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Zierkerze
Die Erfindung betrifft eine Zierkerze aus Kerzenmaterial. Zierkerzen tragen an ihrer Mantelfläche oftmals kunstvolle Elemente, welche die Kerze wertvoll machen. Bei bekannten Zierkerzen werden diese Ornamente oftmals durch abrinnendes Wachs beschädigt oder verschwinden in dem Mass, als die Kerze verbrennt und kürzer wird. Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Zierkerze aus Kerzenmaterial so auszubilden, dass eine Zerstörung beim Abbrennen der Kerze vermieden wird. Dieser Schutz der aus Wachsmaterial bestehenden Zierkerze wird erreicht, wenn gemäss der Erfindung in den Kerzenkörper mindestens ein, bevorzugt aus wärmeisolierendem Material, z. B. Glas, Glimmer, Hartholz, Kunststoff, bestehender Einsatz zur Aufnahme eines mit Docht versehenen Kerzenelementes eingebracht ist.
Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Kerze wird sowohl ein Abbrennen als auch eine Beschädigung des Aussenmantels der Kerze durch abrinnendes Wachs vermieden. Dadurch, dass bei einer erfindungsgemässen Kerze kein flüssig gewordenes Wachs über den Mantel der Kerze abrinnen kann, wird auch ein Schutz jener Flächen erreicht, über welchen sich die Kerze befindet. Damit kommt der Erfindung auch Bedeutung für Kerzen zu, die etwa einen glatten Aussenmantel besitzen. Als Verzierung kommt auch eine besondere Farbgebung, die am Aussenmantel der Kerze ersichtlich ist, in Frage. Der Aussenmantel der Kerze kann aus Paraffin oder Wachs bestehen und im Guss-oder Pressverfahren hergestellt sein. Der Mantel kann auch in Form eines Bandes auf einen Träger aufgewickelt sein. Die Dicke des Aussenmantels ist an sich beliebig.
Als Kerzenelement kann ein gegossener Wachseinsatz mit üblichem Docht Verwendung finden. Es kann jedoch als Kerzenelement auch gepresstes Wachspulver mit Drahtdocht, eingegossene Wachsmassen mit normalem Docht bzw. glatte Kerzenstumpen zur Anwendung gelangen.
Bekannt wurden nun bereits Becher zur Aufnahme von Kerzen. Derartige Gebilde besitzen jedoch keinen Einsatz. Bekannt wurden auch schon Kerzenhalter, welche die Möglichkeit bieten, Kerzen von verschiedenem Durchmesser abbrennen zu können. Bei einem derartigen Kerzenhalter ist ein gesonderter Haltering vorgesehen, der mitsamt der Kerze in eine Sackbohrung des Halters einführbar ist.
Der bekannte Kerzenhalter besteht aus einem Material, das unbrennbar ist. Damit treten jene Probleme, die der Erfindung zugrundeliegen, bei dem bekannten Kerzenhalter überhaupt nicht auf. Bei Nachtlichten wurde es bereits bekannt, einen Glasbecher zur Aufnahme der Kerze vorzusehen, wobei in das Glasgefäss ein perforiertes Blech als Berstschutz eingegossen sein kann. Derartige Nachtlichter stellen jedoch keine Zierkerzen aus Wachsmaterial dar.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine erfindungsgemässe Zierkerze in schaubildlicher Darstellung und Fig. 2 in einer auseinandergezogenen Darstellung, ebenfalls eine erfindungsgemässe Zierkerze.
In den Zeichnungen ist mit der Kerzenkörper bezeichnet, in welchen Einsätze-2, 3-
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Metall besteht. Als Materialien für die Einsätze können ausser Metallen auch Kunststoffe, Glimmer, Hartholz und Glas Verwendung finden. Als Metall wird verzinktes Blech bevorzugt, jedoch kann auch Kupfer u. dgl. verwendet werden.
Der Rand des Einsatzes-2 bzw. 3-soll unter der Stirnfläche der Zierkerze bzw. des Kerzenkörpers-l-liegen. Die Einsätze können kreisrund sein, wie dies dargestellt ist, jedoch können die Einsätze auch rechteckigen, rhombischen bzw. dreieckigen Querschnitt besitzen.
PATENTANSPRÜCHE :
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körper (l) mindestens ein, bevorzugt aus wärmeisolierendem Material, z. B. Glas, Glimmer, Hartholz, Kunststoff, bestehender Einsatz (2, 3) zur Aufnahme eines mit Docht (5) versehenen Kerzenelementes (4) eingebracht ist.
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