AT143515B - Verfahren zum Zusammenschweißen von dünnen Blechen und Folien aus Blei oder anderen leicht schmelzbaren Metallen oder Legierungen und Vorrichtung zur Durchführung des Vesfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Zusammenschweißen von dünnen Blechen und Folien aus Blei oder anderen leicht schmelzbaren Metallen oder Legierungen und Vorrichtung zur Durchführung des Vesfahrens.

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AT143515B
AT143515B AT143515DA AT143515B AT 143515 B AT143515 B AT 143515B AT 143515D A AT143515D A AT 143515DA AT 143515 B AT143515 B AT 143515B
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AT
Austria
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foils
carrying
lead
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thin sheets
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English (en)
Inventor
Alois Charwat
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Neuzeitliche Isolierungen Und
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    • G06F19/00

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  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description


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  Verfahren zum Zusammenschweissen von dünnen Blechen und Folien aus Blei oder anderen leicht 
 EMI1.1 
 



   Dünne Bleche und Folien aus Blei und andern leicht schmelzbaren und schmiegsamen Metallen oder Legierungen, wie sie insbesondere für Feuchtigkeitsisolierungen und Bedachungen im Baugewerbe, ferner als Verpackungsmittel für empfindliche Waren, zur Auskleidung von Behältern aller Art, zum Wasserdichtmachen oder zum Schutze gegen Säuren verwendet werden, müssen zur Erzielung vollkommener dichter Verbindungen mechanisch verbunden werden, weil die thermische Verbindung mit   grossen   Schwierigkeiten verbunden ist, denn die in Betracht kommenden Metalle schmelzen zwar leicht, aber die   Durchführung   eines Schweissvorganges zwecks Verbindung der Folien ist nicht möglich, weil infolge der leichten Schmelzbarkeit sehr leicht Löcher oder undichte Stellen in denselben entstehen.

   Es ist daher bisher bei der Herstellung von Nähten die thermische Verbindung vermieden worden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren gestattet die Herstellung sauberer und vollkommen dichter   Schweissnähte   selbst mit sehr dünnen Folien mit geringstem Zeitaufwand und ohne jede Gefahr der Entstehung von Löchern oder undichten Stellen. Es wird im nachfolgenden an Hand der Zeichnung beschieben. In dieser zeigt Fig. 1 in Seitenansicht und Fig. 2 in Ansicht von vorne den erfindungsgemäss verwendeten Kolben und die sonstigen Teile in ihrer Anordnung bei der Ausführung des Verfahrens. Fig. 3 zeigt im Querschnitt die durch das   erfindungsgemässe   Verfahren erzielte Naht im vergrösserten Massstab und Fig. 4 eine Einzelheit. 



   Gemäss der Erfindung werden die Bleche bzw. Folien 1 an ihren aneinanderstossenden, zu vereinigenden Kanten etwa im rechten Winkel aufgebogen und die aufgebogenen Teile 2 nebeneinandergelegt. 



  Dann werden die nichtaufgebogenen Teile der Bleche bzw. Folien 1 durch Streifen oder Platten 3 abgedeckt, so dass die Folien nicht überhitzt und löcherig werden können. Die Abdeckstreilen 3 können aus beliebigem, hitzebeständigem Material bestehen, am besten bestehen sie aus Eisenblech oder Asbestzement. Sie können stumpf aneinanderstossen oder zweckmässig an einer Längskante mit Falzen 4 versehen sein, in die Klammern 11 (Fig. 4) eingeschoben werden, um die ganze Vorrichtung zusammenzuhalten. Bei stumpfem Aneinanderstossen werden am besten Bügel verwendet, die in entsprechende Vorsprünge der Abdeckstreifen eingesetzt werden. Nach erfolgtem Abdecken und Zusammenspannen der Abdeckstreifen werden die aufgebogenen Teile 2 der Bleche bzw. Folien durch Überstreichen mit einem auf geeignete Temperatur erhitzten Kolben zusammengeschweisst.

   Dieser Kolben besteht aus einem auf einer Stange 6 befestigten Körper 5, z. B. aus Kupfer, der mit einem Schlitz zur Aufnahme der aufgebogenen Randteile 2 versehen ist. Dieser Schlitz ist am Vorderende (im Sinne der Bewegung des Kolbens in der Pfeilrichtung) bei 9 verhältnismässig tief, so dass er die aufgebogenen Teile 2 aufnehmen kann. Gegen das andere Ende 8 zu wird der Schlitz allmählich seichter und ist an diesem Ende gut abgerundet. Beim langsamen Bewegen des Kolbens in der Pfeilriehtung entsteht eine saubere, feste und vollkommen dichte   Schweissnaht     10,   die in Fig. 3 im vergrösserten Massstab dargestellt ist. Der Kolben kann elektrisch oder auf andere Weise heizbar sein und auch die Form einer zweckmässig drehbaren Rolle mit einer umlaufenden Nut aufweisen. 



   Wie Fig. 2 zeigt, entsteht die Naht am oberen Ende der aufgebogenen Kanten, wobei es dem Ausführenden freisteht, z. B. durch kürzere oder längere Einwirkung des Kolbens mehr oder weniger von 

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 diesen Kanten stehenzulassen   bzw. abzuschmelzen. Durch seitliches Ausstrecken   der vereinigten Folien nimmt die Naht die in Fig. 3 vergrössert dargestellte Quersehnittsform an. Durch mehr oder weniger starkes Strecken ist es   möglich,   die aufgebogenen Kanten mehr oder weniger in die Folienebene zu bringen, so dass die zusammengesetzten Folien, insbesondere bei Vorhandensein mehrerer Nähte quer zur   Streekrichtung,   um verhältnismässig grosse Beträge verlängert werden können, um sie an gegebene Formen und Abmessungen der Unterlage usw. anzupassen.

   Diese durch die Höhe der verbleibenden aufgebogenen Kanten regelbare   Streckfähigkeit   der vereinigten Folien bzw. Bleche verhindert auch eine Be-   schädigung   derselben bei schroffem Temperaturwechsel. Hierin sind weitere wesentliche Vorteile der Erfindung zu erblicken. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zum Zusammenschweissen von   diinnen   Blechen und Folien aus Blei oder andern leicht schmelzbaren Metallen oder Legierungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche bzw. Folien an ihren aneinanderstossenden, zu vereinigenden Kanten aufgebogen und die aufgebogenen Teile   nebeneinander-   gelegt werden, worauf die   nichtaufgebogenen   Teile der Bleche bzw. Folien durch Streifen oder Platten aus Blech oder anderm, hitzebeständigem Material abgedeckt und die aufgebogenen Teile durch Überstreichen mit einem geschlitzten, erhitzten Kolben verschmolzen werden.

Claims (1)

  1. 2. Kolben zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schlitz zur Aufnahme der aufgebogenen Randteile der Bleche oder Folien.
    3. Kolben nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz in der Längsrichtung abneh- mende Tiefe aufweist.
    4. Kolben nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er die Form einer gegebenenfalls drehbaren Rolle mit einer umlaufenden Nut aufweist.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch federnde, die herzustellende Schweissnaht überbrückende Klammern, die mit ihren Enden in die umgebogenen Ränder der nebeneinandergelegten Abdeekstreifen eingeschoben werden und so diese zusammenhalten. EMI2.1
AT143515D 1934-12-07 1934-12-07 Verfahren zum Zusammenschweißen von dünnen Blechen und Folien aus Blei oder anderen leicht schmelzbaren Metallen oder Legierungen und Vorrichtung zur Durchführung des Vesfahrens. AT143515B (de)

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