AT143928B - Vorrichtung zur Verdampfung schwerer Kohlenwasserstoffe für die Speisung von Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verdampfung schwerer Kohlenwasserstoffe für die Speisung von Brennkraftmaschinen.

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AT143928B
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Austria
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boiler
evaporation
internal combustion
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heavy hydrocarbons
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Inventor
Antonio Olivotti
Elia Olivotti
Original Assignee
Antonio Olivotti
Elia Olivotti
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die bei atmosphärischem Druck schwere Kohlenwasserstoffe (Naphtha u. dgl.) unter Ausnutzung der den Auspuffgasen des Motors innewohnenden   Wärme   verdampft. 



   Gemäss der Erfindung ist ein Verdampfer geschaffen, welcher bei standfesten und fahrbaren Motoren verwendbar ist und eine grosse   Verdampfungsoberfläche   besitzt, die ein ruhiges und regelmässiges Sieden gewährleistet und das   Aufsteigen von dem Motorbetrieb schädlichem Schaum   in den Mischapparat verhütet. Der neue Verdampfer vermag sehr rasch Dampf zu liefern und daher die Dauer des vorläufigen Benzinbetriebes   abzukürzen,   er belegt sich wegen   der grossen Heizfläche   wenig, und liefert überhitzten Brennstoffdampf, um seine Kondensation an der Decke des Verdampfers, an den Kanalwänden sowie beim Eintritt in den Mischapparat zu vermeiden. 



   Die Bauart des Verdampfers gemäss der Erfindung ermöglicht die Heizrohre aus dem Kessel herauszunehmen und beide   von     Ansätzen zu reinigen   und schadhafte Teile leicht auszutauschen. 



   Dies wird gemäss der Erfindung   dadurch ermöglicht, dass   in den Kessel ein ausziehbares, in die Auspuffleitung eingeschaltetes Heizrohrbündel eingebaut ist, dessen Rohre beiderends in Böden von Kammern eingesetzt sind und bis auf wenige den Dampfraum durchsetzende Rohre von der zu verdampfenden Flüssigkeit umgeben sind.

   Der   walzenförmige Kessel   ist an einem Ende mit einem bombierten Boden und einer zentralen   Stopfbüchse   versehen : das andere Ende trägt einen Flansch, der mit einem gegengeformten Flansch der Einströmkammer kuppelbar ist. sobald das Rohrbündel mit der einen zentralen Stutzen tragenden Ausströmkammer in den Kessel bis zum Eingriff des letzteren Stutzens in die   Kesselbodenstopfbüehse   eingeschoben ist. Über dem Verdampfer ist ein aus zwei ineinandergesteckten Rohren gebildeter Verflüssiger waagrecht angeordnet, dessen von den zwei Rohrmänteln eingeschlossener Raum mit dem Verdampfer durch einen lotrechten Stutzen und mit der äusseren Luft durch im Aussenmantel oben vorgesehene   Öffnungen   verbunden ist. Das innere Rohr ist an die Kühlwasserleitung angeschlossen. 



   Die Zeichnung zeigt eine   beispielsweise Ausführungsform   der Vorrichtung gemäss der Erfindung. 
 EMI1.2 
 in einer bei Kraftwagenmotoren bevorzugten Form. 



   In einem Kessel 1 wird das Schweröl zum Sieden gebracht und der   Dampf überhitzt,   der durch den Stutzen 16 und eine Düse in den Mischer gelangt, wo er in Nebel verwandelt wird. Der Dampf-   überschuss   dagegen tritt durch den Rohrstutzen l3 in den Verflüssiger. 



   Der Verdampferkessel 1 ist ungefähr zur Hälfte mit   Schweröl   beschickt. In ihm ist ein Heizrohrbündel ausnehmbar eingebaut. Die untere Rohrgruppe dient zum Verdampfen des Öles, die obere, aus einigen wenigen Rohren bestehende Gruppe zum   Überhitzen   des gebildeten Dampfes. Der Kessel 1 ist am einen Ende mit einem Flansch 8, auf dem gegenüber gelegenen bombierten Boden 6 mit einer Stopfbüchse 7 versehen. Die   Einströmkammer 3 der Heizgase   hat einen Flansch 9, der mit dem Flansch 17 
 EMI1.3 
 der Stutzen 10 der Ausströmkammer 4 für die Heizgase durch die   Stopfbüchse   7 hindurch in das Auspuffrohr 18 mündet. Der Zuführungsstutzen 2 ist unmittelbar mit dem Auspuffsammelrohr 32 mittels des Flansches 19 verbunden. Das   Heizrohrbündel   lässt sieh daher leicht ausbauen.

