DE956513C - Verfahren zur selbsttaetigen OElrueckfuehrung in Kaelteanlagen - Google Patents

Verfahren zur selbsttaetigen OElrueckfuehrung in Kaelteanlagen

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DE956513C
DE956513C DEN3123A DEN0003123A DE956513C DE 956513 C DE956513 C DE 956513C DE N3123 A DEN3123 A DE N3123A DE N0003123 A DEN0003123 A DE N0003123A DE 956513 C DE956513 C DE 956513C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements
    • F25B31/002Lubrication
    • F25B31/004Lubrication oil recirculating arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Verfahren zur selbsttätigen Ölrückführung in Kälteanlagen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur selbsttätigen Rückführung des aus dem Kompressor mitgerissenen Kälteöls aus den Verdampfern von Kälteanlagen und auf Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens.
  • Einrichtungen, die dazu dienen, das aus dem Verdichterkurbelgehäuse in den Verdampfer bzw. nachgeschalteten Niederdruckflüssigkeitsabscheider mitgerissene Schmieröl wieder in das Verdichterkurbelgehäuse zurückzuführen, werden gemeinhin als ölrückführeinrichtungen bezeichnet, auch dann, wenn im Öl in einem bestimmten Prozentsatz Kältemittel enthalten sind. Ölrückführeinrichtungen, die einen zu hohen Prozentsatz an Kältemittel im Ölgemisch mit überströmen lassen, sind für alle Kältemittel unbrauchbar, weil das rückströmende, unterkühlte, zu stark kältemittelhaltige Ölgemisch ein starkes Aufschäumen des vorhandenen Öls im Kurbelgehäuse zur Folge hätte, wodurch in noch höherem Maße Öl (man sagt immer Öl. wenn es sich in Wirklichkeit auch um Gemische handelt) aus dem Verdichterkurbelgehäuse mitgerissen wird. Brauchbare ölrückführeinrichtungen müssen schon so ausgeführt sein, daß das aus dem Niederdruckflüssigkeitsabscheider zum Verdichterkurbelgehäuse rückzuführende Öl-Kältemittel-Gemiscli an Kältemittel so arm ist, daß es bei Rückkehr in den Verdichter keine nachteilige Wirkung (Aufschäumen des Öls im Kurbelgehäuse oder zu nasses Arbeiten bzw. zu kaltes Verdichterdruckrohr) mehr ausüben kann. Es ist bekannt, in die Druckseite einer Kälteanlage Ölabscheider mit Schwimmerventil einzubauen, die das abgeschiedene Öl in das Kompressorkurbelgehäuse zurückführen. Erfahrungsgemäß genügt diese Einrichtung nicht, um die Verdampfer ölfrei zu halten, vielmehr sammeln sich in den Flüssigkeits- und Olabscheidern auf der Verdampferseite erhebliche Mengen von Kälteöl an, die von Zeit zu Zeit von Hand abgelassen und ing Kurbelgehäuse des Kompressors zurückgefüllt werden müssen.
  • Die bekannte Anordnung eines handbedienten Ventils in einer vom Abscheider zum Saugstutzen des Kompressors führenden Ölrückführleitung erfordert Sachkenntnis, die von dem Besitzer automatischer Kälteanlagen nicht erwartet werden kann, und es besteht dann der Nachteil und die. Gefahr, daß flüssiges Kältemittel in die Saugleitung und in den Kompressor gelangt.
  • Bei einigen Kältemitteln, z. B. Chlormethyl und Freon usw., sucht man den Übelstand durch trockene Verdampfung, d. h. durch Verwendung th@ermostatischer Expansionsventile als Kältemittelregelventile und hohe Gasgeschwindigkeiten in den Verdampferrohren und in den Saugleitungen zu vermeiden. Infolgedessen ist man gezwungen, größere Verdampfer in kleinere Einheiten mit einer Vielzahl von thermostatischen Expansionsventilen aufzuteilen. Dadurch wird die Einrichtung umständlich, und die genaue Einregulierung dieser @"entile erfordert viel Fachkenntnis, ist zeitraubend und schwierig und trotzdem läßt die Einrichtung im praktischen Betrieb wegen der großen Empfindlichkeit der thermostatischen Expansionsventile gegen innere Feuchtigkeit usw. bekanntermaßen sehr viel zu wünschen übrig. Es ist auch bekannt, das ölreiche Gemisch durch einen Wärmeaustauscher in das Kompressorkurbelgehäuse vermittels eines dein Wärmeaustauscher vorgeschalteten thermostatischen Ventils zurückzuführen. Dieses Ventil, nach einem weiteren, bekannten Vorschlag auch in Verbindung mit einem in dem dem Wärmeaustauscher folgenden Teil der Ölrückführleitung angeordneten Handventil regelt den Durchlaß des Ölgemisches zum Wärmeaustauscher bzw. zur Kompressorsaugleitung, ist aber ein empfindliches Gerät mit Wärmefühler, Federn, Membran. Düse und Feineinstellung.
