AT141698B - Ausgleichskupplung zur elastischen Kraftübertragung zwischen einem treibenden und einem getriebenen sich drehenden Teil. - Google Patents

Ausgleichskupplung zur elastischen Kraftübertragung zwischen einem treibenden und einem getriebenen sich drehenden Teil.

Info

Publication number
AT141698B
AT141698B AT141698DA AT141698B AT 141698 B AT141698 B AT 141698B AT 141698D A AT141698D A AT 141698DA AT 141698 B AT141698 B AT 141698B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
driving
compensating coupling
power transmission
rotating part
driven rotating
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Silvio Andres
Original Assignee
Silvio Andres
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Silvio Andres filed Critical Silvio Andres
Application granted granted Critical
Publication of AT141698B publication Critical patent/AT141698B/de

Links

Landscapes

  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ausgleichskupplung zur elastischen   Kraftübertragung zwischen   einem treibenden und einem ge- triebenen sich drehenden Teil. 



   Die vorliegende Erfindung hat eine elastische Kraftübertragungskupplung zum Gegenstande, welche für den Einbau in Antriebsmeehanismen bestimmt ist, um die bei Kraftübertragung, insbesondere bei Bewegung schwerer Massen, auftretenden Stösse (verursacht durch   Anfahr-und Beschleunigungs-   widerstände) und deren Rückwirkung auf den Motor und das Getriebe elastisch aufzunehmen und ab-   zuschwächen   bzw. auszugleichen sowie einen plötzlichen Kraftübersehuss aufzuspeichern und später an den getiebenen Teil wieder abzugeben. 



   Beispielsweise erfolgt bei durch Verbrennungskraftmaschinen angetriebenen Triebwagen, bei welchen der Motor nicht nur den Fahrwiderstand des Kraftfahrzeugs und der angehängten Wagen zu überwinden, sondern diesen Massen auch die erforderliche Beschleunigung zu erteilen hat, die Kraft- übertragung von dem Motor zu den Treibrädern über ein mehrstufiges Zahnrädervorgelege, das beim Anfahren und auch beim jeweiligen Schalten der verschiedenen Stufen durch eine Reibungskupplung mit dem Motor gekuppelt oder von ihm entkuppelt wird. Bei der Beschleunigung von Massen über eine Reibungskupplung tritt nun   der Ubelstand auf.   dass die Reibungskraft solcher Kupplungen, d. i. 



  Reibungskoeffizient mal Normaldruck, plötzlich stark anwächst, wenn die relativen Geschwindigkeiten der Berührungsflächen abnehmen, was zu Schädigungen des Mechanismus durch heftige Stösse und den hiedurch verursachten Schwingungen führen kann. Hiebei ist noch zu berücksichtigen, dass der Fahrwiderstand der- bewegten Massen vom Zustand der Ruhe aus ungleich grösser als wie in der Bewegung ist, also auch hier beim Wechsel der Widerstände eine plötzliche Rückwirkung auf den Antriebsmotor eintritt, die heftige Schwingungen der bewegten Massen zur Folge hat. 



   Es stellt sich der Vorgang beim Anfahren wie folgt dar : Der Motor wird auf eine möglichst niedrige Drehzahl gebracht, sodann die erste Geschwindigkeitsstufe eingeschaltet und hierauf die Reibungskupplung   eingerückt.   Die durch die Reibungskupplung zu übertragende Kraft hat nun bei fortwährend steigender Drehzahl des Motors die Aufgabe, nicht nur den Fahrwiderstand des Kraftfahrzeuges und der angehängten Wagen zu überwinden, sondern ihnen auch in einer bestimmten.   möglichst   kurzen Zeit eine Beschleunigung zu erteilen, bis die der ersten Stufe entsprechende Geschwindigkeit bei der Höchstdrehzahl des Motors erreicht ist.

