AT144385B - Kerze. - Google Patents

Kerze.

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AT144385B
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Gottlieb Voith Fa
Weber & Koci Fa
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  • Fats And Perfumes (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kerze. 



   Die Erfindung hat eine Kerze, insbesondere eine als Dosenlicht ausgebildete Zierkerze, zum Gegen- stand und ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass der den Docht enthaltende vertikale Kerzen- körper einen oder mehrere seitlich herausragende Ansätze trägt, die von einem trogartigen, mit dem
Kerzenkörper starr verbundenen Mantel aus nicht brennbarem Material umgeben sind, der eine Ver- änderung der äusseren Form der Ansätze verhindert. 



   Zur Erzielung besonderer auf das Auge wirkender Effekte ist es bei Zierkerzen u. dgl. oft   erwünseht,   von der gebräuchlichen geraden Stabform der Kerze abzugehen und dieser durch die Anbringung von aus der glatten   Umfläehe   der Kerze heraustretenden Schmuckformen usw. ein gefälligeres oder neu- artiges Aussehen zu verleihen. Hiebei ergeben sich jedoch dadurch Schwierigkeiten, dass die vorspringenden
Teile der Kerze, sobald ihre Abmessungen über ein gewisses, sehr geringes Mass hinausgehen, durch die beim Abbrand der Kerze entwickelte Wärme zum Abschmelzen gebracht werden, so dass einerseits der charakteristische Formeindruck verschwindet und anderseits das in diesen Teilen enthaltene Wachs oder Paraffin für die Verbrennung verlorengeht. 



   Diese Übelstände und Schwierigkeiten werden nun durch die eingangs geschilderte Ausbildung der Kerze gemäss der Erfindung beseitigt. Es hat sich ferner als besonders vorteilhaft erwiesen, sowohl den vertikalen, den Docht enthaltenden Kerzenkörper als auch die seitlich herausragenden Ansätze in einen behälterartigen, nach oben offenen Formkörper einzuschliessen, dessen eine Seitenwand oder dessen mehrere Wände aus durchsichtigem Material bestehen. Es ergibt sich dadurch ein besonders schöner Lichteffekt, und ausserdem bleibt die Zierform der Kerze auch während des gesamten Abbrandes   unverändert erhalten.   



   Gemäss der Erfindung ist der die seitlichen Ansätze trogartig umgebende Mantel an der Ober- seite ganz offen oder nur mir Öffnungen versehen, so dass beim Herabbrennen des Kerzendochtes im
Innern des behälterartigen Formkörpers von einem gewissen Zeitpunkt an eine Zufuhr von Verbrennungs- luft durch diese Öffnungen und durch die seitlichen Ansätze hindurch erfolgen kann. Die seitlichen An- sätze müssen in einem solchen Abstand vom oberen Rande des die Kerze umschliessenden Formkörpers angebracht sein, dass bereits die Luftzufuhr durch die Öffnungen der Ansätze in Tätigkeit tritt, bevor ein Verlöschen der innerhalb des Formkörpers abbrennenden Kerze infolge mangelnder Luftzufuhr von oben her erfolgen kann. 



   Die Wandungen des behälterartigen Formkörpers bestehen, sofern sie nicht durchsichtig sind, aus nicht brennbarem Material, wie Metallfolien, mit Aluminiumfolie bekleidetes Papier od. dgl. Die durch- sichtigen Wandungen werden aus Glimmer oder feuerfestem Glas hergestellt. Es können aber auch andere hitzebeständige, transparente Materialien, wie Kunstharz, Porzellan   usw.,   Verwendung finden. 



   In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes axonometrisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Kerze mit zwei seitlichen Ansätzen, Fig. 2 ist eine als Dosen- licht ausgebildete Kerze von Kreuzform, Fig. 3 ist eine kreuzförmige Kerze mit vier seitlichen Ansätzen. 



