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Gegenstand der Erfindung ist eine Tüte. insbesondere für Obst, die es gestattet, ihren Inhalt in bequemer Weise durch Spülung zu waschen, wodurch einem Übelstand abgeholfen wird, der sieh insbesondere oft fühlbar macht, wenn Obst nach Ankauf unmittelbar aus der Tüte verzehrt werden soll.
Erfindungsgemäss besteht die Tüte aus zwei ineinandergeschobenen Tiiten, deren innere unten siebartig durchlöchert ist und deren äussere eine Abflussöffnung aufweist. Es ist somit möglich, die kombinierte gefüllte Tüte einfach unter einen Wasserauslauf zu halten, wobei das Wasser nach Bespülung des Tüteninhaltes unten ausfliesst. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Tüten an gegenüberliegenden Stellen verklebt, wodurch ein Fach gebildet wird, das zur Aufnahme von Abfällen dienen kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform schaubildlich dargestellt.
Fig. 1 zeigt die äussere Tüte, Fig. 2 die innere Tüte und Fig. 3 die kombinierte Tüte.
Die Aussentüte 1 hat die übliche einfache Form gefalteter und geklebter Tiiten, die im flachen Zustande ein rechtwinkelig gleichschenkeliges Dreieck darstellen. Das untere Ende der Tüte ist abgeschnitten, wodurch sich eine Öffnung 2 ergibt. Die innere Tüte 3 ist ähnlich geformt. so dass sie nach dem Einschieben in die Aussentüte einen festen Sitz hat. Ihre Seitenwände sind jedoch ungleich lang.
Die eine Seitenwand liegt eingeschoben unterhalb des Randes der äusseren Tüte. Die andere Seitenwand überragt denselben. Das untere Ende 4 der Innentüte ist umgeschlagen und eingeklebt. Der so verstärkte Teil weist Löcher 5 auf, wodurch er als Sieb wirkt. Die beiden ineinandergeschobenen Tüten sind an gegenüberliegenden Stellen zweckmässig im Bereiche der Falze miteinander verklebt. Gegebenenfalls können nur die seitlichen Ränder des einen Lappen 6 bildenden überstehenden Teiles der Innentüte mit der Aussentüte verklebt sein. Zwischen dem Lappen und dem gegenüberliegenden Teil der Aussentäte entsteht somit ein Fach zum Ablegen von Abfällen. Dasselbe ist leicht zu öffnen, da der Lappen, weil er die Wand der Aussentüte überragt, leicht von diesem abgehoben werden kann.
Bei der Reinigung von Obst durch durchströmendes Wasser ergibt sich überdies der Vorteil, dass das Obst gekühlt wird und daher eine angenehme Frische erhält. Die Tiite kann zweckmässig aus billigem kräftigem Papier hergestellt werden, wobei als Ausgangsmaterial viereckige Blätter Verwendung finden können, so dass auch kein Abfall an Material auftritt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tüte, insbesondere für Obst, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei ineinandergeschobenen
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öffnung (2) aufweist.
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