AT143502B - Schuh und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Schuh und Verfahren zu dessen Herstellung.

Info

Publication number
AT143502B
AT143502B AT143502DA AT143502B AT 143502 B AT143502 B AT 143502B AT 143502D A AT143502D A AT 143502DA AT 143502 B AT143502 B AT 143502B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
strip
shoe
sole
edge
frame
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kellner & Schreiber
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kellner & Schreiber filed Critical Kellner & Schreiber
Application granted granted Critical
Publication of AT143502B publication Critical patent/AT143502B/de

Links

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schuh und Verfahren zu dessen Herstellung.' 
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Schuhs nach Patent Nr. 128110 und ein Verfahren zur Herstellung eines solchen verbesserten Schuhs. Bei dem Schuh des Stammpatentes muss der die Verbindung zwischen Oberteil und Sohle herstellende Streifen an dem Oberteil so angenäht werden, dass die weitere (äussere) Umrisslinie desselben aufwärts, die schmälere innere Umrisslinie abwärts gerichtet ist, was beim Annähen des Streifens eine gewisse Dehnung desselben und hiedurch auch eine gewisse Geschicklichkeit und Übung der den Streifen (Rahmen) annähenden Person bedingt.

   Bei dem gemäss vorliegender Erfindung ausgebildeten Schuh bzw. dem Verfahren zu seiner Herstellung sind die erwähnten Übelstände dadurch beseitigt, dass der vorgeformte Streifen mit seiner inneren Umrisslinie aufwärtsliegend angeordnet, am äusseren (weiteren) mit dem Rande des Oberteiles übereinstimmenden Rande mit dem Oberteil vernäht und der Streifen zusammengefaltet wird. Die aufeinanderliegenden Streifenlappen werden dann miteinander verklebt. Durch dieses Verfahren wird es ermöglicht, den Streifen ohne Schwierigkeit oder auch nur besondere Geschicklichkeit auf den Oberteil anzunähen, und es ist auch nicht erforderlich, ihn während des Annähens zu spannen, da er in seiner Form verbleibt.

   Erst durch das Zusammenfalten der Streifen und Verkleben der zusammengefalteten Teile gelangt der innere (kleinere) Rand des Streifens nach unten und gibt dem Streifen jene Spannung, die ihm beim Umschlagen die Sohlenform gibt und erhält. Das Zusammenfalten des Streifens hat aber noch den weiteren Vorteil, dass der so gebildete Rahmen verstärkt wird, was die Formgebung und Formhaltung in günstigem Sinne beeinflusst und zu einem Verdecken und Einbetten der Naht in dem Rahmen führt. Besteht dieser-was besonders zweckmässig ist-aus Gummi, so wird durch das Zusammenfalten ein einheitlicher starker, die Naht in sich tragender Rahmen gebildet werden, der bei Verbindung mit einer Sohle, die passenderweise ebenfalls aus Gummi bestehen und mit dem Rahmen verklebt sein kann, der Sohle das Aussehen und die Beschaffenheit einer Doppelsohle geben wird. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Es zeigen Fig. 1 die Oberansicht, Fig. 2 einen Querschnitt eines   Sehuhoberteils   mit auf demselben aufgenähten Streifen, Fig. 3 den Querschnitt durch einen solchen Oberteil, bei welchem der Streifen zusammengefaltet ist und die aneinanderliegenden Lappen miteinander verbunden sind, Fig. 4 den Oberteil mit unter demselben oder nach einwärts umgeschlagenen, einen Rahmen bildenden Streifen, Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie   I-I   der Fig. 6 und Fig. 6 eine Seitenansicht eines gemäss der Erfindung hergestellten Schuhes mit Sohle. 



   An dem Oberteil   a,   der z. B. aus Leinen. Leder usw. bestehen kann, wird der zweckmässig aus Gummi bestehende Streifen b mit seinem kleineren inneren Rand c einwärts bzw. aufwärts angeordnet und mit seinem äusseren weiteren Rand d durch eine Naht e, welche nahe an und parallel mit dem Oberteilrand f verläuft, mit diesem Oberteil verbunden (Fig. 1 und   2).   Hierauf wird der Streifen zusammengefaltet, wobei der innere Rand   c   auf den äusseren Rand cl zu liegen kommt und die Streifenlappen z. B. durch Kleben verbunden werden (Fig. 3).

