AT141967B - Elektrischer Heizkörper. - Google Patents

Elektrischer Heizkörper.

Info

Publication number
AT141967B
AT141967B AT141967DA AT141967B AT 141967 B AT141967 B AT 141967B AT 141967D A AT141967D A AT 141967DA AT 141967 B AT141967 B AT 141967B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
metal
electrical
heating
layer
heat
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Dispersion Cathodique Disca S
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dispersion Cathodique Disca S filed Critical Dispersion Cathodique Disca S
Application granted granted Critical
Publication of AT141967B publication Critical patent/AT141967B/de

Links

Landscapes

  • Surface Heating Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Elektrischer Heizkörper.   



   Gegenstand der Erfindung sind   elektrische Heizkörper,   die aus einer oder mehreren in an sich bekannter Weise im Vakuum (z. B. durch Kathodenzerstäubung oder Verdampfung) auf nichtleitenden
Trägern niedergeschlagenen Metallschichten in der   Grössenordnung   von einem Mikron Dicke und darunter bestehen. 



   Die bisher verwendeten elektrischen Heizkörper bestehen in den meisten Fällen aus   spiralförmigen   oder anders gestalteten Widerstandsdrähten, Säulen, Stangen u. dgl., welche sich bei Durchgang des
Stromes stark erhitzen. Die hiebei entwickelten hohen Temperaturen sind oft nachteilig, insbesondere dann, wenn es sieh um eine   Raumbeheizung   handelt. Die stark konzentrierte   Wärmeausstrahlung   wird oft unangenehm empfunden, wobei überdies die in der Luft enthaltenen Staubteilchen durch die Heizelemente verbrannt werden und die Wärmeverteilung in dem zu heizenden Raum, wegen der geringen   Heizoberfläehe,   ungünstig ist. 



   Es wurde nun auf die verschiedenste Art versucht, elektrische   Fläehenheizelemente   herzustellen, so z. B. indem man auf chemischem Wege Metalle auf einem nichtleitenden Körper niederschlägt. Die auf diese und ähnliche Weise erhaltenen Metallschichten besassen aber keine gleichmässige Stärke und mussten aus diesem Grunde unverhältnismässig dick gehalten werden. 



     Erfindungsgemäss   wird nun ein elektrischer Heizkörper dadurch geschaffen, dass auf einem geeigneten Träger eine oder mehrere den elektirschen Widerstand bildende Metallsehiehten im Vakuum (z. B. mittels Kathodenzerstäubung oder Verdampfung von Metall) aufgebracht werden, u. zw. mit einer Dicke bis zu maximal einem Mikron. Es ist bei Verwendung dieser Verfahren möglich, die ganze Fläche gleichmässig zu überziehen, so dass nicht nur die Wärmeabgabe auf das   gleichmässigste   und daher günstigste über die 
 EMI1.1 
 in Anwendung kommen kann. 



   Es ist auch anderseits bekannt, mittels   Kathodenzerstäubung   hergestellte hochohmig Widerstände insbesondere für die drahtlose Telephonie als Gitterableitwiderstände zu verwenden. Die   Strombelassung   solcher Widerstände ist jedoch immer so gering, dass deren Erwärmung praktisch nicht in Frage kommt. 



  Wo eine solche doch in Betracht gezogen wurde, galt sie als störende Begleiterscheinung, weil bei den meisten Metallen der Widerstand mit der Temperatur stark schwankt und naturgemäss eine Wärmeentwicklung im Inneren eines Rundfunkapparates vermieden werden musste. 



   Mit den   erfindungsgemässen   Heizkörpern können infolge ihrer Belastbarkeit ganz erhebliche Energiemengen (bis in die Grössenordnung von einigen Kilowatt) in   Wärme   umgesetzt werden. Als besonderer Vorteil ergibt sich, dass die Temperatur solcher Heizkörper niedriger gehalten werden kann als bei einem der bekannten elektrischen Heizkörper entsprechender Leistung, da die Joulesche Wärme auf die ganze   m   beheizende Oberfläche gleichmässig verteilt ist. Dieser Vorteil der gleichmässigen Wärmeverteilung tritt besonders bei der Raumheizung auf, wo man bei gegebener abzustrahlender Wärmemenge und   Fläche   zu weit geringerem Leistungsbedarf bei den erfindungsgemässen Heizkörpern gelangt. 



