DE52407C - Neuerung an Apparaten, welche den Aufenthalt in raucherfüllten Räumen ermöglichen sollen. - Google Patents

Neuerung an Apparaten, welche den Aufenthalt in raucherfüllten Räumen ermöglichen sollen.

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DE52407C
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DE
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box
filled
valves
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cotton wool
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52407D
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B. LOEB JR. in Berlin N., Fehrbellinerstr. 47.
Publication of DE52407C publication Critical patent/DE52407C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT..
KLASSE 61: Rettungswesen.
Längste Dauer: 26. Februar 1898.
Bei dem mir durch Patent No. 27905 geschützten Apparat — vgl. Fig. 5, 7 und 9 bezw. die Ansprüche 1, 6 und 7 , der Patentschrift — hat sich gezeigt, dafs die freiliegenden Ventile den Dienst dadurch versagen, dafs sich Rauchflocken oder 'Staubpartikelchen auf die Membran sowohl, wie auch auf die Ventilsitze festsetzen, wodurch das Functioniren der Ventile erschwert und ein dichter Schlufs derselben unmöglich gemacht wird. Ebenso haben sich die Querschnitte, weil während des Gebrauches die Athmung in verstärkter Weise erfolgt, aisunzureichend erwiesen.
Um diesen Uebelständen abzuhelfen, wurden die Ein- wie die Ausathmungsventile verdeckt angeordnet und denselben ein weit gröfserer Durchgangsquerschnitt gegeben.
Im wesentlichen sind die Apparate, Fig. 1 bis 4, dieselben, nur dafs bei den Apparaten in Fig. ι und 2 die Luft auf der ganzen vorderen Fläche nach den Seitenventilen X in den Mund tritt, bei den Apparaten in Fig. 3 und 4 der Eintritt , der Einathmungsluft von oben in der Pfeilrichtung erfolgt. Der erstere findet Verwendung als Staubrespirator, der letztere für Dämpfe.
Das Ventilgehäuse bezieht sich auf das in Fig. 9 (n' öl b") der Patentschrift No. 27905 gezeigte, an dessen Rohr b" der Schlauch x' befestigt ist. Dasselbe hat schon durch das Patent No. 40531, Fig. 8, die in Fig. 5 gezeigte Gestalt erhalten, nur dafs hier das Ausathmungsrohr zu dem Zweck nach oben verlegt ist, durch Fingerdruck die Signalpfeife unter dasselbe zu bringen und durch den ausgestofsenen Athem die Pfeife ertönen, zu lassen. Ich sehe indefs diese Anordnung als eine Verbindung bereits geschützter Theile in meinen Patenten an. Gegenstand vorliegender Erfindung bildet die unter dem Siebboden angeordnete Kammer, deren Zweck weiter unten erläutert wird. Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Apparat hat den in Fig. 7 des Haupt-Patentes vorgesehenen Nasentheil erhalten. Das Ventilgehäuse f wurde erhöht, um sechs Ausathmungsventile für die Mundöffnung anbringen zu können, nach vorn verlängert und mit der Zwischenwand α versehen. Durch letztere werden zwei getrennte Kammern b c gebildet, von denen b als Ventilkammer und c zur Aufnahme von Watte dient. ,Oberhalb der Wattenkammer läuft eine Galerie d, deren siebartiger Deckel e u.m Scharnier f drehbar ist; dieselbe wird ebenfalls zu weiter unten beschriebenem Zweck mit Watte angefüllt. Das Nasenstück O, Fig. 5, des Haupt-Patentes ist erhöht, und für die Nasenathmung sind vier Ausathmungsventile angeordnet worden, welche in dem sich daran schliefsenden Kasten g liegen. Der geschlossene Deckel h greift mit seinem umgebogenen Rand i über den Rand des Kastens g, dessen O.eseiv k mit den am Kasten angeordneten Oesen / durch Splinte m verbunden werden. Der Deckel h, welcher
tief in die Galerie d hineinreicht, ist mit Ausschnitten η versehen, so dafs von den Ausathmungsventilen durch die in der Galerie* befindliche Watte und dem Siebdeckel α eine Verbindung mit der Atmosphäre hergestellt ist. Mit der Ventilkammer b ist der Behälter ρ verbunden, welcher ebenfalls mit Watte angefüllt wird und welcher mit Sieb- und Scharnierdeckel versehen ist.
Bei dem Gegenstande der Erfindung liegen also die Ventile in geschlossenen Räumen, deren Verbindungswege zur umgebenden Luft ganz von Watte eingeschlossen sind; die Staubtheile müssen sich in der Watte lagern, und die Athmung wird wesentlich erleichtert. Bei dem durch die Fig. 3 und 4 dargestellten Apparat zum Schütze gegen Dämpfe, heifse Gase etc. hat das Ventilgehäuse des Haupt-Patentes die gleiche Vergröfserung erhalten, wie bei dem soeben beschriebenen Apparat.
Die andere Kammer 0 ist nicht getheilt und der volle Raum für feuchte Schwämme vorgesehen. Die Decke dieser Kammer besteht aus einem Drahtsieb p, auf welcher eine eben solche Galerie, wie die in den Fig. 1 und 2 beschriebene, angeordnet ist, die beim Gebrauch mit Watte angefüllt wird. Der Kasten q, in welchem drei Ventile für die Nasenathmung liegen, ist hier von der Galerie d getrennt angeordnet und mit einem aufklappbaren Deckel r durch die Oesen w und die Splinte ν abschliefsbar verbunden. In der Mitte dieses Kastens befindet sich ein rechteckiger Kasten, welcher mit Siebboden t und Siebdeckel u zum Oeffnen versehen ist und der beim Gebrauch zum Schutz für die Ventile, χ χ mit Watte oder anderem geeigneten Material gefüllt wird. Ferner sind in dem bisher bei meinen Apparaten bekannten Schutzkästcheny zum Schutz für die Mundausathmung kleine Kästchen \ aus Draht angeordnet, die beim Gebrauch mit Watte oder anderem geeigneten Material versehen werden.