  • Die Erfindung vermeidet alle Schwierigkeiten und vereinfacht den Betrieb von automatischen Kompressionskältemaschinen ganz erheblich. Ein besonderer Vorzug derselben ist darin zu erblicken, daß die Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens mit sehr einfachen Mitteln erstellt werden kann, keine Störungsquellen aufweist und in derselben Ausführung für die heute meistgebräuchlichen Kältemittel wie Ammoniak, Chlormethyl und Freone usw. zur Anwendung gebracht werden kann. An Stelle der vorerwähnten thermostatischen Expansionsventile kann der Kältemittelkreislauf auch bei Mehrverdampferkälteanlagen für alle Kältemittel nunmehr mit weniger anspruchsvollen und empfindlichen Ventilen geregelt werden.
  • Die Erfindung betrifft also ein Verfahren und eine Vorrichtung zur selbsttätigen Rückführung des im Abscheiderkessel auf der Verdampferseite von Kälteanlagen sich ansammelnden Öls in das Kompressorkurbelgehäuse unter Kälte- oder Wärmezufuhr zu einem Wärmeaustauscher, durch welchen das rückzuführende Öl fließt und ist durch Regelung des Strömungswiderstandes in dem dem Wärmeaustauscher folgenden Teil und/oder in dem im Wärmeaustauscher befindlichen Teil der Ölrückführleitung gekennzeichnet.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung hat das ölreiche Gemisch freien Zugang zum Wärmeaustauscher. Bei geringem Kältemittelgehalt des Ö lgemisc'hes kann der durch Wärmeaustausch mit der vom Kondensator kommenden warmen Kältemittelflüssigkeit sich bildende Dampf durch die nachgeschaltete Drosselstelle leicht abziehen und nachfolgend das Öl selbst. Bei stärkerem Kälteinittelgehalt des Öls bzw., wenn ersteres stark überwiegend dem Wärmeaustauscher zuströmt, ist infolge des Wärmeaustausches die Dampfentwicklung in dem Austauscher so stark, daß der sich bildende Kältemitteldampf durch die nachfolgende Drossel nicht restlos entweichen kann, so daß der Dampf hemmend auf den Durchgang der Kältemittelflüssigkeit zur Saugeleitung wirkt. Dies ändert sich erst wieder, sobald ölreiches Gemisch in den Wärmeaustauscher gelangt. Diese erfindungsgemäße Vorrichtung hat also gegenüber den bekannten den großen Vorzug, daß sie ohne bewegliche Innenteile selbsthemmend wirkt. Dabei erfolgt die Ölrückführung in das Kompressorkurbelgehäuse fortlaufend selbsttätig dadurch, daß das in einem dem Verhalten des Kältemittels zum Öl angepaßten, d.li., die Anordnung des Öls bzw. ölreichen Gemisches gegenüber dem spezifisch leichteren oder schwereren Kältemittel bzw. kältemittelreichen Gemisch berücksichtigenden, Flüssigkeits-und Ölabscheider gesammelte Öl dem Abscheider an der betreffenden Stelle entnommen, unter Druckgefälle in die Ansaugleitung des Kompressors geführt und auf diesem Wege einer Kältezufuhr oder aber einer Wärmezufuhr und anschließend und/oder zugleich einer Drosselung ausgesetzt wird. Zur Durchführung des Verfahrens dienen Wärmeaustauscher. die im wesentlichen von ,gleicher, jedoch, je nachdem sie für das Kältezufuhr- oder für .das Wärmezufuhrv erfahren bestimmt sind, in Einzelheiten von abweichender Bauart sind. Aufbau und Wirkungsweise dieser Einrichtungen werden nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben, welche darstellt Abb. i das Schema einer nach der Erfindung ausgestatteten NH.- Kälteanlage, Abb.2 den Wärmeaustauscher für Kältezufuhr und seinen Einbau in größerem Maßstabe.
