'9
<tb> - <SEP> 50 <SEP> 50 <SEP> 7 <SEP> 8-1
<tb> 50-. <SEP> 50 <SEP> 7.

   <SEP> 57-4
<tb> 
 
 EMI2.3 
 Magnesium-Legierungen, welche den gleichen Gehalt an alkalischem Erdmetall haben, u. zw. trotz der grösseren Luftstabilität der erstgenannten Legierungen. 



   Die vorliegende Erfindung besteht hienach in der Schaffung eines neuen Mittels zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum, welches durch eine binäre Legierung von Strontium und Magnesium gebildet ist, die etwa   35%   bis etwa   50%   Strontium enthält und beständiger in der Luft ist als ein aus einer Barium-Magnesium-Legierung bestehendes Getter, welches ähnliche Mengen des alkalischen Erdmetalls   enthält. Nach   der Erfindung ist ferner ein neues Getter geschaffen, welches eine Beständigkeit in der Luft hat, welche derjenigen einer Barium-Magnesium-Legierung ähnlich ist, und das eine erheblich geringere Menge des aktiven, aus einer alkalischen Erde bestehenden Mittels zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum aufweist. 



   Die Strontium-Magnesium-Legierungen sind spröde und werden zweckmässig dadurch in die für die erfindungsgemässen Zwecke benötigte Form gebracht, dass die Legierung pulverisiert wird, u. zw. zweckmässig ausser Berührung mit der Luft, und dass dann die pulverisierte Legierung zu Tabletten oder Kügelchen verdichtet wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mittel zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum nach Patent Nr. 131769 unter Verwendung von binären Strontium-Magnesium-Legierungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierungen mehr als 35% Strontium enthalten.
AT144517D 1931-02-02 1934-04-03 Mittel zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum. AT144517B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT131769T 1931-02-02
US428964XA 1933-04-08 1933-04-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT144517B true AT144517B (de) 1936-02-10

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ID=21924309

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT131769D AT131769B (de) 1931-02-02 1931-02-02 Verfahren zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum.
AT144517D AT144517B (de) 1931-02-02 1934-04-03 Mittel zum Entfernen von Gasen bei Erzeugung von Hochvakuum.

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FR (2) FR710430A (de)
GB (1) GB428964A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744498C (de) * 1937-11-27 1944-01-19 Rca Corp Verfahren zur Erzeugung von freiem Erdalkalimetall in Entladungsroehren und Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744498C (de) * 1937-11-27 1944-01-19 Rca Corp Verfahren zur Erzeugung von freiem Erdalkalimetall in Entladungsroehren und Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Also Published As

Publication number Publication date
FR710430A (fr) 1931-08-21
FR44623E (fr) 1935-03-19
GB428964A (en) 1935-05-22
AT131769B (de) 1933-02-10

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