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Mit einem Warmluftstrom arbeitende Einrichtung zum Verhindern des Beschlagens von Se, bau- fenstern.
Es sind Einrichtungen zum Verhindern des Beschlages von Schaufenstern bekannt geworden, bei welchen ein durch einen elektrischen Heizkörper erwärmter Luftstrom von einem Gebläse gefördert wird und durch ortsfest an der unteren Längskante des Fensters angeordnete, mit nach oben gerichteten feinen Öffnungen versehene Rohre getrieben und an der Fensterscheibe entlang geführt wird. Ferner wurden auch an Stelle der feinen Öffnungen Düsen in Vorschlag gebracht, sowie um ortsfeste Stutzen drehbare Mundstücke, durch welche die Warmluft getrieben wird.
Diese Einrichtungen genügen wohl für kleinere Fenster, nicht aber für grössere Fensterflächen. u. zw. deshalb nicht, weil die Wirkung des Warmluftstromes nur bis zu einer Hohe von etwa 60 cm reicht. Dies deshalb, weil die vielen feinen einzelnen Luftströme aus den Auslassöffnungen von der kalten Umgebung rasch abgekühlt werden. Eine Steigerung der Hitze bzw. der Temperatur des Luftstromes ist aber in kleinen Grenzen gehalten, weil bei Überschreitung der normalen Grenze einmal die Brandgefahr auftaucht, ferner ein zu hoher Stromverbrauch eintritt und ausserdem gefährliche Spannungen im Glas auftreten.
Diesen Nachteilen hilft die Erfindung dadurch ab, dass sie den Warmluftstrom durch das Mundstück in einem geschlossenen Strahl austreten lässt. Die Erfindung besteht darin, dass das gabelförmige Mundstück der Gebläseleitung mittels einer mechanischen Antriebsvorrichtung beim Gebrauch ständig begrenzt hin und her oder im Kreise schwingend angeordnet ist. Ferner kann bei Einrichtungen, bei
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Rohrstutzens durch den Motor des Ventilators erfolgen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zeigt : Fig. 1 die Vorderansicht eines Schaufensters mit der Einrichtung, Fig. 2 die Einrichtung teilweise schematisch und Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen Teil der Gebläseleitung und durch deren Mundstück. Die Welle des Elektromotors 1 ist an einem Ende mit einem Gebläse 2 gekuppelt und weist am andern Ende eine Schnecke auf, die mit einem Zahnrad 4 in Eingriff steht. Das Zahnrad 4 sitzt ortsfest auf einer Welle 6 und überträgt durch sie seine Drehbewegung auf ein weiteres, ebenfalls ortsfest auf der Welle 5 angeordnetes Zahnrad 6, das wiederum mit einem die Umlaufzahl vermindernden Zahnrad 7 in Eingriff steht.
Letzteres teilt seine Drehbewegung einer mit einer Kurbel 9 versehenen Welle 8 mit. Die Kurbel 9 weist einen örtlich verstellbaren Drehzapfen (in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt) auf. an welchem eine Kurbelstange 10 angreift.
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angeordnet ist. In dem rohrartigen Ansatz 2a ist teleskopartig ein Rohrstück 12 gelagert, welches einen mit einem Zapfen versehenen Ring 11 aufweist und unter Vermittlung dieses Ringes 11 mit der Kurbelstange 10 verbunden ist. Das vordere freie Ende des als Führung dienenden Rohres 12 ist zur leicht lösbaren Aufnahme des als Mundstück 14 ausgebildeten Endes der Gebläseleitung bestimmt. Dieses Mundstück, das z. B. mittels des Bajonettverschlusses in mehreren verschiedenen Stellungen auf dem Führungs-
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öffnungen 15 gebildet sind.
Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass dem austretenden Luftstrahl parallel mit der Fensterscheibe 19 verlaufende Richtung erteilt wird. Mit 16 ist ein für den Heizkörper 7. 3 bestimmter Schalter bezeichnet, der in Reihe mit einem für den Motor dienenden Schalter 17 geschaltet ist, so dass ein Einschalten des Heizkörpers allein, also eine Gefährdung desselben durch Verbrennung aus-
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geschlossen ist. Mit. M (Fig. 1) ist ein die ganze Vorrichtung aufnehmendes, verschliessbares Gehäuse bezeichnet, dessen Flächen zweckmässigerweise zur Aufnahme von Reklametexten oder-bildern Verwendung finden können und das beispielsweise in einer der unteren Ecken des Schaufensters angeordnet ist.
Die Stirnwand dieses Gehäuses wird lediglich durch das gegabelte Mundstück 14 durchbrochen.
Die Arbeits-und Wirkungsweise der erfindungsgemässen Einrichtung ist folgende : Werden Motor
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strom erzeugt, der durch die Austrittsöffnungen des Mundstückes. M austritt und parallel mit der Fensterfläche verläuft und letztere bestreicht. Gleichzeitig wird das Mundstück 14 über die Glieder')-12 hin und her bewegt, u. zw. ist der Weg, bzw. der Winkel der kreisförmigen Bewegung so gehalten, dass die ganze Fensterfläche dauernd bestrichen wird. Die Einstellung des Winkels erfolgt durch den an der Kurbel 9 verstellbar angeordneten Kurbelzapfen. Je weiter er sich vom Mittelpunkt der Welle 8 entfernt, je grösser wird der Weg, den das Führungsrohr 12 mit dem darauf sitzenden Mundstück 14 ausführt.
Die Geschwindigkeit der Bewegung ist so gehalten, dass ein Punkt bzw. eine Gerade der Fensterfläche in kurzen periodischen Abständen vom Luftstrahl bestriehen wird.
Die Einrichtung könnte beispielsweise auch in der Mitte des Fensters angeordnet sein. In diesem Falle müsste das Mundstück eine vollständige Drehbewegung ausführen, was z. B. durch einen auf dem Führungsrohr 12 angeordneten Zahnkranz und ein mit demselben und der Antriebwelle in Eingriff stehendes weiteres Zahnrad erreicht werden könnte. Dadurch dass das Mundstück in mehreren verschie- denen Stellungen auf dem Führungsrohr befestigt werden kann, besteht die Möglichkeit, die Einrichtung auch in der rechten unteren Fensterecke oder in der Mitte der unteren Fensterkante anzuordnen. Dadurch dass die ganze Fensterfläehe fortwährend vom Luftstrahl bestrichen wird, ist eine dauernde Klarhaltung des Fensters selbst unter den schwierigsten Temperatur-und Luftverhältnissen gewährleistet.
Zweckmässig ist die Heizung regelbar, so dass den jeweiligen Temperaturverhältnissen weitgehendst Rechnung
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Möglichkeit, das Gebläse im Sommer zur Kühlung und Fernhaltung von Insekten zu benutzen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Verhindern des Beschlagens von Schaufenstern mittels eines durch einen elektrischen Heizkörper erwärmten Luftstromes, der aus zwei auswechselbaren und drehbaren Luftauslassstutzen an der Fensterfläche vorbeistreicht, dadurch gekennzeichnet, dass das gabelförmige Mundstück (14) der Gebläseleitung mittels einer mechanischen Antriebsvorrichtung beim Gebrauch ständig begrenzt hin und her schwingend oder sieh im Kreis drehend angeordnet ist.