AT37860B - Staubschutz-Respirator. - Google Patents

Staubschutz-Respirator.

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AT37860B
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Arpad Dr Kriz
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Arpad Dr Kriz
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  Staubachutz-Respirator. 



   Der neue Staubschutz-Atmungsapparat besteht aus zwei separaten, einander ergänzenden Bestandteilen, dem Staubfilter oder Eillatmer und dem Nasenschützer oder Ausatmer. 
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 einen lichten Durchmesser von ca. 50 mm hat. Bei B ist ein weitmaschiges Gitter aus Draht, welches verhindert, dass die Füllung des Zylinders, welche zum Auffangen des Staubes dient und aus sterilisierter Watte oder besser noch aus sterilisierter hydrophiler Gaze besteht, nicht bis zur Verengerung beim   Einmünden   des Luftrohres C bei D reicht.

   Denn in letzterem Falle würde sich der Nachteil fühlbar machen, dass die Filtration der einzuatmenden Luft vorwiegend nur durch die Centralpartie der Füllung stattfinden würde und nicht gleichmässig durch den Querschnitt des ganzen Zylinders   ; dass f-jIgHeh der !.') Atmen   zu überwindende Widerstand. welcher in umgekehrtem Verhältnisse zur   Grösse   de. Querschnittes steht, ein verhältnismässig zu grosser wäre. An seinem unteren Ende ist der Filtrierraum   A   durch einen   Drahtgitterdeckel   mit Bajonetverschluss absperrbar. 



   Das Luftrohr C verbreitert sich nach unten zu einem flachen Trichter, welcher bei R mit einem Gewinde an den Zylinder   A   hermetisch anschliesst. Diese Einrichtung hat   bloss   den Zweck, damit der Apparat behufs Reinigung und Desinfizierung auseinandergenommen werden kann. 



     Das Luftrohr f hat   einen Durchmesser von ca. 20 mm, dasselbe ist ca. 100 mm lang, nach jeder Richtung biegsam und besitzt bei E das Ventil F. Dieses Ventil (ein Klappenventil aus   1 mrn   starker Gummischeibe, welche von unten durch ein Drabtkrenz gestützt und am Durch- 
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 wogegen beim Einatmen in der Richtung des Pfeiles a die filtrierte Luft mit Leichtigkeit passiert. Die Gummischeibe des- Ventils kann durch blosses Lüften der Schraube   9   entfernt werden und, wenn steif oder schadhaft geworden, billig und ohne Umstände sofort durch eine neue ersetzt werden, wobei während dessen der ganze nunmehr nur metallene Apparat desinfiziert werden kann. 



   Oben endet das Staubfilter (Einatmer) in ein kurzes, in seiner Krümmung sich entsprechend der Form der Mundöffnung allmählig verflachendes Mundstück, welches auf das Luftrohr bei E luftdicht aufgeschraubt ist. Bei K wird dann eine Gummistulpe über   da" Mundstück geschoben,   um die Zähne, welche das   Mundstück   im Munde des Arbeiters fixieren, gegen das harte Metall und gegen den eventuellen Einfluss von Kälte zu schützen. 



   Der Schutz des Staubfilters gegen Staub ist ein ganz verlässlicher. Denn eine Watt--oder 
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 gegebenenfalls auch gegen die Gefahr einer Inhalationsinfection Schutz bieten. 



     Sonderbarerweise wurde bisher entgegen   dem   physiologischen Fingerzeig, welcher   vor- 
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   ausnahnil swei. se,   auch den Mund, bei der Konstruierung der allermeisten Respiratoren zum Staubschutz aus Metall die Nase von der Atmungsfunction bei den transportablen Apparaten   durch Anlegen   der üblichen Nasenschutzklemmen gänzlich ausgeschaltet, wodurch vornehmlich 
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 sich schwere Übelstände ergeben. Denn erstens genügt einwandfrei bei solchen Umständen das   Ein-und Ausatmen   bloss durch den Mund nicht. Der Arbeiter fühlt Beklemmung, ja Atemnot ; er wird unwillkürlich   auch ! ! um   Atmen durch die Nase und zu zeitweiser Ablegung des Schutzapparates verleitet. Der Schutz wird also wenigstens teilweise illusorisch.