In Fig. 5 hat das Ventilgehäuse, welches dem der Fig. 9 des Patentes No. 27905 bezw. der 'Fig. 7 des Patentes No. 40531 entspricht, unterhalb des Siebbodens a, auf welchem die Einathmungsventile ruhen, noch eine Zwischenkammer b' erhalten, deren Boden durch ein Sieb c abgeschlossen ist. An dem Stutzen d des letzteren wird der Schlauch xl befestigt. Es hat sich gezeigt, dafs während der Nichtanwendung dieser Schläuche sich dieselben voll Staub setzen. Finden die Schläuche nach langer Zeit wieder Verwendung, so zieht der Träger des Apparates diese Unreinigkeiten ein, und Hustenreiz wird unvermeidlich. Diese Schläuche aber im Innern so sauber zu halten, dafs dieser Uebelstand wegfällt, ist wohl undurchführbar. Zu diesem Zweck ist die mit Watte gefüllte Zwischenkammer b' angeordnet, damit beim Ansaugen der Luft sich die in den Schläuchen befindlichen Unreinigkeiten auf der Watte ablagern und aufgefangen werden.
Die Arbeitsweise des in Fig. 1 und 2 beschriebenen Staubrespirators ist folgende: Nachdem die Galerie d, der Raum c und das Kästchen ρ mit Watte gefüllt und die Einathmungsventile sowohl wie die Aüsathmungsventile vom directen Zutritt der Aufsenluft abgeschlossen sind, wird der Apparat vor den Mund und die Nase gebracht. Die einzuathmende Luft tritt durch das Sieb und die Löcher x1 zunächst ein. Beginnt die Einathmung, so öffnen sich die seitlichen Ventile und die Luft gelangt in der Pfeilrichtung χ nach dem Mund. Beim Ausstofsen des Athems öffnen sich die Ventile in der Kammer b und dem Kasten i und die Mund- und Nasenluft geht zum Theil durch den Raum b, die Watte und den Siebboden des Kästchens p, zum Theil durch den Kasten i in der Pfeilrichtung durch die Watte und den Siebdeckel e der Galerie d hinaus. Dasselbe Spiel wiederholt sich bei dem jedesmaligen Athmungsprocefs; der in den Fig. 3 und 4 dargestellte Respirator für Dämpfe, heifse Gase u. s. w. arbeitet, folgendermafsen: Nachdem das Nasenkästchen s mit Watte oder anderem geeigneten Material, die Galerie mit Watte, der Raum 0 mit nassen Schwämmen und die beiden Kästchen \ mit Watte gefüllt sind, wird der Apparat vor Mund und Nase gebracht. Die angesaugte Luft tritt in der Pfeilrichtung y oberhalb der Galerie ein, geht durch die Watte und durch die Siebdecke ρ nach den nassen Schwämmen, wird hier angefeuchtet und gelangt durch die vorderen und seitlich sich öffnenden Ventile, wie die Pfeile andeuten, nach dem Mund und der Nase. . Beim Ausstofsen des Athems schliefsen sich diese und der entweichende Athem vertheilt sich nach unten in den Kasten s", drückt dessen Ventile auf und geht durch die mit Watte gefüllten Kästchen \ in die Luft und nach oben, indem er die Ventile χ öffnet, in den Kasten q tritt und von da durch die Kästchen s in der Pfeilrichtung ins Freie.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei dem durch Patent No. 27905 geschützten Apparat: die im Patent-Anspruch 6. des Haupt-Patentes geschützten Ventilgehäuse für Mund- und Nasenathmung_ mit einer Abdeckung zu versehen, bestehend in einem darüber angeordneten Kasten z, Fig. 1 und 2, der die auf dem Nasenstück befindlichen Ausathmungsventile einschliefst, wobei der eine Theil der ausgeathmeten Luft des Mundes und der Nase seinen Weg nach oben in der Pfeilrichtung durch die geöffneten Ventilplatten in den Kasten i nimmt, aus diesem weiter in der Pfeil-
    richtung nach der mit Watte oder anderem geeigneten Material gefüllten Galerie d gelangt und von da durch deren Siebdeckel e ins Freie geht, der andere Theil nach unten entweicht, indem er durch die geöffneten Ventile in die Kammer b tritt und von da in der Pfeilrichtung in das mit Watte oder anderem geeigneten Material gefüllte Kästchen p1 gelangt und aus diesem durch dessen ■ Siebboden in die freie Luft geht, oder, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist, die ausgeathmete Luft einestheils oben entweicht, indem sie die auf dem Nasenstücke liegenden Ventile χ öffnet, in das Kästchen q kommt und dann in gerader Richtung durch den Siebboden t in das mit Watte oder anderem Material gefüllte Kästchen s gelangt und durch dessen Siebdeckel u ins Freie strömt, der andere Theil nach unten in die Ventilkammer s" tritt und von da durch das mit Watte oder anderem geeigneten Material gefüllte Sieb \ ins Freie strömt; die ganze Anordnung zu dem Zweck, um Rauchflocken und Staubtheile von den Ausathmungsventilen fernzuhalten und ein Undichtwerden der Ventile zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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