   Die Schaltung auf die zweite Geschwindigkeit erfolgt   ähnlich   wie oben, ebenso auf die dritte und vierte usw. bis auf die gewünschte   Höehststufe,   wobei für jede Stufe eine besondere Reibungskupplung vorgesehen ist. Es ist nun klar, dass beim vorschriftsmässigen langsamen Einrücken der Reibungskupplung diese eine gewisse Zeit schleifen oder schlüpfen muss, bis die bewegten fahrenden Massen annähernd diejenige Geschwindigkeit erreicht haben, die der Drehzahl des Motors entspricht.

   Bevor jedoch diese Übereinstimmung erreicht wird, wird die aus Sicherheitsgründen überdimensionierte Reibungskupplung aufhören zu schleifen, sie wird greifen, und die noch bestehende Differenz in der Bewegung der fahrenden Massen gegenüber der Drehzahl des Motors muss nunmehr durch eine gewaltsame Beschleunigung der fahrenden Massen ausgeglichen werden. Bei der Grösse der vorhandenen Kräfte und den zu bewegenden Massen sind hiebei Stösse im Getriebe mit ihren unangenehmen, mitunter folgenschweren Begleiterscheinungen unvermeidbar.

   Zu diesem kommt noch, dass bei dieser Art unelastischer Kraftübertragung der Wechsel der Geschwindigkeiten jeweils eine unzulässig längere Zeit in Anspruch nimmt, wodurch die gleichmässige Beschleunigung der fahrenden Massen während des Schaltens jeweils unterbrochen und insbesondere beim Fahren in Steigungen dem Motor sodann eine vermehrte, unter   Um-   ständen verdoppelte Arbeitsleistung   aufgebürdet   wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 und des Motors zu erzielen. 



   Zur Vermeidung des Axialdruckes ist die Ausgleichskupplung doppelt mit gegenläufigen Kolben ausgeführt. Das tragende Medium des Ausgleichs bildet das im Zylinderraum 8 befindliche Luftkissen, welches auch die schwersten Stösse gleich elastisch aufzunehmen und bei der jeweils nachfolgenden Rickstosswirkung wieder aktiv wirkend, im Sinne der Kraftübertragung auf die zu beschleunigenden Massen, wieder elastisch wirkend weiter   zÍ1   geben vermag. Im Gegensatz zu den bereits früher erwähnten   Kupp-   lungen bewegt sich die Widerstandsdruckkurve der neuen Kupplung, graphisch gesehen, in einer Linie, ähnlich einer Adiabate, u.   zw.   mit Null beginnend, bis zu einem lediglich durch das Sicherheitsventil begrenzten   Maximum,   welches in beliebiger Höhe bestimmt werden kann.

   Sie wirkt also als Ausgleich für kleinste und grösste Widerstände gleich elastisch. Kleine Verluste durch Undichtigkeit spielen für das Luftkissen keine Rolle, da sie sich automatisch wieder ersetzen. Veränderungen der Widerstandskurve, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 wie sie bei hydraulischen Kupplungen durch die   unvermeidbaren     Öl-oder Flüssigkeitsverluste   oder durch Änderung der Konsistenz der Flüssigkeit, je nach der   Jahreszeittemperatur eintreten,   sind bei der neuen Ausgleichskupplung vollständig ausgeschlossen. 



   Die elastische Kupplung ist nicht nur für eine bestimmte Drehrichtung der Motorwelle verwendbar, sondern durch entsprechende Abänderungen, unter Beibehaltung der Grundform für umsteuerbare Motoren, also für beide Drehrichtungen verwendbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Ausgleiehskupplung   zur elastischen Kraftübertragung zwischen einem treibenden und einem getriebenen sich drehenden Teil, wobei mit einem der beiden Teile ein Hohlzylinder starr verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zylinder   (1)   zwei mit dem andern (treibenden) Teil axial verschiebbar verbundene Kolben   (2)   spielen, die während der Kraftübertragung durch axiale Gegenbewegung das zwischen ihnen und dem Zylindermantel eingeschlossene Luftkissen   (8)   solange komprimieren, bis sie unter der Gegenwirkung des so erzeugten Überdruckes in ausgeglichener Stellung gehalten werden und die Überleitung der Motorkraft auf den Zylinder und von diesem auf den mit ihm verbundenen (getriebenen) Teil bewirken.

