AT242597B - Tüte - Google Patents

Tüte

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AT242597B
AT242597B AT898863A AT898863A AT242597B AT 242597 B AT242597 B AT 242597B AT 898863 A AT898863 A AT 898863A AT 898863 A AT898863 A AT 898863A AT 242597 B AT242597 B AT 242597B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bag
opening
side wall
edge
hand
Prior art date
Application number
AT898863A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Hirsch Vineberg
Original Assignee
Joseph Hirsch Vineberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/007Details of, or accessories for, sacks or bags for facilitating the separation of the two walls, e.g. walls of inequal height, tabs; for maintaining the mouth of the sack or bag open

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tüte 
Die Erfindung bezieht sich auf eine   TUte,   bestehend aus einem schlauchförmigen Teil aus biegsamem, flächenhaftem Material, mit einander gegenüberliegenden   Seitenwänden   und einer durch Randteile der Seitenwände gebildeten Öffnung. 



   Es ist allgemein üblich, die herkömmlichen PapiertUten, wie sie im Kleinhandel zum Verpacken verwendet werden, mit irgendeinem Handgriff zu versehen. Die Verwendung solcher   Tüts : i   ist für den Kunden zwar sehr angenehm, jedoch wegen der zusätzlichen Kosten nicht weit verbreitet. Da die Verpackungskosten im Kleinhandel eine wesentliche Rolle spielen, müssen sie bei einem angemessenen Schutz der Ware so gering als möglich gehalten werden. Der Käufer muss jedoch trotzdem eine zufriedenstellende und bequeme Verpackung erhalten. 



   Ausserdem muss   die Verpackungstüte   so beschaffen sein, dass in ihr auch Gegenstände von höherem Gewicht ohne Beschädigung der   1 ;'Ute, wie   insbesondere Einreissen   der Tragöifnungen, Uber   eine entsprechende Strecke oder Dauer transportiert werden können. 



   Zur Vermeidung des Einreissens der Tragöffnungen ist es schon bekanntgeworden, an den Innenseiten der   TUte   oder des   Säckchens Verstärkungsteile   zu befestigen, in deren Bereich die Handöffnungen unter Bildung von Lappen ausgeschnitten wurden. Bei derartigen innenliegenden Versteifungen ist es auch bekannt, die Verstärkungsstreifen über die Öffnung des Säckchens vorstehen zu lassen, Einschnitte bestimmter Art vorzusehen sowie die Streifen über den Rand der Öffnung der   TUte   nach aussen umzubiegen zum Zweck zusätzlicher Versteifung bzw. zur Ermöglichung eines dauerhaften Verschliessens des Säckchens. Diese Verstärkungsart ist aber teuer, da das Aufkleben von zwei Verstärkungen an der Innenseite zusätzliche Arbeitsgänge bei der Herstellung des Säckchens erforderlich macht.

   Eine nachträgliche Anbringung solcher innenliegender Verstärkungen ist gerade wegen der Umständlichkeit der Arbeit - Entfalten und Öffnen des   Säckchens-nur   sehr schwierig durchführbar. 



   Zur Vermeidung dieser Nachteile wird eine   Tüte   der eingangs angegebenen Art vorgeschlagen, welche gemäss der   Erfindung   gekennzeichnet ist durch die Befestigung eines im wesentlichen rechteckigen Blattes durch Kleben an der Aussenseite lediglich einer der beiden Seitenwände, welches Blatt mit dieser einen Seitenwand einen zweischichtigen Seitenwand-Bereich bildet und eine Seitenkante besitzt, die mit der die Öffnung der   Tüte   bildenden Kante der einen Seitenwand abschliesst, und durch zwei einander ge-   genüberliegende   Lappen, deren einer aus dem zweischichtigen Bereich der einen Seitenwand und deren anderer aus der andern Seitenwand zur Bildung einer Handöffnung teilweise abgetrennt sind,

   wobei die Handöffnung in einem hinreichenden Abstand von der   Öffnung der Tüte   liegt, um das Zusammenfalten der zwischen der Handöffnung und der Öffnung der   Tüte   liegenden Randteile der Seitenwände im wesentlichen bis zu dem der Tütenöffnung zunächstliegenden Rand der   Handöffnung   leicht zu ermöglichen. 



   Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben, u. zw. zeigen Fig.   1   eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen   Tüte   in geöffnetem Zustand, Fig. 2 eine   Seitenansiclit   der in Fig. 1 gezeigten   Tüte   in geschlossenem Zustand, Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht der geschlossenen   Tüte   und Fig. 4 eine schaubildliche Teilansicht, teilweise im Schnitt, einer abgeänderten   Ausfüh-   rungsform der   Tüte.   



   In den Fig. 1, 2 und 3 ist eine Papiertüte 10 herkömmlicher Art dargestellt, die Seitenwände 11, einen unteren Verschluss 12 und eine Öffnung 13 aufweist. 