   Es kann auch aus verschiedenen Gründen zweckmässig sein, die Heizschicht durch dasselbe oder ein anderes Verfahren mit einer oder mehreren andern leitenden Schichten aus demselben oder einem andern Metall zu bedecken, z. B. eine Silberschicht mit einer daraufgalvanisierten Nickelschieht, wobei letztere zum Schutz gegen   ehemische Veränderung   der Silberschicht dient. Als Metalle 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Oxydation neigen. 



   Es wurde auch gefunden, dass die Metallschicht so dünn sein kann, dass sie transparent bleibt und dennoch elektrische Energiemengen leiten kann, die eine erhebliche Erwärmung des Trägers bewirken. 



   Es ist auf diese Weise   möglich,   heizbare Gläser und überhaupt alle derartigen Gegenstände herzustellen, bei denen es auf gleichzeitige Heizbarkeit und Durchsichtigkeit ankommt. Dies kommt z. B. für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen in Betracht, um dort den Niederschlag von Nebel, Schnee und Eis zu verhindern. Vorzugsweise verwendet man in diesem   Falle eine Metallsehieht zwischen   zwei Glasplatten, wodurch die heizende Metallschicht vor Beschädigung bewahrt ist und zugleich die Möglichkeit geschaffen ist, die Windschutzscheibe in bekannter Weise durch Einlegen einer weiteren Schichte splittersicher zu machen oder zum Schutze des Führers gegen Blendung durch Scheinwerfer zu färben. 



   An einigen Stellen, beispielsweise dort, wo die Zufuhr und Ableitung des Stromes erfolgt, kann die   Metallselicht   verstärkt werden, indem beispielsweise dort grössere Metallmengen niedergeschlagen werden. Die Verstärkung des Niederschlages kann auch mit einem andern Metall erfolgen und auf eine andere Weise bewirkt werden als der erste Niederschlag, beispielsweise galvanisch. 



   Im folgenden seien einige   Ausführungsbeispiele   gegeben :
Beispiel 1 : Eine Glasplatte von ungefähr   2m2     wird durch   Kathodenzerstäubung mit Platin bedeckt. Die Glasplatte kann entweder auf einer Seite oder auch auf beiden Seiten mit einem Niederschlag versehen werden. Bei einer Spannung von 230 Volt betragt der aufgenommene Strom 2 Amp. die Leistung also 460 Watt. Diese Energie liefert in der Stunde ungefähr 390   Kali.   bei einer Temperatur von 40  C. 



   Beispiel 2 : Eine Schieferplatte mit einer Oberfläche von   1'3 m2 wird   auf einer ihrer Seiten mittels einer Silbersehieht leitend gemacht, die auf thermischem Wege aufgedampft wird. Auf dieser Schicht wird sodann auf galvanischem Wege eine solche Menge eines andern Metalles, z. B. von Nickel, 
 EMI2.2 
 
Beispiel 3 : Eine Glasplatte von den Abmessungen einer üblichen Windschutzscheibe für Kraftfahrzeuge wird mit einer transparenten Goldschieht versehen und nimmt bei einer Spannung von 12 Volt eine Stromstärke von 10 Amp. auf, was einer Wärmemenge von 100   Kal.   pro Stunde entspricht und die Vereisung der   Schutzscheibe   mit Sicherheit verhindert, ohne ihre Durchsichtigkeit zu beeinträchtigen. 



   Heizkörper solcher Art können in beliebiger Grösse, auch von mehreren Quadratmetern hergestellt werden. Die Stärke der Metallschicht hängt innerhalb der angegebenen Grössenordnung von der verfügbaren Spannung und der   gewünschten   Stromaufnahme ab. Es lassen sich auch weit höhere Temperaturen erzielen, als in den obigen Ausführungsbeispielen angegeben, u. zw. bis zu den Temperaturen der   üblichen   Heizkörper mit   Widerstandsdrähten,   od. dgl. 