  • -Abb. 3 den Wärmeaustauscher für Wärmezufuhr. In bekannter Weise saugt Kompressor i durch Saugleitung 2 dampfförmiges Kältemittel aus dem Kältemittelflüssigkeits- und Ölabscheider 3 und drückt es durch Olabscheider 4. mit Schwimmerventil 5 in den Kondensator 6. Das hier verflüssigte Kältemittel gelangt durch Flüssigkeitsleitung 7 in den Hochdruckschwimmerregler 8, von wo aus es durch Einspritzleitung 9 in Verdampfer io einspritzt. Vom Verdampfer io gelangt das verdampfte Kältemittel einschließlich mitgerissener Flüssigkeitsteilchen und Kälteöl durch Saugleitung i i in Abscheider 3 zurück, und der Kreislauf beginnt #-on neuem. Abscheider 3 ist in gleichfalls bekannter Art am Boden mit einem Ölsammelbehälter 12 versehen, dessen unterer Teil 13 als Schmutzabscheider dienen kann.
  • Aus dem ölsammelbehälter 12 fließt das Öl durch eine Leitung 14 in einen Wärmeaustauscher, der sich von außen als ein druckdichtes Gefäß 15 (Ölgefäß) darstellt. In dies Ölgefäß ragt von oben her ein verhältnismäßig enges gewundenes Rohr 16 (Rohrspirale), dessen unteres Ende 17 offen ist. Das obere Ende der Rohrspirale 16 durchdringt die Decke des Ölgefäßes 15 und ist mit einem Regelventil i8 und dieses durch eine Leitung i9 mit der Kompressorsaugleitung 2 verbunden. Um zwischen dem Flüssigkeitsspiegel im Abscheider 3 und dem Anschlußpunkt der Leitung i9 an Saugleitung :2 ein natürliches Druckgefälle 2o herbeizuführen, ist die Saugleitung durch eine Schleife nach unten gezogen (Abb. i und 2). Die Einrichtung arbeitet in folgender Weise: Solange Ölgefäß 15 aus Ölsammler 12 mit Öl gespeist wird, fließt dieses durch die Rohrspirale 16 und das Regelventil 18 allmählich in die Saugleitung 2 ab, von wo es vom Kompressor i mit abgesaugt und so über Ölabscheider 4. und Schwimmerventil 5 dem Kurbelgehäuse des Kompressors wieder zugeführt wird. Ist jedoch das Öl aus Behälter 12 abgezogen, folgt unterkühltes Kältemittel nach, und wenn beispielsweise bereits die obere Hälfte des Ölgefäßes 15 mit demselben gefüllt ist, dann wird das in der oberen Hälfte der Rohrspirale aufsteigende Öl stark unterkühlt und durch diese Kältezufuhr wird der Durchgang des Öls durch die Rohrspirale infolge größerer Zähigkeit und größerer Reibungswiderstände stark behindert. Dieser Widerstand wird um so größer, je tiefer der Ölstand absinkt und je mehr die Rohrspirale von unterkühltem flüssigen Kältemittel umspült wird. Durch entsprechende Einstellung des Ventils 18 kann man dahingehend regulieren, daß der Ölstand im Behälter 15 abwechselnd steigt und fällt, mit einem Wort gesagt pendelt, d. h., daß sich Ölzugang und Ölabgang die Waage halten. Bei größerem Ölanfall würde sich der Behälteri5 ganz mit Öl füllen und wäre somit der Kälteeinwirkung des flüssigen Kältemittels entzogen. Hierbei wird sich die Öltemperatur der höheren Umgebungstemperatur anpassen, ein Vorgang, den man durch zusätzliche Rippen 23 oder eine besondere zusätzliche Wärmequelle unterstützen kann. Hierdurch wird das Öl leichtflüssiger und fließt leichter und schneller durch die Rohrspirale 16 nach oben ab, bis wieder unterkühlte Kältemittelflüssigkeit in den Behälter 15 nachfließt. Je nach Größe des Kompressors bzw. Menge des voraussichtlich zurückzuführenden Öls wird man Länge und lichte Weite der Rohrspirale 16 sowie maximalen Querschnitt des Ventils 18 annähernd festzulegen haben.
