AT141947B - Schienenstoßverbindung mittels elastischer Querträger. - Google Patents

Schienenstoßverbindung mittels elastischer Querträger.

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AT141947B
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rail
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joint connection
rail joint
elastic cross
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Erwin Ing Glaser
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Erwin Ing Glaser
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    SchienenstoBverbindung   mittels elastischer Querträger. 
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 notwendig, den Querträger zu teilen und in der Mitte der   Stossschwellen   zwei Schienenstück neben- einander zu befestigen, so zwar, dass die Querträger für die rechte Schiene auf dem rechten Schienen- stücke und die Querträger für die linke Fahrschiene auf dem linken Sehienenstücke aufgehängt werden, wie dies in Fig. 5 dargestellt erscheint. 



  Zur besseren Versteifung werden die äusseren Enden der Querträger ausserhalb des Geleises eben- falls auf   Schienenstück   e aufgehängt, welche vorteilhaft so lang sein sollen. dass sie auch noch auf den den   Stossschwellen   benachbarten Schwellen aufliegen, wie dies in Fig. 1 und Fig. 5 dargestellt ist. Die
Aufhängung der Querträgerenden auf den ausserhalb des Geleises liegenden Schienenstücken muss, wenn das Widerstandsmoment der Querträger in der Richtung der Fahrschiene zu gross ist, verschieblich erfolgen, wie dies in Fig. 3 und Fig. 4 dargestellt ist. Soll aber in der Konstruktion jede verschiebliche 
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   eisen wählt.

   Sie   werden mittels aufgenieteter kurzer   Winkeleisenstücke   f mit den Fahrschienen und den sie tragenden Sehienenstüeken unverschieblieh fest verbunden, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. 



   Die Querträger können auch oberhalb des Schienenfusses der Fahrschiene mittels Winkel an den Steg angebracht werden, wie dies in Fig. 7 und Fig. 8 dargestellt ist. 



   Die   Stosskonstruktion   wird in der Werkstätte fertig vorbereitet und wird erst nach dem Unter- 
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 entfernung leicht erfolgen kann. 



   Die Vorteile der erfindungsgemässen Stosskonstruktion sind :
1. Die Schienenenden werden stets gleichartige Bewegungen unter den Lastangriffen   ausführen,   so dass jede Stufenbildung vermieden wird, ohne dass die Längenänderung der Fahrschiene behindert wäre. 



   2. Auch die Verdrehungsmomente werden durch die seitliehe Versteifung der äussersten Schienenenden aufgenommen, so dass das Ecken der   Stösse,   besonders in den Krümmungen, verhindert wird. 



   3. Die Toleranzabweichungen in den Schienenausmassen kann man leicht am Fusse der Schiene und an der äusseren Kante des Schienenkopfes erscheinen lassen, da sie hier unbedenklich sind und nicht, wie bisher an der Fahrkante in Erscheinung zu treten brauchen, wodurch selbst auch solche kleine Stufenbildung verhindert werden kann. 
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 führen können, werden von der Stosskonstruktion aufgenommen, die eine überall gleiche Dilatationsfuge verbürgt. 



      .   Die vorteilhafte Überhöhung der   Schienenstösse   braucht nicht, wie bisher, in der Bettung oder in der Lasche zu erfolgen, da sie auf solche Art erzeugt, bald verschwindet, sondern wird dadurch erreicht und dauernd erhalten, dass man unter die von   Stossschwelle   zu   Stossschwelle   aufliegenden Schienenstücke, welche die Querträger und mit diesen die Schienenenden aufheben, entsprechende Unterlagsbleche   einsehiebt.   



   6. Da jede Starrheit im Stosse durch seine elastische Konstruktion vermieden ist, wird sieh der 
Stoss weich befahren lassen und ein ruhiges und   geräuschloseres   Fahren, mit Schonung der Fahrzeuge und eine grössere Sicherheit und Annehmlichkeit der Beförderung gewährleisten. 



     7.   Das Mehrgewicht, das man durch Verwendung gebrauchten Schienenmaterials billig erzielt, ist mit Rücksicht auf die bessere. Ortsbeständigkeit und ruhige Lage des Oberbaues erwünscht, da das   Verhältnis   der angreifenden Zuglasten zu den gestossenen Massen des Oberbaues, sich bisher zu ungünstig gestaltete. 



   8. Die unvermeidlichen   Betriebsstösse   werden infolge der grösseren Massenwirkung des Oberbaues geringer sein als bisher und in der elastischen   Stosskonstruktion   selbst unschädlich verarbeitet werden. 



   9. Da keine der Abnutzung stark unterworfenen Teile in der Konstruktion vorkommen, wie sie bei den gebräuchlichen   Stosskonstruktionen   die Lasehen darstellen, so werden auch die Gleisunterhaltungskosten bedeutend vermindert, zumal auch das lästige und teuere Nachziehen der Laschenbolzen entfällt, das bei allen bisherigen Stössen notwendig ist. 



   10. Die   Schienenstosskonstruktion   bietet ein sicheres Mittel gegen die   Schienenwanderunsr.   da die feste Verbindung der Schienen mit den Querträgern und dieser wieder mit den Stoss-und den benachbarten Schwellen, eine Ortsbeständigkeit des Geleises gewährleisten, die noch durch eine feste Verbindung der   Schienenmitte   mit einer Schwelle erhöht werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Schienenstossverbindung,   dadurch gekennzeichnet, dass die Schienenenden (a) mit je einem 
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 Mitte der Stossschwellen aufliegenden und mit diesen fest verbundenen Schienenstück (e) unverschieblich fest aufgehängt sind, und dass zu beiden Seiten der Fahrschienen   Mitnehmer (d,),   d. s. kurze Winkeleisen-oder Sehienenstücke, auf den Querträgern (b) derart angenietet sind, dass die   Mitnehmer   immer nur mit einem Querträger verbunden sind, wogegen das andere Ende des Mitnehmers auf dem andern Querträger bei den   Längenänderungen   der Fahrschienen schleift.

Claims (1)

  1. 2. Sehienenstossverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schienenenden oj unterfangenden Querträger , auch noch an ihrem ausserhalb des Geleises liegenden Enden, auf Schienenstücken (e) aufgehängt sind, u. zw. versehieblich oder unversehieblich, je nachdem man in horizontaler Richtung steife oder weniger steife Träger als Querträger (b) verwendet.
    3. Schienenstossverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI2.4 liegenden Schienenstücken (c) aufgehängt sind.
    4. Schienenstossverbindung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass unter die EMI2.5
AT141947D 1934-03-27 1934-03-27 Schienenstoßverbindung mittels elastischer Querträger. AT141947B (de)

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