AT144384B - Verfahren zur Scheidung von Diffusionssäften. - Google Patents
Verfahren zur Scheidung von Diffusionssäften.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Scheidung von Diffusionssäften. Bei den bekannten Scheidungsverfahren wird derart vorgegangen, dass Kalkmilch aus dem Messgefäss entweder in Scheidekästen oder unmittelbar in Saturationskästen eingeführt und darin mit dem gegebenenfalls vorgewärmten Diffusionssaft einer gründlichen Durchmischung ausgesetzt wird. Obzwar manche Fachleute bereits den vollständigen Verzicht auf den Gebrauch von Seheidekästen unter Überführung ihrer Aufgabe an Saturationskästen vorschlugen, werden bis jetzt immer noch gewöhnlich zwei bis drei Scheidekästen angewandt, durch welche der mit Kalk vermischte Saft nacheinander zur Erzielung einer gründlichen Durchmischung und genügend lang andauernden Kalkeinwirkung auf die Nichtzucker des Saftes noch vor dem Eintritt in die Saturationskästen durchgeleitet wird. Gemäss der Erfindung wird die Scheidung überraschenderweise dadurch wesentlich verbessert und vereinfacht, dass das Scheidemittel, wie z. B. Kalk, kontinuierlich dem Diffusionssaft bereits in der Abzugleitung, u. zw. unmittelbar nach Austritt aus dem Diffuseur, oder aber aus dem geschlossenen Pülpe- fänger zugeführt wird. Das Scheidemittel wird dann unmittelbar in der Abzugleitung mit dem Saft vermischt, wobei die beiden Stoffe auch genügend Zeit zur gegenseitigen Einwirkung finden. Der Hauptvorzug dieser Art der Scheidung besteht darin, dass der Diffusionssaft mit dem Scheidemittel früher behandelt wird, als die darin enthaltenen Unreinigkeiten im Laufe der Zeit oder durch Berührung mit der Luft verdunkeln und den Saft verfärben können. Zugleich wird dadurch bis 50% der üblich verwendeten Scheidemittelmenge erspart. EMI1.1 kontinuierlich in die Saftleitung während des ganzen Abziehens eingeführt. Dabei wird vorzugsweise am Anfange zuerst der Scheidemittelzufluss und erst dann der Saftzufluss in die Saftleitung geöffnet, damit schon die zuerst ausfliessende Saftmenge mit dem Scheidemittel früher als mit der Luft in Berührung komme. Der Scheidemittelzufluss wird zweckmässig derart geregelt, dass der Inhalt des Messgefässes ohne Unterbrechung bis zum Einstellen des Saftabzuges aus dem Diffuseur ausreicht. Die auf diese Weise erzielte Saftmischung gelangt dann nach eventueller Anwärmung in die üblichen Saturationskästen. Die Scheidekästen entfallen daher gänzlich. Infolge des kleineren Scheidemittelbedarfes wird auch die Saturation vereinfacht. Regelmässig kann die zweite Saturation gänzlich entfallen, und manchmal kann auch auf die Filtrierung mittels Aktivkohle verzichtet werden. Trotzdem werden reine und klare Säfte erhalten, wodurch auch die Gewinnung von Weissware günstig beeinflusst wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1, Verfahren zur Scheidung von Diffusionssäften, gekennzeichnet durch fortlaufende Einführung des Scheidemittels in den Diffusionssaft während deren Abziehung unmittelbar nach Austritt aus dem Diffuseur oder aus einem geschlossenen Pülpefänger. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass am Anfang zuerst der Scheidemittelzufluss und dann erst der Saftzufluss in die Saftleitung geöffnet wird, wobei der Scheidemittelzufluss derart geregelt wird, dass man mit der gegebenen Menge bis zum Einstellen des Saftabzuges ausreicht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT144384D AT144384B (de) | 1933-12-14 | 1934-11-13 | Verfahren zur Scheidung von Diffusionssäften. |
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