  • Zur Durchführung des Verfahrens mittels Wärmezufuhr ist gemäß Abb. 3 der Innenraum des Druckgefäßes 15 durch einen Zwischenboden 24 in zwei ungleiche Kammern geteilt. Die größere obere Kammer 25 besitzt Anschlußstutzen für den Ein-und Austritt eines durchströmenden Heizmittels, die untere kleinere Kammer 26 nimmt die Zuleitung des Kälteöls auf. Die Rohrspirale durchdringt den: Zwischenboden und mündet wie im ersten Fall nahe über dem Boden -des Druckgefäßes. Als Heizmittel dient zweckmäßig die in Leitung 7 vom Kondensator kommende warme Kältemittelflüssigkeit, indem sie vor ihrer Entspannung das Ölgefäß 15 durchströmt.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung verläuft so, daß bei reichlichem Ölstand im Sammler 12 das Öl durch die ölfalleitung 14 der Ölkammer 26 zufließt, in die Rohrspirale eintritt, in ihr hochsteigt, Ventil i8 passiert und durch die Rohrleitung i9 in das Kompressoransaugrohr 2 einmündet. Durch den Wärmeaustausch zwischen dem flüssigen Kältemittel mit der hohen Verflüssigungstemperatur von beispielsweise etwa -I- 15° wird das Öl leichtflüssig und steigt flott hoch. Ist jedoch das Öl aus dem Sammler i2 und der Kammer 26 abgezogen, fällt aus dem Flüssigkeitsabscheider 3 unterkühltes flüssiges Kältemittel nach und ist bestrebt, in der Rohrspirale 16 hochzusteigen. Durch den nunmehr eintretenden Wärmeaustausch zwischen dem aufsteigenden unterkühlten Kältemittel von z. B. -50 und dem die Rohrspirale umgebenden flüssigen Kältemittel von z. B. 15° kommt es in der Rohrspirale zur Dampfbildung. Diese wird um so größer, je höher das unterkühlte Kältemittel in der Rohrspirale 16 ansteigt. Die Dampfbildung wird zuletzt so stark, daß der Dampf nur zum geringsten. Teil durch das entsprechend eingestellte Ventil 18 abziehen kann, mithin wird der in dem oberen Teil sich bildende Dampf die im unteren Teil befindliche Kältemittelflüssigkeit zurückdrücken, bis wieder Öl in Kammer 26 und Rohrspirale 16 zufließt und in dieser wie eingangs beschrieben. hochsteigt. In den Endphasen des Öldurchgangs wird ein Flüssigkeit-Öl-Gemisch in die Spirale eindringen wollen. Durch den höheren Kältemittelgehalt des Gemisches wird der Öldurchgang durch die größere Dampfbildung so lange gedrosselt, bis wieder ein an 01 reicheres Gemisch in die Spirale eintritt. Die Einrichtung hat den Vorzug, kältetechnisch verlustlos zu arbeiten, weil entsprechend dem in der Rohrspirale 16 sieh entwickelnden Dampf der in Behälter 25 zirkulierenden hochgespannten Kältemittelflüssigkeit ein Teil der Flüssigkeitswärme entzogen wird, die sonst als sogenannte Blitzgase beim Austritt aus dem Schwimmerregler 8 in die Verdampferleitung 9 in Erscheinung getreten wären und nur eine zusätzliche Belastung für die Verdampferkühlflächen darstellen.
  • Durch Wahl der lichten Weite und Länge der Rohrspirale 16 und Einstellung des Ventils 18 kann man sich bei jedem Ölanfall, ob klein oder groß, völlig auf die Betriebserfordernisse einstellen. Selbst beim Anfahren des Kompressors nach längerem Stillstand ist erfahrungsgemäß ein kurzzeitiges beschränktes Eindringen von Kältemittelflüssigkeit in die Saugleitung zum Kompressor an letzterem kaum feststellbar.
  • Eine Feinregulierung ist bei Kälteanlagen mit der Ölrückführung gemäß dem beschriebenen Verfahren außer dem als betriebssicher anzusehenden Hochdruckschwimmerregler nicht mehr erforderlich. Für die Kältemittelverteilung bei z. B. automatischen Mehrraumkälteanlagen mit separaten Verdampfern genügt alsdann eine mechanische Kältemittelfördereinrichtung mit von Hand auf Kältemitteldurc'hflußmenge eingestellten Elektroabsperrv entilen für die einzelnen Verdampfer, die bei allen Betriebsverhältnissen sicher arbeiten, weil sie keine komplizierten Regelvorgänge mehr auszuführen haben, sondern nur bei Inbetriebsetzung einmalig auf reichlichen Kältemitteldurchgang einzustellen sind.
