verfahren zum Betriebe von Zwischenfilm-Fernsehanlagen mit auf dem Träger ständig erneuerter lichtempfindlicher Schicht. Die vorliegende Erfindung stellt ein be sonders geeignetes Verfahren für den Be trieb von Zwischenfilm-Fernsehanlagen mit ständig auf dem Träger erneuerter, licht empfindlicher Schicht dar. Um die Betriebs unkosten des Zwischenfilm-Fernsehverfah- rens zu vermindern, hat man neuerdings vor geschlagen, den Träger für das lichtempfind liche Material mehrfach zu verwenden, indem man die das Fernsehbild tragende Schicht entfernt und durch neue lichtemp findliche Masse ersetzt.
Bei diesem Verfah ren bereitet es nun sehr grosse Schwierigkei- 1en, die lichtempfindliche Schicht in gleich mässiger Weise auf den sich rasch vorwärts bewegenden Schichtträger aufzubringen. Die bei diesem Verfahren auftretenden Bandge schwindigkeiten sind nämlich viel grösser, als man es sonst bei dem Auftragen von lichtempfindlichen Schichten auf Trägern gewohnt ist. Es war daher nicht möglich, die zum Beispiel in den Rohfilmfabriken ge- wonnenen giesstechnischen Erfahrungen auf das vorliegende Zwischenfilm-Fernsehver- fahren zu übertragen.
Während man bei spielsweise in den Anlagen der Rohfilm fabriken imstande ist, die Dicke des Schicht auftrages durch Variation der Kühlung oder der Lage des Schichtträgers zu verändern, sind diese Massnahmen bei der erforderlichen Kleinheit der Fernsehapparatur unanwend bar. Man muss daher zu Massnahmen greifen, die die räumliche Anordnung der Apparatur nicht beeinflussen. Als besonders geeignet hat es sich nun gezeigt, die Viskosität der aufzutragenden, lichtempfindlichen Schicht sehr stark zu erhöhen.
Während man in den Rohfilmfabriken die Emulsion ganz dünn flüssig aufträgt, wird erfindungsgemäss die Zähf lüssigkeiti der 1ichtempf indlicheA Schicht soweit erhöht, dass die Emulsion gerade noch fliessfähig ist. Der Vorteil dieser Massnahme besteht darin, dass die Emulsion an der Giesseraustrittsstelle nicht in Rotation ge- raten und hierbei Luftbläschen einschliessen kann.
Ein weiterer Vorteil dieser Methode besteht darin, dass geringe Unterschiede in dem Abstand des Trägerbandes keinen Ein fluss auf die Dicke der aufgetragenen Schicht haben, da für die Schichtdicke in folge der hohen Viskosität nur die Breite der Giesseröffnung von Bedeutung ist. Schliess lich ist auch noch zu bedenken, dass die Vis kosität der Emulsion entweder durch nie drigere Temperatur oder durch Erhöhung der Gelatinekonzentration hervorgerufen wird. Eine Erhöhung der Viskosität bedeu tet im ersteren Fall eine Erniedrigung der Emulsionstemperatur im Giessergefäss, wo durch in bekannter Weise die Haltbarkeit der Emulsion erhöht wird;
im zweiten Fall bedeutet die Erhöhung der Viskosität der lichtempfindlichen Schicht eine Verringe rung des Wassergehaltes in der aufgetrage- en Schicht, die zu ihrer Trocknung also weniger Zeit bezw. niedrigere Temperaturen benötigt. In jedem Fall wird also die Er höhung der Viskosität der Emulsion einen Vorteil bringen.
Die Erhöhung der Viskosität kann, wie schon vorstehend geschildert wurde, ent weder durch Erniedrigung der Giesstempe- ratur oder durch Erhöhung der Gelatinekon- zentration bewirkt werden. Nur in Aus nahmefällen wird man durch besondere, bei spielsweise härtende Zusätze, die Viskosität der lichtempfindlichen Schicht erhöhen.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann auf Zwischenfilmapparaturen jeglicher Art, also entweder auf der Sender- oder auf der Empfangsseite von Fernsehanlagen verwen det werden.
process for operating inter-film television systems with a light-sensitive layer on the carrier that is constantly being renewed. The present invention represents a particularly suitable method for operating inter-film television systems with a light-sensitive layer that is constantly renewed on the carrier. In order to reduce the operating costs of the inter-film television method, it has recently been proposed to use the carrier for the light-sensitive material to be used several times by removing the layer carrying the television picture and replacing it with new light-sensitive material.
With this method, it is now very difficult to apply the light-sensitive layer in a uniform manner to the substrate, which is moving rapidly forward. The Bandge speeds that occur in this process are in fact much greater than is otherwise used when applying light-sensitive layers to substrates. It was therefore not possible to transfer the casting technology experience gained in the raw film factories, for example, to the present inter-film television process.
While one is able, for example, in the plants of the raw film factories to change the thickness of the layer order by varying the cooling or the position of the layer substrate, these measures are inapplicable to the required small size of the television equipment. It is therefore necessary to take measures that do not affect the spatial arrangement of the apparatus. It has now been shown to be particularly suitable to very greatly increase the viscosity of the photosensitive layer to be applied.
While the emulsion is applied in a very thin liquid in the raw film factories, according to the invention the viscosity of the non-sensitive layer is increased to such an extent that the emulsion is just about flowable. The advantage of this measure is that the emulsion does not start to rotate at the caster exit point and can thereby trap air bubbles.
Another advantage of this method is that small differences in the distance between the carrier tape have no influence on the thickness of the applied layer, since only the width of the pouring opening is important for the layer thickness due to the high viscosity. Finally, it must also be taken into account that the viscosity of the emulsion is caused either by lowering the temperature or by increasing the gelatin concentration. In the former case, an increase in viscosity means a lowering of the emulsion temperature in the pouring vessel, where the durability of the emulsion is increased in a known manner;
in the second case, the increase in the viscosity of the photosensitive layer means a reduction in the water content in the applied layer, which means that it takes less time or less to dry. lower temperatures needed. In any case, increasing the viscosity of the emulsion will bring an advantage.
As already described above, the increase in viscosity can be brought about either by lowering the pouring temperature or by increasing the gelatin concentration. Only in exceptional cases will the viscosity of the photosensitive layer be increased by special additives, for example hardening additives.
The method according to the invention can be used on any type of intermediate film apparatus, that is to say either on the transmitter or on the receiver side of television systems.