   Das Auslassventil 20 

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 EMI2.1 
 raumemündendenStutzen26inVerbindung. 



   Um bei jeder   Masehinenbelastung   ausreichend Öldampf zur Verfügung zu haben, muss stets ein gewisser Überschuss davon erzeugt werden. Die jeweils überschüssige   Dampfmenge   wird dann in einem eigenen, über dem Ölkessel 1 angeordneten Verflüssiger unter Verwendung von   Kühlwasser   aus der Kiihlwasseranlage der Maschine wieder verflüssigt. Er besteht im Wesen aus zwei Rohren 11.   1'2,   die mit kleinem Achsabstande ineinandergesteckt sind. Das   Innenrohr   12 ist durch Leitungsrohre 27 an das Kühlwasserrohr der Maschine angeschlossen, so dass es vom Kühlwasser durchflossen wird.

   Das   Aussenrohr 11   steht an seiner tiefsten Stelle durch einen   Rohrstutzen 7.   mit dem   Kesselinneren   in Verbindung, so dass der Öldampf frei in den   Zwischenraum   zwischen den beiden Rohren 11 und   1 ; 2   eintreten kann. Zwei Rohrkrümmer 28 schliessen an den Enden des Aussenrohres   11,     u.   zw. an dessen höchster Stelle in 14 an, und münden nach unten in freie Luft.   Daher steht sowohl der Verflüssiger wie auch   der 
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 Ölmengen werden durch die   Rohre.) 8, S   in irgendeinen offenen Behälter abgeleitet. Kleine   Luftlöcher 30   in den   Rohren ; 28 verhindern   dabei das Entstehen einer Heberwirkung. 



   In die. vom Hauptauspuff der Maschine abzweigende Heizgasleitung 31 ist eine Drosselklappe 15 eingebaut, die zum Regeln der durch den Verdampfer streichenden Heizgasmenge dient. Sie wird entweder vom Führer unmittelbar oder durch einen selbsttätigen   Wärmeregler   eingestellt. Letzterer kann 
 EMI2.3 
 ist. stehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Vorrichtung zur Verdampfung schwerer Kohlenwasserstoffe für die Speisung von Brennkraftmaschinen durch deren Auspuffgase in einem Kessel bei Unterdruck mit einem darüber angeordneten   
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 gebaut ist, dessen Rohre (3) beiderends in Böden von   Kammern   (4,   5)   eingesetzt sind und bis auf wenige den   Dampfraum   durchsetzende Rohre von der zu verdampfenden Flüssigkeit umgeben sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der walzenförmige Kessel (1) an einem Ende einen bombierten Boden (6) mit zentraler Stopfbüchse (7) und am andern Ende einen Flansch (8) aufweist, der mit einem gegengeformten Flansch (9) des Heizrohrbündels kuppelbar ist, wenn dieses mit der einen zentralen Stutzen (10) tragenden Ausströmkammer (4) in den Kessel (1) bis zum Eingriff des Stutzens (10) in die Stopfbüchse 0') eingeschoben ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verflüssiger aus zwei waag- EMI2.5 vom Kühlwasser durchströmt ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur selbsttätigen Regelung der Verdampfung der Stutzen (13) mit einem Doppelmantel versehen ist, der einen durch die Wärme des überschüssigen Dampfes ausdehnbaren Körper enthält, welcher bei seiner Ausdehnung auf eine elastische Membran einwirkt, die durch einen Hilfsantrieb eine Klappe (15) in der zum Kessel (1) führenden Heizgasleitung (31) betätigt.
AT143928D 1931-10-23 1932-10-22 Vorrichtung zur Verdampfung schwerer Kohlenwasserstoffe für die Speisung von Brennkraftmaschinen. AT143928B (de)

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