   Als besonderer Vorteil der erfindungsgemässen Heizkörper kann noch angeführt werden, dass die   Erwärmung   der MetalIschieht infolge ihrer geringen Wärmekapazität sehr schnell stattfindet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Heizkörper, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer oder mehreren in an sich bekannter Weise im Vakuum (z. B. durch Kathodenzerstäubung oder Verdampfung) auf nichtleitenden Trägern niedergeschlagenen Metallschichten in der Grössenordnung von einem Mikron Dicke und darunter besteht.

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallnieder- EMI2.3 3. Elektrischer Heizkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mehrschichtigen, aus verschiedenen Metallen bestehenden Niederschlag 4. Elektrischer Heizkörper nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine auf eine durch Kathodenzerstäubung oder Verdampfung gebildete Grundschicht aufgalvanisierte Schichte oder Schichten.
    5. Elektrischer Heizkörper nach Anspruch 1 mit einem durchsichtigen Träger, dadurch gekennzeichnet. dass die leitende MetalIschieht eine Stärke von einem Bruchteil eines Mikrons hat, so dass der Träger samt Metallsehichte durchsichtig ist.
AT141967D 1932-11-17 1933-11-11 Elektrischer Heizkörper. AT141967B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL141967X 1932-11-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT141967B true AT141967B (de) 1935-06-11

Family

ID=19776156

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT141967D AT141967B (de) 1932-11-17 1933-11-11 Elektrischer Heizkörper.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT141967B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2214142A1 (de) Geheizter Rückspiegel
DE212011100046U1 (de) Transparente Scheibe mit Heizbeschichtung
DE2905905A1 (de) Wabenfoermiges heizelement
DE2442892B2 (de) Infrarot-Strahlungsquelle
AT131780B (de) Lichtelektrische Zelle und Verfahren zur Herstellung derselben.
DE112016004155T5 (de) Fahrzeugstrahlungsheizung
DE3919974C2 (de) Erzeugnis mit glasartiger Unterlage, die elektrische Leitungen trägt, und Verfahren zu dessen Herstellung
AT141967B (de) Elektrischer Heizkörper.
DE1936780A1 (de) Heizvorrichtung in Kombination mit einer Antennenvorrichtung
DE625514C (de) Elektrischer Heizkoerper
DE2160145C3 (de) Direktheizkathode für Elektronenröhren
DE6609383U (de) Zerstaeubungsvorrichtung zum niederschlagen einer schicht von halbleitermaterial, z.b. silicium.
DE2804447B2 (de) Verfahren zur Herstellung selektiver Absorberschichten hohen Absorptionsvermögens und niedriger Emission, insbesondere für Sonnenkollektoren
DE1639329A1 (de) Auf Energie ansprechende Festkoerper-Lumineszenzvorrichtung
AT151495B (de) Verfahren zur Herstellung mittelbar geheizter Kathoden für Entladungsröhren.
EP1523223A2 (de) Systemstrahlungselement und dessen Verwendung
DE2745666B2 (de) Blendfreier Rückblickspiegel für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, sowie Verfahren zu seiner Herstellung
EP0117880B1 (de) Elektrische Heizeinrichtung
AT143754B (de) Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode und einem oder mehreren Gitten.
AT164777B (de) Elektrische Entladungsröhre
AT154546B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE717643C (de) Mittelbar geheizte, an der Kathodenhuelse gehalterte Kathode fuer elektrische Entladungsgefaesse und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE202012012625U1 (de) Scheibe mit elektrischer Kontaktierung
AT133614B (de) Verfahren zur stellenweisen Entfernung des metallischen Spiegelbelages von Glasgegenständen.
DE1291647B (de) Heizbare Autoscheibe und Verfahren zu ihrer Herstellung