AT162528B - Verfahren zur Verhinderung der Schwärzung der Innenwandung einer Glühlampe - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung der Schwärzung der Innenwandung einer Glühlampe

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AT162528B
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  Verfahren zur Verhinderung der Schwärzung der Innenwandung einer Glühlampe 
Es ist bekannt, die während des Betriebes elektrischer Vakuumglühlampen auftretende Schwärzung der Glocke, die einerseits durch Einwirkung chemisch wirksamer Restgase, z. B. 



  Wasserdampf oder Kohlendioxyd, auf den Glühkörper entsteht und anderseits auf das Verdampfen des   Glühfadenmaterials   zurückzuführen ist, dadurch zu verhindern, dass gewisse Einbringstoffe (Gettersubstanzen) in das Innere der Glühlampe gebracht werden. 



   Zur Verminderung der   Schwärzung   und zur Bindung der Restgase, in erster Linie des Wasserdampfes,   sindmshrereVerfahrenbekanntgeworden,   die durch sogenannte Getterung die gewünschte Wirkung erzielen sollen. Einige bekanntgewordene Getterstoffe, wie z. B.   POs, BaO,     BaN6, BP04, P4O,   üben ihre schwärzungsvermindernde Wirkung vorwiegend durch die   wasserentziehendenEigenschaften dieser Stoffe aus.   



   Bei einem anderen bekannten Verfahren wird eine alkoholische Suspension von gemahlenem Kryolith auf den Leuchtdraht   aufgesprüht.   Diese Substanz verdampft dann beim ersten Unter- 
 EMI1.1 
 dem Auge   nicht wahrnehmbare   Belag hat dann die Eigenschaft, die   sonst'während   des Brennens stark auftretende Schwärzung zu verringern. 



   Die bisher bekannten Verfahren zur Verhinderung der Schwärzung verwenden als Einbringstoffe Oxyde oder Salze, die kein angelagertes Kristallwasser besitzen. In diesen Lampen verbleiben nach dem Auspumpen meistens Restgase, darunter auch Wasserdampf, der bei Verwendung der bekannten Getterstoffe zur Entstehung eines schädlichen Kreisprozesses führt. Der Wasserdampf wird nämlich in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten und der freie Wasserstoff bildet mit dem Sauerstoff des Wolframoxydes wieder Wasser, so dass sich Wolfram als Schwärzung niederschlägt. 
Bei dem erfindungsgemässen Verfahren werden als Gettermaterial Salze mit angelagertem Kristallwasser benutzt, bei denen die Abspalttemperatur des angelagerten Kristallwassers unterhalb von 400   C liegt.

   Beim Auspumpen der Glühlampen werden die Einbringstoffe vom Kristallwasser befreit, weil die Abspalttemperatur bei diesen   Gettem   unterhalb der Temperatur liegt, bei der die Evakuierung vorgenommen wird. Das vom Kristallwasser befreite Salz nimmt dann begierig etwa vorhandenes Wasser auf und macht dieses unschädlich. Vorteilhaft wird als erfindungsgemässer   EinbringstoH'Kaliumtitannuorid (KTiFHO)   verwendet. 



   Da bereits kleine Spuren von Feuchtigkeit die Qualität der Lampen sehr gefährden, schreckte man bisher zurück, Salze mit angelagertem Kristallwasser zu verwenden. Es wurde nun aber gefunden, dass bei genügend langer Evakuierung durch Verwendung von Gettersalzen, bei denen die Abspalttemperatur niedriger liegt als die Evakuierungstemperatur, sehr gute Ergebnisse erzielt werden können. Der Kreis der Substanzen, die für Einbringstoffe in Betracht kommen, wird dadurch wesentlich erweitert. Überraschenderweise stellt es sich heraus, dass man mit dem erwähnten Kaliumtitanfluorid viel bessere Resultate erzielte als mit dem bisher verwendeten Entschwärzungsmittel Kryolith. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
 EMI1.2 
 Innenwandung des Glasgefässes einer elektrischen, luftleer gemachten Glühlampe mit Hilfe eines in das Gefäss eingebrachten Einbringstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass als Einbringgstoffe Salze mit angelagertem Kristallwasserverwendet werden, die das 

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Claims (1)

  1. EMI1.3 zeichnet, dass als Einbringstoff Kaliumtitanfluorid (KTiFeHO) verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162528D 1947-01-17 1947-01-17 Verfahren zur Verhinderung der Schwärzung der Innenwandung einer Glühlampe AT162528B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2409404A1 (de) * 1974-02-27 1975-09-04 Patra Patent Treuhand Elektrische gluehlampe

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DE2409404A1 (de) * 1974-02-27 1975-09-04 Patra Patent Treuhand Elektrische gluehlampe

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