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Empfangsantenne.
Die grössten Feinde eines störungsfreien drahtlosen Empfanges sind die zahlreichen elektrischen Geräte der Starkstromtechnik. Sie liefern ein ganzes Spektrum von Hochfrequenz, bei dem bestimmte Frequenzen hervorgehoben sind. Dadurch wird der Störer auch bei verschiedener Abschirmung des Empfängers hörbar. Wenn es auch durchaus möglich ist, die Störer an Ort und Stelle zu entstören, so hat sich diese Art der Entstörung doch noch nicht allgemein durchgesetzt. Man ist daher den Störern teilweise dadurch aus dem Wege gegangen, dass man die Ableitung der Hochantenne durch eine spezielle Abschirmung von den Störwellen fernhält, wodurch jedoch nicht in allen Fällen eine befriedigende Lösung erzielt werden kann. Diese Erscheinung lässt sich dadurch erklären, dass z.
B. in einer Stadt oder grösseren Ansiedlung mit einem verzweigten Netz von elektrischen Kabeln Metallgegenstände im Hochfrequenzfeld der Sender sich befinden, wodurch in ihnen Hoehfrequenzströme entstehen, die besonders stark werden, wenn die Massen zufällig auf die Sendefrequenz abgestimmt sind. Diese Ströme erzeugen ihrerseits ein Sekundärfeld, das sogar anders gerichtet sein kann als das ursprüngliche. In einer Stadt ist daher das Feld oft so entstellt, dass ein Antennengebilde denselben Sender gleichzeitig von verschiedenen Richtungen zugestrahlt erhält. Befindet sich in der Nähe der Empfangsantenne eine Metallmasse, welche auf einem bestimmten Störer abbgestimmt ist, so kann der Empfangsantenne durch Sekundärstrahlung sowohl ein Sender als auch der Störer zugestralilt werden.
In diesem Falle würde selbst eine abgeschirmte Antennenableitung den Störer vom Empfänger nicht abhalten können.
Die Erfindung bezweckt, die durch Metallmassen in der Nähe der Empfangsantenne abgestrahlten Sekundärwellen weitgehend von der Antenne abzuhalten. Gemäss der Erfindung ist dies dadurch erreicht, dass das Antennengebilde innerhalb eines nach oben offenen Reflektors eingebaut ist, welcher so geformt ist, dass er im wesentlichen nur die senkrecht von oben einfallenden Hochfrequenzwellen zum Antennengebilde zulässt, und welcher auf der Innenseite mit einem Halbleiter belegt ist, der sämtliche auf ihn auftreffenden Hochfrequenzwellen absorbiert.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung durch ein Ausfuhrungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt schematisch in senkrechtem Schnitt die Empfangsanordnung mit der Antenne. Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den Reflektor mit dem in ihm angeordneten Antennengebilde.
Das aus mehreren, an einem oberen und an einem unteren Ring gehaltenen senkrecht ausgespannten Drähten bestehende Antennengebilde 1 ist in dem nach oben offenen, parabolische Form aufweisenden Reflektor 2,. 3 angeordnet. Der Reflektor besteht aus zwei aneinanderliegenden Schichten, wobei die innere Schicht 2 aus einem Halbleiter, die äussere Schicht. 3 aus Metall gefertigt ist. Der untere Teil 4 beider Schichten ist zur Ermöglichung des Wasserablauf als Sieb ausgebildet. Von dem oberen Rand
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in dem Abschirmungskabel. Durch Isolatoren 15 und gegebenenfalls durch weitere isolierende Streben ist das Antennengebilde in einem solchen Abstand vom Reflektor gehalten, dass möglichst geringe kapazi- tive Verluste entstehen.
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Durch den Einbau des Antennengebildes 1 in dem nach oben offenen Reflektor 2, t'i und durch dessen Form ist erreicht, dass im wesentlichen nur die von oben einfallenden Hochfrequenzwellen zum-Antemiengebilde zugelassen werden. Durch die auf der Innenseite des Reflektors befindliche Halbleiterschicht 2 werden sämtliche auf diese auftreffenden Hoehfrequenzwellen absorbiert. Damit ist durch die Empfangsantenne ein störungsfreier Empfang gesichert.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Empfangsantenne, dadurch gekennzeichnet, dass das Antennengebilde innerhalb eines nach oben offenen Reflektors eingebaut ist, welcher so geformt ist, dass er im wesentlichen nur die senkrecht von oben einfallenden Hochfrequenzwellen zum Antennengebilde zulässt, und welcher auf der Innenseite mit einem Halbleiter belegt ist, der sämtliche auf ihn auftreffenden Hochfrequenzwellen absorbiert.