AT142385B - Reibungsfördernde Anordung für Riementriebe. - Google Patents

Reibungsfördernde Anordung für Riementriebe.

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AT142385B
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Rohrbacher Lederfabrik Jos Poe
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    Reibungstördernde Anordnung für   Riementriebe. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein reibungsfördernder Belag für Riementriebe, der zur Anbringung auf einer mit Nuten zu versehenden   Riemscheibe   bzw. in den an Seilscheiben vorhandenen Nuten bestimmt ist. 



   Es ist bekannt, dass die Adhäsion des Riemens an der gewöhnlichen Riemscheibe in vielen Fällen nicht genügend ist, weshalb man vorgeschlagen hat, den Seheibenumfang mit Stoffen, die reibungsfördernd sind, insbesondere Kautschuk, Leder u. dgl., zu überziehen. 



   Der Belag gemäss der Erfindung besteht aus einzelnen Segmenten aus einem   reibungsfördernden,     zusammendrückbaren   Stoff, z. B. Kautschuk, Leder, Papiermasse u. dgl., die zu Ringen zusammengeschlossen sind, welche in den Nuten der zu belegenden Unterlage verlegt sind. 



   Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Die Fig. 1-3 zeigen eine mit dem   erfindungsgemässen   Belag versehene Seilscheibe, die Fig. 4 und 5 eine erfindungsgemäss belegte Riemscheibe. 



   Bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2 sind in die Seilnuten Ringe eingebettet, die gemäss Fig. 2 aus einzelnen Segmenten b aus dem reibungsfördernden Material bestehen, die unter Einschaltung von starren   Zwischenstücken   c mittels eines Seiles d od. dgl. aneinandergereiht sind. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind die einzelnen, ringbildenden Segmente b unmittelbar aneinandergefügt. 



   Derart können Seilscheiben in Riemscheiben umgewandelt werden, die dabei gleichzeitig mit einem reibungsfördernden Belag ausgestattet werden. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 ist die Riemseheibe a mit   schwalbenschwanzförmigen   Nuten ausgestattet, in welche die Segmente allenfalls unter Einhaltung von Abständen verlegt sind. Hiebei werden diese ringbildenden Segmente durch die Reibung in ihren Nuten festgehalten, wobei die Reibung durch Einbringen der Segmente unter Druck vergrössert werden kann. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 ist die   Riemseheibe a   mit Nuten versehen, in welche die einzelnen, aus den Segmenten b zusammengesetzten Ringe unter Verwendung von Seilen d eingelegt sind. 



   Bei den Ausführungsformen gemäss Fig. 1-3 und 5 wird das Festsetzen der die Ringe bildenden Segmente in die Nuten durch die Spannung beim Zusammenschluss des als Seele wirkenden Seiles   d   erzielt, wobei ein völliges Festsetzen in vielen Fällen nicht erforderlich ist, weil die Wirkung des Riemens während des Umlaufes der Scheibe ein vollständiges Festsetzen der   zusammendrückbaren   bzw. deformierbaren Segmente zur Folge hat. 



   Um derartige aus einzelnen Segmenten mit oder ohne   Einschaltung starrer Zwischenstücke   gebildete Ringe nicht dem Umfange jeder einzelner Scheibe anpassen und die Seele durchschneiden zu müssen, kann die Aneinanderreihung der Elemente auch in   unbeschränkter     Längenerstreckung   erfolgen, und beim Auflegen in die Nuten nach Vollendung eines Ringes die Seele durch einen Durchlass in die benachbarte Nut übergeführt werden. 



   Als ringbildende Elemente können auch kugelartig geformte Gebilde aus Kautschuk, Leder, Kunststoffen, wie z. B. Papierstoff, Kunstharzmassen u. dgl., dienen. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, reibungsfördernde Segmente aus verschiedenem Material abwechseln zu lassen. 



   Das Material, aus dem die ringbildenden, reibungsfördernden Elemente bestehen, kann, sofern es nicht schon die für den Gebrauchszweck geforderten Eigenschaften in ausreichendem Masse besitzt, durch Imprägnierung, z. B. mit wasserabweisenden oder reibungsfördernden Stoffen, für die erfindungsgemässe Anwendung geeignet gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Reibungsfördernde Anordnung für Riementriebe, dadurch gekennzeichnet, dass in an einer Riemscheibe angebrachten bzw. in an einer Seilscheibe vorhandenen Nuten Segmente aus reibungfördernden, zusammendrückbaren Stoffen, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung starrer Teile, zu benachbarten, auf der zu belegenden Unterlage verlegten Ringen geschlossen sind.
    2. Belag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente jedes Ringes allenfalls unter Einschaltung starrer Zwischenteile längs einer biegsamen Seele aneinandergereiht sind.
    3. Belag nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ringbildende Elemente (Segmente) verschiedener Art, z. B. aus Kautschuk, Leder oder Papierstoff bestehend, abwechselnd verwendet werden.
    4. Belag nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Festsetzen der die Ringe bildenden Elemente in den Nuten der umlaufenden Scheibe durch die Spannung der Seele oder des Riemens oder beider bewirkt ist. EMI2.1
AT142385D 1934-01-27 1934-01-27 Reibungsfördernde Anordung für Riementriebe. AT142385B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4133286C1 (de) * 1991-10-08 1993-01-07 Fa. Carl Freudenberg, 6940 Weinheim, De

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4133286C1 (de) * 1991-10-08 1993-01-07 Fa. Carl Freudenberg, 6940 Weinheim, De

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