  • Die Beschreibungen sind nur schematische und beispielsweise Darstellungen. Die selbsttätigen Ölrückführeinrichtungen usw. können bei jeder Verdampferbauart, auch bei Flutverdampfern, mit vollem Erfolg eingesetzt werden. Die Bauart des Wärmeaustauschers ist gleichfalls nur beispielsweise dargestellt. Derselbe kann ebenso als Doppelrohr- oder Bündelrohrapparat ausgebildet sein ohne Verengung der Ölrückführleitung, weil man bei Nuranwendung eines Drosselventils od. dgl. bereits einen Effekt Erzielt. Ebenso kann die Ölrückführleitung (Rohrspirale) in einen bei der Anlage vorhandenen wärmeführenden Teil eingebaut werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur selbsttätigen Rückführung des im Abscheiderkessel auf der Verdampferseite von Kälteanlagen sich sammelnden Öls mit Druckgefälle in die Kompressorsaugleitung unter Kälte- oder Wärmezufuhr zu einem Wärmeaustauscher, durch den das rückzuführende Öl fließt, und Regelung des Strömungswiderstandes in der Ölrückführleitung, dadurch gekennzeichnet, daß bei freiem Zugang des Öls zum Wärmeaustauscher die Regelung des Strömungswiderstandes in dem dem Wärmeaustauscher folgenden Teil undioder in dem im Wärmeaustauscher befindlichen. Teil der Ölrückführleitung erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Kältezufuhr zum Kälteöl in der Ölrückführleitung durch das nachfolgende unterkühlte Kältemittel selbst erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmezufuhr zum Kälteöl und zu der etwa nachfolgenden Kältemittelflüssigkeit in der ölrückführleitung durch die Flüssigkeitswärme der vom Kondensator zum Einspritzventil zirkulierenden Kältemittelflüssigkeit erfolgt. q.. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung des Kälteöls bzw. der nachfolgenden Kältemittelflüssigkeit durch die LTberhitzungstemperatur der vom Kompressor angesaugten Kältemitteldämpfe erfolgt. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung des Kälteöls bzw. der nachfolgenden Kältemittelflüssigkeit durch Fremdwärmezufuhr, z. B. Warmluft, elektrische Beheizung. Warmwasser od. dgl. erfolgt. 6. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung des Strömungswiderstandes in dem dem Wärmeaustausc'her folgenden Teil der Ölrückführleitung durch eine Drosseleinrichtung (Kaliberplatte oder Ventil od. dgl.), in dem im Wärmeaustauscher befindlichen Teil der ölrückführleitung durch Abstimmung mit einer bestimmten Wärmeaustauschfläche mit der Heizquelle und/oder durch Abstimmung von Länge und Querschnitt der temperaturbeeinflußten Ölleitung erfolgt. Verfahren nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung des Kälteöls in die Saugleitung zum Verdichter erfolgt. B. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in ein geschlossenes druckfestes Gefäß (i5), in das eine Verbindungsleitung vom Ölsammelbehälter (i2) mündet, von oben her eine den Gefäßdeckel durchdringende und nahe dem Gefäßboden offen endende Rohrspirale (i6) eintaucht, deren. freies Ende in die Ölrückleitung (i9) übergeht. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckgefäß durch einen von der Rohrspirale (i6) durchdrungenen Zwischenboden (2q.) in zwei Kammern unterteilt ist, in deren untere (26) der Öleinlaß (i.:) mündet, während die obere (25) von einem Heizmittel, vorzugsweise der hochgespannten Kältemittelflüssigkeit (Leitung 7) durchströmt wird. io. Einrichtung nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölrückführleitung (i9) in die bis unter den Ölspiegel oder unter den über dem Ölspiegel liegenden Kältemittelflüssigkeitsspiegel in einer Schleife oder einem Doppelrohr heruntergeführten Saugleitung zwischen Abscheider und Kompressor mündet. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 .032 230 W. P o h 1 m a n n , »Taschenbuch für Kälte-Technii.ker«, 12. Auflage, Hamburg, S. 217; R. P1 ank, »Amerikanische Kältetechnik«, z. Bericht, Berlin 1938, S. 9, 47, 48 und 49, Zeilen i I bis 18; Zeitschrift ges. Kälteindustrie, 43 (I936) S. 32; Zeitschrift »Kältetechnik«, 2 (1950), S. 4o bis 42, insbesondere S. 41, rechte Spalte, Zeilen 15 bis 17.
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