AT127369B - Wachsmassen. - Google Patents

Wachsmassen.

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AT127369B
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  Wachsmassen. 



   Es wurde gefunden, dass Waehsmassen beliebiger Art, die neben dem Wachs einen   0-2% über-   steigenden Gehalt an organischen Derivaten des Ammoniaks mit mindestens einer Alkyloxy-oder bzw. und einer Cycloalkyloxygruppe oder bzw. und Salzen oder Derivaten dieser Verbindungen aufweisen, vorzügliche Eigenschaften besitzen. 



   Unter organischen Derivaten des Ammoniaks mit mindestens einer Alkoxygruppe werden nicht nur die aliphatische Oxygruppen enthaltenden Amine, wie Mono-, Di-und Triäthanolamin, verstanden, sondern auch die Cycloalkoxygruppen enthaltenden Amine sowie die Abkömmlinge dieser Verbindungen, wie Amide, Ester und Salze. 



   Man kann diese Wachsmassen z. B. so herstellen, dass man Wachsen beliebiger Art (pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Herkunft oder festen oder halbfesten Wachskompositionen, z. B. Bohner-   massen, Cremes usw. ) während oder nach ihrer Herstellung die genannten Derivate des Ammoniaks   oder ihre Salze zusetzt. Auch zur Herstellung leicht verteilbarer Creme und ähnlicher Präparate aus Wachsen, z. B. für kosmetische Zwecke, lassen sich die oben genannten organischen Verbindungen vorzüglieh verwenden. Die einen Zusatz derartiger organischer Derivate des Ammoniaks enthaltenden Produkte besitzen den Vorteil, dass sie nicht zu Gallertbildung neigen, sie bleiben dauernd halbfest und lassen sich z. B. in Tuben leicht einfüllen.

   Ein weiterer Vorteil dieser Produkte besteht darin, dass sie in farblosem oder nur schwach gefärbtem Zustand hergestellt werden können. 



   Die angeführten Vorteile unterscheiden die vorstehend beschriebenen Wachsmassen von den bekannten, unter Zusatz von Blut, Galle u. dgl. hergestellten Massen, welche dunkel gefärbt und nur   ip   heissem Zustand flüssig sind. In den bereits angewandten Zusatzstoffen, wie Blut, Galle usw., ist eine zu geringe Menge jener organischen Verbindungen des Ammoniaks zugegen, die den Wachsmassen gemäss der Erfindung ihre vorteilhaften Eigenschaften verleihen. 



   Beispiel 1 : 12 kg eines hochgebleichten Montanwachses, das zum Teil mit Glykol verestert, zum Teil mit Caleiumoxyd verseift wurde, und 3 kg eines Wachses, das aus mit Chromsäure gebleichtem Montanwachs und anschliessender Verseifung mit Soda erhältlich ist, werden zusammen mit 33 kg Paraffin verschmolzen. In die Schmelze werden z. B. 2 kg der salzartigen Verbindung aus Triäthanolamin und mittels Chromsäure hochgebleichtem Montanwachs eingetragen. Die klare Schmelze wird z. B. mit   200l   Terpentinöl oder Benzin verdünnt. Man erhält eine Paste, die z. B. als Bohnermasse u. dgl. verwendet werden kann. 



   An Stelle der salzartigen Verbindung aus Triäthanolamin kann man mit dem gleichen Effekt auch die entsprechende salzartige Verbindung aus Mono-oder Diäthanolamin oder aus den Gemischen dieser Amine verwenden. 



   Beispiel 2 : 6 kg eines hoehgebleichten Montanwachses, das zum Teil mit Glykol verestert, zum Teil mit Caleiumoxyd verseift worden ist, 15 kg eines Wachses, das aus mit Chromsäure gebleichtem Montanwachs und anschliessender Behandlung mit Ammoniak unter Druck erhalten wird, und 3 kg einer wachsartigen Masse, wie sie z. B. aus Montanwachs mit einem hohen Gehalt an hochmolekularen Fettsäuren durch Umsetzung dieser Fettsäuren mit andern Fettsäuren, aromatischen oder hydroaromatischen Säuren erhalten werden kann, sowie 33 kg Paraffin werden mit 2 kg einer im Beispiel 1 genannten salzartigen Verbindung aus hochoxydiertem Montanwachs und Mono-, Di-oder Triäthanolamin und mit 

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 200 Z eines Lösungsmittels, z. B. Terpentinöl oder Benzin, verdünnt. Man erhält eine Paste, die als Bohnermasse u. dgl. verwendet werden kann. 



   Beispiel 3 : 8 kg eines hochgebleichten   Montanwachses,   welches zum Teil mit Glykol verestert, zum Teil mit Caleiumoxyd verseift worden ist, und   97eg   eines Wachses, das aus mittels Chromsäure geleichtem Montanwachs und anschliessender Veresterung mit Glycerin erhältlich ist, werden zusammen mit 2 kg einer wachsartigen Masse, wie sie z. B. aus Montanwachs mit einem hohen Gehalt an hochmolekularen freien Fettsäuren durch Umsetzung dieser Fettsäuren mit Äthylenglykol und andern Fettsäuren erhalten werden kann, 33 kg Paraffin, 2 kg Mono-,   Di-oder Triäthanolamin   oder einer Mischung dieser Amine und z. B.   250 1 Lösungsmittel   miteinander vermischt. Es entsteht ein flüssiges, leicht bewegliches Präparat, das z. B. als Bohnerwachs u. dgl. Verwendung finden kann. 



     Beispiel4 : Man vermischt 6 leg   eines hochgebleichten Montanwachses, das mit Glykol teilweise verestert, teilweise mit Caleiumoxyd verseift worden ist, 5 kg Rohmontanwachs, 3 kg einer in Stearin 
 EMI2.1 
 Triäthanolamin und mittels Chromsäure hochoxydiertem Montanwachs und z. B.   60 l   Terpentinöl oder Benzin und erhält ein Präparat, das z. B. als Schuhcreme, die in Tuben abgefüllt wird, verwendet werden kann. 



   Beispiel 5 :   6'6 leg   eines hochgebleichten Montanwachses, das zum Teil mit Glykol verestert, zum Teil mit Calciumoxyd verseift worden ist, 4 kg Bohnerwachs,   3 leg   einer in Stearin gelösten Nigrosin-   base, 11 leg   Paraffin, 1 kg Ozokerit,   2 leg   Mono-, Di-oder Triäthanolamin oder deren Gemische und z. B. 



  501 Lösungsmittel, wie Terpentin oder Benzin, werden vermischt. Es wird eine Masse erhalten, die z. B. als Schuhcreme verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Wachsmassen, gekennzeichnet durch einen 0'2% übersteigenden Gehalt an organischen Derivaten des Ammoniaks mit mindestens einer Alkyloxy-oder bzw. und Cycloalkyloxygruppe oder bzw. und Salzen oder Derivaten dieser Verbindungen neben dem Wachs.
AT127369D 1930-01-29 1930-06-21 Wachsmassen. AT127369B (de)

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