AT142847B - Verfahren zum Betriebe von Zwischenfilm-Fernseh-Anlagen mit auf dem Träger ständig sich erneuernder lichtempfindlicher Schicht. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Zwischenfilm-Fernseh-Anlagen mit auf dem Träger ständig sich erneuernder lichtempfindlicher Schicht.

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  Verfahren zum Betriebe von   Zwischenfilm-Fernseh-Anlagen   mit auf dem Träger ständig sich erneuernder lichtempfindlicher Schicht. 



   Die Erfindung stellt eine besonders geeignete Arbeitsmethode für den Betrieb von ZwischenfilmFernseh-Anlagen mit ständig auf dem Träger sich erneuernder lichtempfindlicher Schicht dar. Um die Betriebsunkosten des Zwisehenfilm-Fernseh-Verfahrens zu vermindern, hat man neuerdings vorgeschlagen, den Träger für das lichtempfindliche Material mehrfach zu verwenden, indem man die das Fernsehbild tragende Schicht entfernt und durch neue lichtempfindliche Masse ersetzt. Bei diesem Verfahren bereitet es nun sehr grosse Schwierigkeiten, die lichtempfindliche Schicht in gleichmässiger Weise auf den sich rasch vorwärtsbewegenden Schichtträger aufzubringen. Die bei diesem Verfahren auftretenden Bandgeschwindigkeiten sind nämlich viel grösser als man es sonst bei dem Auftragen von lichtempfindlichen Schichten auf Trägern gewohnt ist. Es war daher nicht möglich, die z.

   B. in den Rohfilmfabriken gewonnenen giesstechnischen Erfahrungen auf das vorliegende   Zwischenfilm-Fernseh-Verfahren   zu übertragen. Während man beispielsweise in den Anlagen der Rohfilmfabriken imstande ist, die Dicke des
Schichtauftrages durch Variation der Kühlung oder der Lage des   Schichtträger   zu verändern, sind diese Massnahmen bei der erforderlichen Kleinheit der Fernsehapparatur unanwendbar. Man muss daher zu Massnahmen greifen, die die   räumliche   Anordnung der Apparatur nicht beeinflussen. Als besonders geeignet hat es sich nun gezeigt, die Viskosität der aufzutragenden lichtempfindlichen Schicht sehr stark zu   erhöhen.

   Während   man in den Rohfilmfabriken die Emulsion ganz dünnflüssig aufträgt, wird erfindungsgemäss die Zähflüssigkeit der lichtempfindlichen Schicht so weit erhöht, dass die Emulsion gerade noch fliessfähig ist. Der Vorteil dieser Massnahme besteht darin, dass die Emulsion an der Giesseraustrittsstelle nicht in Rotation geraten und hiebei Luftbläschen einschliessen kann. Ein weiterer Vorteil dieser Methode besteht darin, dass geringe Unterschiede in dem Abstand des Trägerbandes keinen Einfluss auf die Dicke der aufgetragenen Schicht haben, da für die   Schicht dicke   infolge der hohen Viskosität nur die Breite der Giesseröffnung von Bedeutung ist. Schliesslich ist auch noch zu bedenken, dass die Viskosität der Emulsion entweder durch niedrigere Temperatur oder durch Erhöhung der Gelatinekonzentration hervorgerufen wird.

   Eine Erhöhung der Viskosität bedeutet im ersteren Fall eine Erniedrigung der Emulsiontemperatur im Giessergefäss, wodurch in bekannter Weise die Haltbarkeit der Emulsion erhöht wird ; im zweiten Fall bedeutet die Erhöhung der Viskosität der lichtempfindlichen Schicht eine Verringerung des Wassergehaltes in der aufgetragenen Schicht, die zu ihrer Trocknung also weniger Zeit bzw. niedrigere Temperaturen benötigt. In jedem Fall wird also die Erhöhung der Viskosität der Emulsion einen Vorteil bringen. 



   Die Erhöhung der Viskosität kann, wie schon vorstehend geschildert wurde, entweder durch Erniedrigung der Giesstemperatur oder durch Erhöhung der Gelatinekonzentration bewirkt werden. 



  Nur in Ausnahmefällen wird man durch besondere, beispielsweise härtende Zusätze, die Viskosität der lichtempfindlichen Schicht erhöhen. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Emulsion sich während des Auftragens in einem Zwischenstadium zwischen fest und flüssig befindet, so dass sie noch vor dem Erreichen der
Stelle der Belichtung erstarrt, wodurch erst eine verzerrungsfreie Aufnahme ermöglicht wird. Würde nämlich die Aufzeichnung auf der noch nicht erstarrten Schicht erfolgen, so würden die Bilder durch Zerfliessen oder andere Veränderungen der Schicht völlig unbrauchbar werden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann auf Zwischenfilmapparaten jeglicher Art, also entweder auf der Sender-oder auf der Empfangsseite von Fernsehanlagen verwendet werden. Das Verfahren ist aber auch überall dort verwendbar, wo eine   Zwischenfilmaufzeichnung   für irgendwelche beliebige, nicht mit der Fernsehtechnik zusammenhängende Zwecke vorgenommen wird. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zum Betrieb von   Zwisehen-Filmfernseh-Anlagen   mit auf dem Träger sich ständig erneuernder lichtempfindlicher Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Viskosität der auf den Träger aufgebrachten Schicht wesentlich über das bei dem normalen Emulsionsauftrag liegende Mass erhöht wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Viskosität der lichtempfindlichen Schicht durch Verringerung der Giesstemperatur erhöht wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Emulsion sich während des Auftragens in einem Zwisehenstadium zwischen fest und flüssig befindet, so dass sie noch vor dem Erreichen der Stelle der Belichtung erstarrt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT142847D 1934-09-14 Verfahren zum Betriebe von Zwischenfilm-Fernseh-Anlagen mit auf dem Träger ständig sich erneuernder lichtempfindlicher Schicht. AT142847B (de)

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