<Desc/Clms Page number 1>
SchienenstoBverbindung mittels elastischer Querträger.
EMI1.1
notwendig, den Querträger zu teilen und in der Mitte der Stossschwellen zwei Schienenstück neben- einander zu befestigen, so zwar, dass die Querträger für die rechte Schiene auf dem rechten Schienen- stücke und die Querträger für die linke Fahrschiene auf dem linken Sehienenstücke aufgehängt werden, wie dies in Fig. 5 dargestellt erscheint.
Zur besseren Versteifung werden die äusseren Enden der Querträger ausserhalb des Geleises eben- falls auf Schienenstück e aufgehängt, welche vorteilhaft so lang sein sollen. dass sie auch noch auf den den Stossschwellen benachbarten Schwellen aufliegen, wie dies in Fig. 1 und Fig. 5 dargestellt ist. Die
Aufhängung der Querträgerenden auf den ausserhalb des Geleises liegenden Schienenstücken muss, wenn das Widerstandsmoment der Querträger in der Richtung der Fahrschiene zu gross ist, verschieblich erfolgen, wie dies in Fig. 3 und Fig. 4 dargestellt ist. Soll aber in der Konstruktion jede verschiebliche
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
eisen wählt.
Sie werden mittels aufgenieteter kurzer Winkeleisenstücke f mit den Fahrschienen und den sie tragenden Sehienenstüeken unverschieblieh fest verbunden, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist.
Die Querträger können auch oberhalb des Schienenfusses der Fahrschiene mittels Winkel an den Steg angebracht werden, wie dies in Fig. 7 und Fig. 8 dargestellt ist.
Die Stosskonstruktion wird in der Werkstätte fertig vorbereitet und wird erst nach dem Unter-
EMI2.1
entfernung leicht erfolgen kann.
Die Vorteile der erfindungsgemässen Stosskonstruktion sind :
1. Die Schienenenden werden stets gleichartige Bewegungen unter den Lastangriffen ausführen, so dass jede Stufenbildung vermieden wird, ohne dass die Längenänderung der Fahrschiene behindert wäre.
2. Auch die Verdrehungsmomente werden durch die seitliehe Versteifung der äussersten Schienenenden aufgenommen, so dass das Ecken der Stösse, besonders in den Krümmungen, verhindert wird.
3. Die Toleranzabweichungen in den Schienenausmassen kann man leicht am Fusse der Schiene und an der äusseren Kante des Schienenkopfes erscheinen lassen, da sie hier unbedenklich sind und nicht, wie bisher an der Fahrkante in Erscheinung zu treten brauchen, wodurch selbst auch solche kleine Stufenbildung verhindert werden kann.
EMI2.2
führen können, werden von der Stosskonstruktion aufgenommen, die eine überall gleiche Dilatationsfuge verbürgt.
. Die vorteilhafte Überhöhung der Schienenstösse braucht nicht, wie bisher, in der Bettung oder in der Lasche zu erfolgen, da sie auf solche Art erzeugt, bald verschwindet, sondern wird dadurch erreicht und dauernd erhalten, dass man unter die von Stossschwelle zu Stossschwelle aufliegenden Schienenstücke, welche die Querträger und mit diesen die Schienenenden aufheben, entsprechende Unterlagsbleche einsehiebt.
6. Da jede Starrheit im Stosse durch seine elastische Konstruktion vermieden ist, wird sieh der
Stoss weich befahren lassen und ein ruhiges und geräuschloseres Fahren, mit Schonung der Fahrzeuge und eine grössere Sicherheit und Annehmlichkeit der Beförderung gewährleisten.
7. Das Mehrgewicht, das man durch Verwendung gebrauchten Schienenmaterials billig erzielt, ist mit Rücksicht auf die bessere. Ortsbeständigkeit und ruhige Lage des Oberbaues erwünscht, da das Verhältnis der angreifenden Zuglasten zu den gestossenen Massen des Oberbaues, sich bisher zu ungünstig gestaltete.
8. Die unvermeidlichen Betriebsstösse werden infolge der grösseren Massenwirkung des Oberbaues geringer sein als bisher und in der elastischen Stosskonstruktion selbst unschädlich verarbeitet werden.
9. Da keine der Abnutzung stark unterworfenen Teile in der Konstruktion vorkommen, wie sie bei den gebräuchlichen Stosskonstruktionen die Lasehen darstellen, so werden auch die Gleisunterhaltungskosten bedeutend vermindert, zumal auch das lästige und teuere Nachziehen der Laschenbolzen entfällt, das bei allen bisherigen Stössen notwendig ist.
10. Die Schienenstosskonstruktion bietet ein sicheres Mittel gegen die Schienenwanderunsr. da die feste Verbindung der Schienen mit den Querträgern und dieser wieder mit den Stoss-und den benachbarten Schwellen, eine Ortsbeständigkeit des Geleises gewährleisten, die noch durch eine feste Verbindung der Schienenmitte mit einer Schwelle erhöht werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schienenstossverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienenenden (a) mit je einem
EMI2.3
Mitte der Stossschwellen aufliegenden und mit diesen fest verbundenen Schienenstück (e) unverschieblich fest aufgehängt sind, und dass zu beiden Seiten der Fahrschienen Mitnehmer (d,), d. s. kurze Winkeleisen-oder Sehienenstücke, auf den Querträgern (b) derart angenietet sind, dass die Mitnehmer immer nur mit einem Querträger verbunden sind, wogegen das andere Ende des Mitnehmers auf dem andern Querträger bei den Längenänderungen der Fahrschienen schleift.