AT142762B - Rasiermittel. - Google Patents

Rasiermittel.

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AT142762B
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Fritz Dr Feigl
Hugo Dr Gleich
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  Rasiermittel. 



   Rasiermittel verschiedener Art sind schon zahlreich bekannt. Der grösste Teil beruht auf der Verwendung von Seifen, andere werden in Form von   seifenhaitigen, manche auch   in der Hauptsache fetthaltigen Cremes auf den Markt gebracht. Auch flüssige Rasiermittel sind bekannt, denen alkalisch reagierende Stoffe zugemischt wurden. 



   Das Rasiermittel gemäss vorliegender Anmeldung kann in fester, pastoser oder flüssiger Form hergestellt werden und hat gegenüber den bekannten Produkten den grossen Vorteil, trotz starker Erweichung der Haare die Haut nicht zu schädigen, so dass auch bei sehr empfindlicher Haut und starkem Haarwuchs eine Verletzung der Haut beim Rasieren vermieden wird. Das erfindungsgemässe Rasiermittel unterscheidet sich von den bekannten Produkten dadurch, dass es als wesentlichen Zusatzbestandteil   sekundäre   und vorzugsweise tertiäre Phosphate organischer Basen enthält. Als vorteilhaftes Mengenverhältnis werden ungefähr   15-30% des Gewichtes   der im Rasiermittel enthaltenen Trockenseife oder bei Rasiercremes des Gewichtes an fester Substanz, lösliches tertiäres Phosphat oder Gemische solcher Salze zugesetzt.

   Kleine Mengen an tertiärem Phosphat, unter 1%   HaP04   bezogen auf die Gesamtmenge an fester Substanz, sind jedoch wirkungslos. In vielen Fällen ist es zweckmässig, den Produkten geringe Mengen Saponine und/oder andere Emulgatoren zuzusetzen. Es hat sich auch sehr vorteilhaft gezeigt,   sekundäres und   vorzugsweise tertiäres phosphorsaures Salz des Triäthanolamins als wirksame Komponenten anzuwenden. Die Verwendung tertiärer Phosphate organischer Basen hat den grossen Vorteil, Fertigprodukte zu erhalten, in denen Salze nicht auskristallisieren und derart die Konsistenz des Produktes ungünstig beeinflussen. 



   Im Gegensatz zu andern bekannten alkalisch reagierenden Rasiermitteln gleicher Alkalität wie die erfindungsgemässen Produkte wird von letzteren die Haut absolut nicht angegriffen. 



   Im nachstehenden wird an Ausführungsbeispielen die Herstellung von   erfindungsgemässen   Produkten beschrieben :
Rasiercreme : 80 Teile Kalirasierseife werden mit 80 Teilen Wasser zu einer Creme vermischt und zu dieser eine Lösung von 20 Teilen Triäthanolaminphosphat in 80 Teilen Wasser zugefügt und bis zur homogenen Konsistenz vermischt. 



   Bei Herstellung eines Rasiermittels in Stangenform unter Verwendung von Seife als Grundmasse wird eine konzentrierte Lösung des Phosphates (z. B. tertiäres Triäthanolaminphosphat) in die Schmelze der Seifenmasse eingerührt und hierauf die homogene Mischung in Formen gegossen und gekühlt. 



   Es wurde schon vorgeschlagen, in Seifen einen   unerwünschten Überschuss   an freiem Alkali durch Zumischung von sekundärem Alkaliphosphat abzustumpfen. In solchen Fällen können jedoch nur geringe Mengen an tertiärem Phosphat entstehen, da der Gehalt an freiem Alkali auch in minderen Seifen nur   beschränkt   ist. Die zur Herstellung der erfindungsgemässen Rasiermittel erforderliche Mindestmenge konnte derart in Seifen nicht eingebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rasiermittel in fester, salbenartiger oder flüssiger Form, dadurch gekennzeichnet, dass als wesentlicher Zusatzbestandteil sekundäre oder tertiäre Phosphate organischer Basen verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Rasiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an Phosphaten unge- ìähr 15-30% der Gewichtsmenge an Trockensubstanz der in der Mischung vorhandenen Stoffe, z. B.
    Seifen, beträgt.
    3. Rasiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als wirksamen Bestandteil las tertiäre Phosphat des Triäthanolamins enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT142762D 1934-02-26 1934-02-26 Rasiermittel. AT142762B (de)

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