CH181663A - Verfahren zum Betriebe von Zwischenfilm-Fernsehanlagen mit auf dem Träger ständig erneuerter lichtempfindlicher Schicht. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Zwischenfilm-Fernsehanlagen mit auf dem Träger ständig erneuerter lichtempfindlicher Schicht.

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CH181663A
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A-G Fernseh
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  • Formation Of Various Coating Films On Cathode Ray Tubes And Lamps (AREA)

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      verfahren    zum Betriebe von     Zwischenfilm-Fernsehanlagen    mit auf dem Träger  ständig erneuerter lichtempfindlicher Schicht.    Die vorliegende     Erfindung    stellt ein be  sonders geeignetes Verfahren für den Be  trieb von     Zwischenfilm-Fernsehanlagen    mit  ständig auf dem Träger erneuerter, licht  empfindlicher Schicht dar. Um die Betriebs  unkosten des     Zwischenfilm-Fernsehverfah-          rens    zu vermindern, hat man neuerdings vor  geschlagen, den Träger für das lichtempfind  liche Material mehrfach zu verwenden,  indem man die das Fernsehbild tragende  Schicht entfernt und durch neue lichtemp  findliche Masse ersetzt.

   Bei diesem Verfah  ren bereitet es nun sehr grosse     Schwierigkei-          1en,    die lichtempfindliche Schicht in gleich  mässiger Weise auf den sich rasch vorwärts  bewegenden Schichtträger aufzubringen. Die  bei diesem Verfahren auftretenden Bandge  schwindigkeiten sind nämlich viel grösser,  als man es sonst bei dem Auftragen von  lichtempfindlichen Schichten auf Trägern  gewohnt ist. Es war daher nicht möglich, die  zum Beispiel in den     Rohfilmfabriken    ge-         wonnenen    giesstechnischen     Erfahrungen    auf  das vorliegende     Zwischenfilm-Fernsehver-          fahren    zu übertragen.

   Während man bei  spielsweise in den Anlagen der Rohfilm  fabriken imstande ist, die Dicke des Schicht  auftrages durch Variation der Kühlung oder  der Lage des Schichtträgers zu verändern,  sind diese Massnahmen bei der erforderlichen  Kleinheit der Fernsehapparatur unanwend  bar. Man muss daher zu Massnahmen greifen,  die die räumliche Anordnung der Apparatur  nicht beeinflussen. Als besonders geeignet  hat es sich nun gezeigt, die Viskosität der  aufzutragenden, lichtempfindlichen Schicht  sehr stark zu erhöhen.

   Während man in den       Rohfilmfabriken    die Emulsion ganz dünn  flüssig aufträgt, wird erfindungsgemäss die       Zähf        lüssigkeiti    der     1ichtempf        indlicheA    Schicht  soweit erhöht, dass die Emulsion     gerade    noch  fliessfähig ist. Der Vorteil dieser Massnahme  besteht darin, dass die Emulsion an der       Giesseraustrittsstelle    nicht in     Rotation    ge-      raten und hierbei Luftbläschen einschliessen  kann.

   Ein weiterer Vorteil dieser Methode  besteht darin, dass geringe Unterschiede in  dem Abstand des Trägerbandes keinen Ein  fluss auf die Dicke der aufgetragenen  Schicht haben, da für die Schichtdicke in  folge der hohen Viskosität nur die Breite der  Giesseröffnung von Bedeutung ist. Schliess  lich ist auch noch zu bedenken, dass die Vis  kosität der Emulsion entweder durch nie  drigere Temperatur oder durch Erhöhung  der     Gelatinekonzentration    hervorgerufen       wird.    Eine Erhöhung der Viskosität bedeu  tet im ersteren Fall eine Erniedrigung der       Emulsionstemperatur    im     Giessergefäss,    wo  durch in bekannter Weise die Haltbarkeit  der Emulsion erhöht wird;

       im    zweiten Fall  bedeutet die Erhöhung der Viskosität der  lichtempfindlichen Schicht eine Verringe  rung des Wassergehaltes in der     aufgetrage-          en    Schicht, die zu ihrer Trocknung also  weniger Zeit     bezw.    niedrigere Temperaturen  benötigt. In jedem Fall     wird    also die Er  höhung der Viskosität der Emulsion einen  Vorteil bringen.  



  Die Erhöhung der Viskosität     kann,        wie     schon vorstehend geschildert wurde, ent  weder durch Erniedrigung der Giesstempe-         ratur    oder durch Erhöhung der     Gelatinekon-          zentration    bewirkt werden. Nur in Aus  nahmefällen wird man durch besondere, bei  spielsweise härtende Zusätze, die Viskosität  der lichtempfindlichen Schicht erhöhen.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren kann  auf     Zwischenfilmapparaturen    jeglicher Art,  also entweder auf der Sender- oder auf der  Empfangsseite von Fernsehanlagen verwen  det werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Betrieb von Zwischenfilm- Fernsehanlagen mit auf dem Träger ständig erneuerter, lichtempfindlicher Schicht, da durch gekennzeichnet, dass die lichtempfind liche Emulsion gerade noch fliessfähig auf den Träger aufgetragen wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass,die Viskosität der licht empfindlichen Emulsion durch die Giesstem peratur bestimmt wird.
CH181663D 1933-09-22 1934-09-14 Verfahren zum Betriebe von Zwischenfilm-Fernsehanlagen mit auf dem Träger ständig erneuerter lichtempfindlicher Schicht. CH181663A (de)

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