   Der den Docht 1 enthaltende vertikale Kerzenkörper 2 trägt zwei seitliche Ansätze 3 und 4, wo- durch die Kerze die Gestalt eines Kreuzes erhält (Fig.   1),   Um ein vorzeitiges Abschmelzen und Herab- tropfen des in den Ansätzen enthaltenen Wachses, Paraffins u. dgl. zu verhüten, sind diese von einem trogartigen Mantel 5 aus nicht brennbarem Material umgeben, der z. B. unter Vermittlung einer Hülse 6 starr mit dem Schaft der Kerze verbunden ist. Es ist natürlich auch   möglich,   nur einen Ansatz oder auch unsymmetrisch verteilte Ansätze vorzusehen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Kerze allseits von Wandungen umschlossen, so dass ein behälterartiger, starrer Formkörper 8 entsteht, der mit dem Wachs, Paraffin usw. ausgefüllt ist. Die Seitenwände dieses Formkörpers werden aus nicht brennbarem Material hergestellt und sind entweder ganz oder teilweise durchsichtig. Die durchsichtigen Wände oder Wandteile bestehen aus Glimmer oder feuerfestem Glas, es kann aber auch anderes geeignetes Material, wie z. B. Porzellan, Kunstharz   usw.,   Verwendung finden. Zur Herstellung der undurchsichtigen Wände eignen sich Metallfolien, mit Aluminiumfolien bekleidetes Papier u. dgl.

   Die Verbindung der einzelnen Wandteile miteinander erfolgt vorteilhafterweise unter Verwendung von Wasserglas als Klebemittel, doch können auch andere zweckensprechend Klebemittel angewendet werden. 
 EMI2.1 
 vorgesehen, durch welche dann, sobald die Kerze bis zur Höhe der Ansätze herabgebrannt ist, die Luftzufuhr erfolgt. 



   In Fig. 3 ist an Hand einer mit vier seitlichen Armen versehenen Kerze die Möglichkeit der Anbringung von mehr als zwei Ansätzen veranschaulicht. Am prinzipiellen Aufbau des Formkörpers wird dadurch nichts geändert. Die Öffnungen 7, 7'können sowohl an sämtlichen Ansätzen als auch nur an einem Teil derselben vorgesehen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kerze, insbesondere als   Dosenlicht'ausgebildete Zierkerze, dadurch gekennzeichnet,   dass der den Docht enthaltende vertikale Kerzenkörper einen oder mehrere seitlich herausragende Ansätze (3,   4)   trägt, die von einem trogartigen, mit dem Kerzenkörper   (2)   starr verbundenen Mantel   (5)   aus nicht brennbarem Material umgeben sind, der eine Veränderung der äusseren Form der Ansätze verhindert.

Claims (1)

  1. 2. Kerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die seitlichen Ansätze (3, 4) trogartig umgebende Mantel (5) an der Oberseite Öffnungen (7, 7') besitzt (Fig. 2, 3).
    3. Kerze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der den Docht enthaltende vertikale Kerzenkörper (2) als auch die seitlich herausragenden Ansätze (3, 4) von einem behälterartigen Formkörper (8) umschlossen sind, dessen eine Seitenwand oder dessen mehrere Wände aus durchsichtigem Material bestehen, wobei die Zufuhr der zur Verbrennung notwendigen Luft zum Teil durch die oberen Öffnungen (7, 7') der seitlichen Ansätze (3, 4) erfolgt.
    EMI2.2 stand vom oberen Rande (9) des die Kerze umschliessenden behälterartigen Formkörpers (8) angeordnet sind, dass, noch bevor ein Auslöschen der Kerzenflamme infolge Luftmangels eintreten kann, die Luftzufuhr durch die Öffnungen (7, 7') der Ansätze erfolgt.
    5. Kerze nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen des behälterartigen Formkörpers (8), sofern sie nicht durchsichtig sind, aus nicht brennbarem Material, wie Metallfolie, mit Aluminiumfolie bekleidetes Papier od. dgl. bestehen.
    6. Kerze nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die durchsichtigen Wandungen des behälterartigen Formkörpers (8) aus Glimmer oder aus feuerfestem Glas bestehen.
    7. Kerze nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Wandteile des behälterartigen Formkörpers (8) miteinander unter Verwendung von Wasserglas als Klebemittel verbunden sind.
AT144385D 1934-11-24 1934-11-24 Kerze. AT144385B (de)

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AT144385T 1934-11-24

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AT (1) AT144385B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958376C (de) * 1954-08-24 1957-02-21 Hermann Birmelin Sparkerze mit lichtdurchlaessigem Aussenrohr und Kerzeneinsatz
DE1068414B (de) * 1959-11-05 Hubertus Everhardus Maria van Swellm, Nlijmegen (Niederlande) Verfahren zur Herstellung eines Kerzenlblocks

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DE1068414B (de) * 1959-11-05 Hubertus Everhardus Maria van Swellm, Nlijmegen (Niederlande) Verfahren zur Herstellung eines Kerzenlblocks
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