   Hiedurch erhält der so gebildete Rahmen eine gewisse innere Spannung, die den Streifen veranlasst, die Sohlenform anzunehmen und zu halten, wenn der Streifen unter dem Oberteil umgeschlagen wird   (Fig. 4).   Hiebei findet ein gewisser Ausgleich der Spannung zwischen dem äusseren Rand   d   und dem inneren Rand   c   statt. Der so hergestellte Rahmen ermöglicht es, an ihm und somit an dem Oberteil ohne Benutzung eines Leistens oder sonst einer Vorrichtung die Sohle   g zu   be- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 festigen. Ist der Streifen und die Sohle aus Gummi, so wird aus beiden ein einheitliches Stück entstehen, in welchem die Naht e eingebettet ist. Durch den gefalteten Streifen wird die Sohle einer Doppelsohle gleichen, ohne jedoch ihr Gewicht zu besitzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schuh nach Patent Nr. 128110, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Oberteil vernähte Streifen gefaltet ist und die aufeinanderliegenden Lappen miteinander z. B. durch Kleben verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen aus Gummi besteht.
    3. Verfahren zur Herstellung des Schuhs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen mit dem inneren Rand nach oben angeordnet und an seinem äusseren Rand mit dem Rand des Oberteiles vernäht, hierauf umgefaltet wird und die aufeinandergelegten Streifenlappen miteinander verbunden werden. EMI2.1
AT143502D 1929-11-05 1930-07-09 Schuh und Verfahren zu dessen Herstellung. AT143502B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT128110T 1929-11-05
AT143502T 1930-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT143502B true AT143502B (de) 1935-11-11

Family

ID=34218396

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT143502D AT143502B (de) 1929-11-05 1930-07-09 Schuh und Verfahren zu dessen Herstellung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT143502B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT143502B (de) Schuh und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE573714C (de) Schuh und Verfahren zu dessen Herstellung
AT128110B (de) Schuh und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE480931C (de) Sitz, insbesondere fuer Kraftwagen
AT147853B (de) Atemschutzmaske.
DE571846C (de) Befestigungsband fuer die Augen von Haken-und-Augen-Verschluessen
AT103280B (de) Türen von Karosserien mit nachgiebiger Verkleidung.
DE472652C (de) Verfahren zur Herstellung von auf Rand gearbeitetem Schuhwerk
AT129930B (de) Schuh mit zwischen Brand- und Schuhsohle angeordneter elastischer Einlage.
DE539231C (de) Reifeneinlage aus Gewebe- und Leinenstreifen fuer Kraftfahrzeuge und Fahrraeder
DE869755C (de) Verfahren zum Herstellen eines leichten und biegsamen Schuhes
AT382769B (de) Langgestreckter gegenstand, insbesondere riemen
AT97761B (de) Aus zwei Stofflagen hergestellte einfache oder umlegbare Ärmelmanschette und Verfahren zu deren Herstellung.
AT117919B (de) Sitz, insbesondere für Kraftwagen.
DE601140C (de) Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk
AT78847B (de) Verbindung der Laufbrettchen einer Holzsandale.
AT50908B (de) Hemdbrust.
AT101796B (de) Verfahren zur Herstellung rahmengenähter Schuhe.
DE686027C (de) Verfahren zum Herstellen von Schuhen, bei dem der Rahmen zunaechst auf der Laufsohle befestigt wird und beide Teile dann mit dem Oberleder vereinigt werden, sowie zusammengesetzter Rahmen zur Verwendung bei diesem Verfahren
DE444500C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Schuhwerk
AT133275B (de) Steifer Herrenhut und Verfahren zu dessen Herstellung.
AT101074B (de) Schwimmgerät.
AT140375B (de) Wasserdichte Kopfbedeckung und Verfahren zu deren Herstellung.
DE438369C (de) Faltboot
DE828071C (de) Schuh und Verfahren zu seiner Herstellung