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Atmungseinrichtungen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Atmungsvorrichtung für Mund-und Nasenatmungen zur Reinigung und Filtrierung der Luft während des Atmens mit Hilfe der in Mundstücken und Nasenklappen oder in der Nähe des Mundes angebrachten beweglichen Luftfltigel. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass das Mundstück mit einem Innenrohr versehen ist, an dem mittels Einatmungszug öffenbare Luftflügel angeschlossen sind, derart, dass durch den Luftausatmungsdruck die Innenrohröffnung durch die beweglichen Luftflügel luftdicht abgeschlossen wird. Erfindungsgemäss kann der Luftflügel als Pendel ausgebildet sein, das an der Wandung des Innenrohres befestigt ist.
In der Zeichnung ist der Erfindung gegenstand an acht Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 1 besteht aus einem geraden Mundatmungsrohr 9 mit konisch verjüngtem Mundstück 20. Die Lufteinströmungsöffnung besitzt einen öffenbaren Drahtgewebeverschluss M, und im Inneren sind die bekannten Wattefilter 30, staubannehmende und bakterienannehmende Gewebe29, abnehmbar auf leichten Ringen gespannt und einander teilweise überdeckende Filterwände 32 angebracht, die aus luftundurchlässigen Geweben bestehen.
Das angebrachte MundstÜck 20 ist abnehmbar befestigt und besitzt ein ausnehmbares Innenrohr 32, an das an der Rohröffnung 3 ein beweglicher Luftflügel 34 befestigt ist, der sich durch den Lufteinatmungszug zur Einatmung öffnet und nach der Einatmung durch den nachfolgenden Luftausatmungsdruck mit dem Rohröffnungsende luftdicht abschliesst, wodurch die Ausatmungsluft durch die Nase ausgeschieden wird.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 2 besteht aus einem konisch verjüngten Mundatmungsrohr 10, das mit einem geraden Mundstück 21 und einem Ausatmungsnebenrohr 35 versehen ist. Das Mundstück besitzt ein gerades, ausnehmbares Innenrohr 32 mit einem beweglich befestigten Luftilügel. M, und das Ausatmungsnebenrohr 35 ist an der Rohröffnung. 36 mit einem nach aussen öffenbaren, beweglichen Luftflügel 37 versehen der sich durch den Luftausatmungsdruck zur Ausatmungsluftausscheidung öffnet und nach der Luftausscheidung durch Eigengewicht die Rohröffnung 36 luftdicht abschliesst. Die Lufteinströmungsöffnung ist wie bei Fig. 1 mit Filter und Gewebeeinlage ausgestaltet.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 3 besteht aus einem in dem konisch verjüngten Mundatmungsrohr 11
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menden Gewebe 29 ausnehmbar befestigt.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 4 besteht aus einer Nasenatmungskappe 12, die im Innern am Lufteinströmungsende mit einem Innenrohr 41 versehen ist, in dem die Filter 30 und Gewebe 29 angebracht sind. An der Innenrohröffnung 42 ist ein Luftflügel 43 beweglich befestigt, der sich gleich dem vorbeschriebenen durch den Einatmungszug zur Lufteinströmung öffnet ; an der unteren Umwandung ist
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ist, der durch eine Spangenfeder 44 die Schliessung herstellt, wobei durch Nachgeben der Feder durch den durch Ausatmungsdruck geöffneten Luftflügel-M die Luft ausgeschieden wird ;
die Lufteinströmungs- öffnung ist mit einem mit feinmaschigem Drahtgeflecht überspannten öffenbaren Rahmen 28 versehen.
Die Vorrichtung Fig. 5 besteht aus einem gebogenen, konisch verjüngten Atmungsrohr 13, das am oberen, gebogenen Rohrende mit einem weichen elastischen MundstÜck 24 versehen ist, das während
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stückes anschliessend ist eine mit dem Atmungsrohr 13 verbundene feste Platte 48 in der Breite des Mundstückes angebracht, womit das Atmungsrohr gesichert mit dem Munde getragen werden kann. Das Lufteinströmungsende ist mit einem Innenrohr 41 für das Einlegen von rauehaufsaugenden Einlagen 47, Gewebe 29, Filter 30 versehen, die zwischen durchlochten Blechplatten eingelegt werden.