   Die   Tüte   kann aus einem biegsamen flächenhaften Material, wie Papier oder Kunststoff, hergestellt werden. Zur Versteifung und Verstärkung wird ein rechteckiges Blatt 14, vorzugsweise aus einem schwereren Material, vorzugsweise starkes Papier, als das der Tüte, auf die eine Seitenwand 11 der 

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 Tüte aufgeklebt. Das Blatt 14 hat Breiten- und Längenabmessungen, die beträchtlich geringer sind als die entsprechenden Abmessungen der Seitenwand 11. Zweckmässig sollen bei dem Papierblatt 14 Breite und Länge nicht wesentlich weniger als je 10 cm betragen. Anderseits brauchen Breite und Länge nicht wesentlich grösser als 10 - 12, 5 cm zu sein. 



   Das Blatt 14 ist im wesentlichen in der Mitte zwischen den Seitenwandfalten 15 der   Tüte   und vorzugsweise so angeordnet, dass sein oberer Rand im wesentlichen mit dem die Öffnung 13 der   Tüte   bildenden oberen Rand zusammenfällt. Das Blatt 14 bildet daher eine doppellagige Wandfläche benachbart der   Tütenoffhung.   



   Eine Handöffnung 16 wird durch   teil weisen   Ausstanzen von Lappen 17 und 18 aus den Seitenwänden 11 gebildet, wobei eine der Klappen aus dem doppellagigen Bereich herausgeschnitten wird, der durch das Blatt 14 gebildet wird. 



   Im Gebrauch werden, nachdem eine Ware in die   TUte   gelegt worden ist, die Wände 11 der   Tuiez   benachbartderÖffnung13, aufeinandergelegtundderdarananschliessendeÖffnungsrandteilwirdselbst   längs der Knicklinie   19 gefaltet und auf sich selbst umgelegt; vorzugsweise wird er längs der Knicklinie 20 nochmals umgefaltet, u. zw. in der Weiser dass die Knicklinie   18   mit der Knicklinie der Handöffnungslappen 17 und    1S   zusammenfällt, die dnrch die Handöffnung hindurch so umgelegt werden, dass sie auf den umgefalteten Randteilen aufliegen, wie sich aus Fig. 3 ergibt. 



   Wie ersichtlich, besitzt die erhaltene Handgriffanordnung eine angemessene Steifigkeit und bildet ein kräftiges Tragstück für die   TUte.   



   DieKosten zur Bildung eines solchen Handgriffs bei einer   herkömmlichen Tute sind-auch   bei nachträglicher Anbringung-sehr niedrig, da es lediglich erforderlich ist, an einer der   TUten-Aussenwände   ein Versteifungsblatt anzubringen und das Handloch auszuschneiden. Ausserdem erfordert das Verschliessen der   Tüte   nur das herkömmliche Falten. 



   In Fig. 4 ist eine geringfügig abgeänderte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Wie gezeigt, wird ein Papierstück 21 auf jede Wand 22 einer herkömmlichen   Tüte   23 von aussen her aufgeklebt. Jedes StUck 21 hat die gleiche Form und Anordnung'mit Bezug auf die Tüte wie das Blatt 14 bei der ersten Ausführungsform. Eine Handöffnung 24 wird durch das Durchtrennen von zwei doppellagigen Lappen 25 aus den durch die Papierstücke 21 gebildeten doppellagigen Flächen gebildet. 



  Im Gebrauch wird die Tüte dadurch geschlossen, dass die Öffnungsrandteile der Tütenwände aneinandergelegt werden und die Lappen 25 durch die Handöffnung 24 hindurch umgefaltet werden, wie gezeigt. In diesem Falle können die Öffnungsrandfaltungen weggelassen, jedoch gegebenenfalls die Kanten der   Tütenöffnungsrandteile   nach innen gefaltet werden. Diese Ausführungsform der Erfindung ist besonders vorteilhaft bei den üblichen, mit Zwickeln versehenen Tüten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH ;' Tüte, bestehend aus einem schlauchförmigen Teil aus biegsamem, flächenhaftem Material, mit einander gegenüberliegenden Seitenwänden und einer durch Randteile der Seitenwände gebildeten Öffnung, gekennzeichnet durch die Befestigung eines im wesentlichen rechteckigen Blattes (15) durch Kleben an der Aussenseite lediglich einer der beiden Seitenwände (11), welches Blatt (14) mit dieser einen Seitenwand (11) einen zweischichtigen Seitenwand-Bereich bildet und eine Seitenkante besitzt, die mit der die Öffnung (13) der Tüte bildenden Kante der einen Seitenwand (11) abschliesst, und durch zwei einander gegenüberliegende Lappen (17, 18), deren einer (17) aus dem zweischichtigen Bereich der einen Seitenwand' (11) und deren anderer (18) aus der ändern Seitenwand zur Bildung einer Handöffnung (16)
    teilweise abgetrennt sind, wobei die Handöffnung in einem hinreichenden Abstand von der Öffnung (13) der TUte liegt, um das Zusammenfalten der zwischen der Handöffnung (16) und der Öffnung (13) der Tü- te liegenden Randteile der Seitenwände (11) im wesentlichen bis zu dem der Tütenoffhung zunächst- liegenden Rand der Handöffnung leicht zu ermöglichen.
AT898863A 1963-11-11 1963-11-11 Tüte AT242597B (de)

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