Claims (1)

  1. 2. Ausgleichskupplung nach Anspruch l, dadurch. gekennzeichnet, dass die Kolben ausser der Gegendruckwirkung des Überdruckes und einer mit dem Druck anwachsenden Federspannung noch einer solchen von Unterdruck unterliegen.
    3. Ausgleichskupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern EMI3.1 der Kolben im Zylinder verhindern.
    5. Ausgleichskupplung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Scheiben (6) und den festen Zylinderböden (10) Druckfedern (11) angeordnet sind.
    6. Ausgleichskupplung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass im Zylinderraum (9) ein Sicherheitsventil (13) vorgesehen ist. EMI3.2
AT141698D 1933-05-27 1933-05-27 Ausgleichskupplung zur elastischen Kraftübertragung zwischen einem treibenden und einem getriebenen sich drehenden Teil. AT141698B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT141698T 1933-05-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT141698B true AT141698B (de) 1935-05-10

Family

ID=3641809

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT141698D AT141698B (de) 1933-05-27 1933-05-27 Ausgleichskupplung zur elastischen Kraftübertragung zwischen einem treibenden und einem getriebenen sich drehenden Teil.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT141698B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2329364A1 (de) Automatisches getriebe fuer kraftfahrzeuge
CH422542A (de) Automatische Kupplungseinrichtung
DE102018220492A1 (de) Geteiltes getrieberad für ein automatisches leistungsübertragungssystem
DE102006022334B4 (de) Antriebsstrang für ein Fahrzeug mit Trockenreibungskupplung als Anfahrhilfe
AT141698B (de) Ausgleichskupplung zur elastischen Kraftübertragung zwischen einem treibenden und einem getriebenen sich drehenden Teil.
DE612823C (de) Elektromechanisches Getriebe zum Antrieb von Diesellokomotiven
AT123023B (de) Schaltkupplung für Geschwindigkeitswechselgetriebe mit ständig in Eingriff stehenden Zahnrädern.
DE2707098A1 (de) Getriebe fuer ein kraftfahrzeug
DE102012224145B4 (de) Getriebeschaltelementverzögerer
DE652629C (de) Energiespeicheranlage mit ueber eine hydraulische Schlupfkupplung zu- und abschaltbarer, sich drehender Schwungmasse fuer Kraftfahrzeuge
DE952864C (de) Stufenloses automatisches Keilriemengetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1074986B (de) Automatische Haupt kupplung fur Kraftfahrzeuge
DE4111962B4 (de) Drehmomentübertragungseinrichtung
DE1022100B (de) Selbsttaetig arbeitendes, fuer Kraftfahrzeuge bestimmtes, stufenloses Keilriemenwechselgetriebe
DE422526C (de) Regelvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Fluessigkeitsgetriebe
DE942371C (de) Hydraulischer Drehmoment-Wandler, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE614630C (de) Einzylindriger Verdichter, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, der zum Erzeugen der Bremsdruckluft dient
DE931269C (de) Selbsttaetige Wechselschalteinrichtung fuer Antriebsuebertragungen mit Foettingerwandler- und Kupplungsgang, insbesondere in Fahrzeugantrieben mit Verbrennungsmotor
AT123462B (de) Als Geschwindigkeitswechsel und Kupplung wirkendes Reibungsgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE676314C (de) Selbsttaetig schaltendes Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE422447C (de) Antriebseinrichtung mit hydraulischem Getriebe und mechanischer Kupplung
AT143027B (de) Drehtischantrieb für Tiefbohreinrichtungen.
AT147855B (de) Fahrzeugantrieb mit hydraulischer Kraftübertragung, bestehend aus einer Turbokupplung und einem oder mehreren hydraulischen Drehmomentwandlern.
AT121135B (de) Pneumatisches Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE969077C (de) Selbsttaetiges stufenloses Keilriemengetriebe