Die Lufteinströmungsöffnung besitzt, gleich den vorgeschriebenen, einen öffenbaren mit Drahtgeflecht überspannten Schnapprahmen, unter dem Atmungsrohr ist eine Öffnung 49 für Dünste auströmende Einlagen abschliessbar angebracht.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 6 besteht aus einem Luftbehälter 14 und einem Atmungsrohr 15 mit Mundstück 25. das zwei Durchlochungen besitzt. Die Einatmungsdurchlochung ist mit einem Innenrohr. 32 mit dem Luftflügel il versehen und die Ausatmungsdurchlochung besitzt eine seitliche Luft- ausströmungsöffnung 51 und am Vorderende ist ein Innenring 50 angebracht, an dem ein Luftflügel. M beweglich befestigt ist, wobei der Innenring als luftdichter Anschlag dient. Das Atmungsrohr 15 besitzt
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Filter und Luftreinigungsgewebeeinlagen in einem ausnehmbaren Innenrohr 41 angebracht.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 7 besteht aus einem Luftbehälter 16, an dem an das daran angebrachte Rohr 63 ein beliebig langer Schlauch 66 angebracht werden kann. Am Schlauchende ist ein mundstück 26 abnehmbar befestigt, das durch ein Nasenstück ausgewechselt werden kann. Das angebrachte Mundstück 26 besteht aus einem flachen Rohr mit einer im Innern rund abschliessenden Zwischenwand 69, wodurch ein Einatmungs-und ein Ausatmungskanal entsteht.
Der Einatmungskanal ist mit dem Schlauchende verbunden und besitzt ein Innenrohr mit einem beweglich befestigten Luftflügel , der Ausatmungskanal ist mit einer Luftausströmungsöffnung 70 und einem beweglich befestigten Luftflügel- ? versehen, der am Öffnungsende durch eine auf einem Winkel angebrachte Spiralfeder 68 die Schliessung herstellt und durch den Ausatmungsdruck bei Nachgeben der Feder geöffnet wird, wodurch die Ausatmungsluft ausgeschieden wird. Der Luftbehälter 16 ist mit einem eingebauten Luftsaugbetrieb 19, 23 versehen, der durch eine aufziehbare Feder oder durch einen elektrischen Anschluss betrieben wird, der Luftraum besitzt zwei Zwischenwände 62, wodurch drei vertikale Kanäle entstehen.
Der Kanal oberhalb des Saugbetriebes ist mit einander teilweise überdeckenden Filterfächem J9 versehen, und in dem Endkanal sind mehrere Wattefilter 30 befestigt eingelegt. Neben der Luftsaugeinrichtung ist ein Einlageraum 61 und in der Mitte eine Staubfangnische 73 angeordnet, an der ein Rohr 57 mit Staubauslassventil 60 befestigt ist.
Wird diese Atmungseinrichtung in Verwendung genommen, wird zunächst der Ventilator in Betrieb
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mals hin und zurückgeworfen, im Mittelkanal, nach unten strömend, durch Luftreinigungsgewebe 29, im Endkanal nach oben, durch rauchaufsaugende Einlagen 47 und durch mehrere Wattefilter 30 getrieben wird, wodurch die Luft filtriert, gereinigt wird, und kommt durch das Rohr 68 und Schlauch 66 zum Mundstück strömend zur Einatmung, wobei die zum Atmen nicht verbrauchte Luft durch die im Rohr 63 angebrachte, mit Drahtgeflechten überspannte Öffnung 64 ausströmt und dadurch im Mundstück kein Überdruck besteht und ein normales Atmen bewirkt wird.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 8 besteht aus einer Nasenatmungskappe 17, die eine Abzweigung 58 zur Ausatmungsluftausscheidung und ein abnehmbar verbundenes Einatmungsrohr 18 besitzt. Dieses verbundene Rohr 18, das bis in das Innere der Nasenkappe reicht, ist an der Rohröffnung mit einem Luftflügel 43 versehen, und die Abzweigöffnung ist an der nach oben angeordneten Luftausströmungs- öffnung mit einem beweglichen, nach aussen öffenbaren Luftflügel 72 versehen, der sieh durch den Luft- ausatmungsdmck zur Luftausscheidung öffnet und nach der Luftausscheidung selbsttätig die Luft- ausströmungsöffnung luftdicht abschliesst.
Das Rohr 18 besitzt an der Lufteinströmungsöffnung einen mit feinmaschigem Drahtgeflechte überspannten Sehnapprahmen 28 und im Innern ein ausnehmbares, luftdurchlässiges Gehäuse 29, in das die Wattefilter und rauchaufsaugendes Material eingelegt wird. In der Mitte sind die gegenseitig angeordneten Filterwände auf geteilte Innenrohre 41 befestigt.
Diese Atmungseinrichtungen sind zwecks normale r Wattefiltereinlagen an den Lufteinströmungs- öffnungen in geeigneter Grösse hergestellt, um den Atmungsluftdurchzug und die Atmung normal durch- führen zu können. Die Atmungseinriehtung mit Saugbetrieb bezweckt, dass durch den Betrieb in dem Luftbehälter entstehender Druck die Luft durch feine Gewebe und mehrere Filter getrieben wird, wodurch die Luft nebst Reinigung und Filtrierung durch eine bekannte Bestrahlungslampe bestrahlt werden kann und dadurch eine höhenähnliche Luft zur Einatmung kommt.
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