   Findet weiter die Ausatmung durch den Mund in den Apparat hinein statt, dann wird die Watta oder Gaze im Filter feucht, schliesslich nass, unporös. Der Widerstand beim Atemholen wächst und wird nach kurzer Zeit unbesiegbar. Auch erwärmt sich dabei der Apparat, was Schwüle-und Hitzegefühl erzeugt. Ausserdem müssen an solchen Apparaten sogenannte Speichelfänger angebracht werden, deren Notwendigkeit bei meiner Konstruktion entfällt, weil der Speichel durch den lediglich   mundeinwärts   streichenden Luftstrom mechanisch verhindert. ist, in den Einatmer herabzufliessen und diese Konstruktion überdies ein   willkürliches     Ausspucken zulässt.   



   Die bisher in Verwendung stehenden Staubmasken, bei deren Anwendung allerdings Mund und Nase zugleich atmen, haben aber bedenkliche Mängel. Sie sind nämlich für Staub nur sehr relativ   undurchlässig,   sie schliessen an ihren Rändern, besonders bei bärtigen Arbeitern nicht luftdicht an, werden bei der Arbeit leicht verschoben, ferner werden sie durch die ausgeatmete
Luft heiss, feucht, schliesslich nass, fast unwirksam und so lästig, dass die Arbeiter sie lüften.

   Bei   Konstruierung   meines Staubschutzapparates leitete mich somit der führende Gedanke, das Staub- 
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 liche Vorteile bietet :   , 1.   Dass das Einatmungsstück in Folge seiner pfeifenähnlichen Gestaltung den Gesichtskreis des Arbeiters nicht beschränkt, selbst dann nicht, wenn   ein grosser Filtrierzylinder an-     geordnet ist. 



  2. Dass beim Ausatmungsstück kein Ausatmen in einen Vorraum stattfindet, aus dem ein   Rückeinatmen der ausgeatmetes Luft möglich wäre. 



   Diesem letzteren Zwecke entspricht nun der   Nasenschützer oder Ausatmer. (Fig.   2 und 
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 abguss) genau nachgebildet und aus poliertem   Metaì1.   Dieseinen sind in die Metallplatte L L' so eingefügt, dass die linke Olive fix eingelötet, die rechte aber in einem Falz (Fig. 3) in der   Richtung   P   pi und   umgekehrt verschiebbar ist. Auf Metallrohr gestülpte Oliven aus Weichgummi. wären noch gefügiger.

   Durch diese Einrichtung fügen sich die Oliven leicht und hermetisch in den vorderen   knorpeligen Nasenteil   eines Erwachsenen und deren Stellung accomodiert sich automatisch den individuellen Variationen der Nasenweite verschiedener Personen, ohne zu 
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 zarte und   dünne,     bandförmige Gummimembran Jif   nur schlaff angespannt. Beim Ausatmen, wenn sich der Luftstrom in der Richtung des Pfeiles b bewegt, wölbt sich die Membran genügend vor und der   Luftstrom passiert mit Leichtigkeit.   Beim Einatmen dagegen, beim geringsten Anprall des Luftstromes in der Richtung des Pfeiles   a     schliesst   sofort und gleichzeitig die Membran M die beiden Olivenöffnungen N N' hermetisch.

   Das Band M wird jederseits durch zwei Schrauben   PP     zwischen   zwei gerippten Metallplattten fixiert und ist somit dessen Spannung regulierbar. Durch   Lüftung   der Schrauben kann die Membran ohne Umstände entfernt und der   nunmehr   ganz 
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 wordene Membran durch eine andere billig ersetzt werden kann. 



   Aus   Aluminium hergestellt, dürften   beide Apparate, welche meine Konstruktion zusammensetzen, adjustiert kaum das Gewicht von 200 g erreichen. Derselbe dürfte daher geeignet sein,   vil) prall   dort wertvolle Dienste zu leisten, wo derselbe durch längere Zeitdauer henützt, weitere Strecken getragen und ohne viele Umstände gleich bereit und sofort gebrauchsfähig sein soll, 
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   PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Staubschutz-Respirator mit durch selbsttätige Ventile gesteuerten Luftwegen für Ein- 
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Claims (1)

  1. zwei Nasenoliven die eine fest, die andere aber verschiebbar auf einer Platte angeordnet ist, wobei die Platte an ihrer Unterseite ein vor den Kanlöffnungen beider Oliven leicht ans- wechselbar angeordnetes Handventil trägt.
AT37860D 1908-01-20 1908-01-20 Staubschutz-Respirator. AT37860B (de)

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AT37860B true AT37860B (de) 1909-07-10

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AT37860D AT37860B (de) 1908-01-20 1908-01-20 Staubschutz-Respirator.

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