AT141622B - Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren.Info
- Publication number
- AT141622B AT141622B AT141622DA AT141622B AT 141622 B AT141622 B AT 141622B AT 141622D A AT141622D A AT 141622DA AT 141622 B AT141622 B AT 141622B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- active body
- insulating compound
- active
- bodies
- mold
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 23
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 title description 11
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 4
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims description 18
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 13
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 claims description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 2
- 238000005538 encapsulation Methods 0.000 claims 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims 1
- 238000002791 soaking Methods 0.000 claims 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 6
- 238000000748 compression moulding Methods 0.000 description 4
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 4
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 2
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 239000010426 asphalt Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000004512 die casting Methods 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren. Bisher verfuhr man bei der Herstellung elektrischer Kondensatoren, wie sie insbesondere für Sehwaehstromzwecke allgemein gebräuchlich sind, meist in der Weise, dass man zunächst durch Zusammenrollen, Zusammenfalten oder Aufeinandersehichten von abwechselnd leitenden und nichtleitenden Lagen den sogenannten aktiven Körper bildete, ihn presste und mit einer bei Normaltemperatur festen, jedoch durch Erhitzen flüssig gemachten Isoliermasse tränkte, darauf nach deren Erstarren den Körper in einen Schutzbecher aus Metall, Holz, einer isolierenden Kunstmasse, Pappe od. dgl. einsetzte und ihn schliesslich in dem Schutzbecher mittels einer ebenfalls bei Normaltemperatur festen, jedoch durch Erhitzen flüssig gemachten Isoliermasse vergoss. Diese Sehutzbeeher verteuern offenbar die Kondensatoren und haben ausserdem den Nachteil, etwaige Risse, Sprünge od. dgl. in dem aktiven Körper, durch die der Kondensator bekanntlich unbrauchbar wird, äusserlich nicht wahrnehmbar zu machen, so dass man es einem solchen Kondensator nie anzusehen vermag, ob er noch benutzt werden kann oder nicht. Man hat ferner bereits vorgeschlagen, den aktiven Körper - statt ihn in einen Schutzbecher einzusetzen-durch ein Press-oder ein Pressgussverfahren mit einem Schutzmantel aus Isoliermasse zu versehen, u. zw. bei dem Pressverfahren in der Weise, dass man in einer Form den aktiven Körper zwischen Platten aus Isoliermasse einlegt oder in pulverförmige Isoliermasse einbettet, darauf die Form schliesst und die Isoliermasse, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Erhitzung, zusammenpresst, wobei Drucke von 20 bis 100 t zur Anwendung kommen, oder bei dem Pressgussverfahren in der Weise, dass man in einer Form den aktiven Körper mit durch Erhitzen auf 120 bis 150'flüssig gemachter Isoliermasse umgiesst, darauf die Form schliesst, die Isoliermasse unter einem Druck von ebenfalls 20 bis 100 t setzt und sich abkühlen lässt. Diese beiden Verfahren haben den Nachteil, dass bei ihnen hohe Drucke erforderlich sind, die sich selbstverständlich auch auf die aktiven Körper übertragen, und dass diese hiedurch leicht Schaden nehmen. Dies gilt ganz besonders für das Pressgussverfahren, weil bei ihm der aktive Körper auf eine gewisse Zeit nicht nur einem sehr starken Druck, sondern auch einer hohen Temperatur von 120 bis 1500 ausgesetzt werden muss, die ihm ebenfalls schädlich ist. Im Gegensatz zu diesen älteren Verfahren wird gemäss der Erfindung der aktive Körper in einer Form mit einer, bei Normaltemperatur festen, jedoch durch Erhitzen auf etwa 80-100 breiig gemachten Isoliermasse unter einem Druck von etwa 1'5 bis 3 i/CM umspritzt, so dass sie den aktiven Körper allseitig umkleidet. Dieses Spritzgussverfahren hat einerseits mit den vorstehend beschriebenen Press-und Pressgussverfahren gegenüber dem eingangs beschriebenen Verfahren den Vorteil gemeinsam, dass die Kondensatoren dann weiterhin in keine Schutzbecher eingesetzt zu werden brauchen, wodurch also die mit letzteren verbundenen Nachteile entfallen. Anderseits bietet das Spritzgussverfahren gegenüber den Press-und Pressgussverfahren zunächst den Vorteil, dass man bei ihm mit wesentlich niedrigeren Drucken und Temperaturen auskommt, als sie bei jenen erforderlich sind. Ferner beansprucht das Spritzgussverfahren beträchtlich weniger Zeit und ergibt eine erheblich grössere Genauigkeit des Fertigfabrikates als das Press-oder Pressgussverfahren. Man hat auch bereits vorgeschlagen, Normalrollen für Selbstinduktion und Spulen für Funkinduktoren mit Isoliermasse, vorzugsweise unter Anwendung von Vakuum, zu umgiessen, um die <Desc/Clms Page number 2> Windungen zu fixieren und die Luft aus ihnen zu vertreiben. Selbst wenn man dieses Verfahren auf das Versehen von Kondensatoren mit Sehutzmänteln übertragen wollte, wurde es den Mangel haben, dass ein so erzeugter Schutzmantel auf keinen Fall so dicht und fest ausfallen und auch an dem aktiven Körper unmöglich so fest haften kann, wie ein im Wege des Spritzgusses gemäss der Anmeldung erzeugter Schutzmantel. Auf der Zeichnung sind zwei Beispiele von Vorrichtungen zur Ausführung des neuen Verfahrens dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen das erste und die Fig. 3 und 4 das zweite Ausführungsbeispiel im senkrechten Längsschnitt und im Grundriss nach Wegnahme des Deckels. Die Fig. 5-8 sind entsprechend Darstellungen des zweiten Ausführungsbeispiels. jedoch mit andern Stellungen der Teile der Form. Im folgenden sei das neue Verfahren zunächst an Hand der Fig. 1 und 2 beschrieben. In ihnen bezeichnet A den aktiven Körper, von dem hier angenommen ist, dass er die Form eines Hohlzylinders hat, und der wie üblich durch Zusammenrollen leitender und nicht leitender Lagen gebildet ist. Die Form besteht aus einer Bodenplatte B, zwei Seitenteilen C, die im Querschnitt die Form von Halbkreisbögen haben, und einem Deckel D, der den Hohlraum im Innern der Form dicht abschliesst. Die EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> Obwohl nach dem eingangs Gesagten das neue Verfahren das Einsetzen des aktiven Körpers in einen Schutzbecher und das Vergiessen in ihm überflüssig macht, kann dennoch unter Umständen ein Sehutzbecher erwünscht sein. In diesem Falle braucht man nur den aktiven Körper vor dem Umspritzen in einen Schutzbecher einzusetzen. Das neue Verfahren erlaubt es ferner, in die Form mehrere aktive Körper oder ausser einem oder mehreren aktiven Körpern auch einen oder mehrere andere Körper einzusetzen, wie z. B. Widerstände. Metallteile zu Befestigungszwecken usw.. und dann alle Teile durch die eingespritzte Isoliermasse zu einem Ganzen zu vereinigen. Die bei dem neuen Verfahren zur Anwendung kommende Isoliermasse besteht zweckmässig aus einem Gemisch von Erdwachs od. dgl., Bitumina od. dgl. und Öl oder ölhaltigen Stoffen, die zusammengeschmolzen werden, u. zw. etwa in dem Verhältnis 70 : 20 : 10 Gewichtsteilen. Diese Masse ist in festem EMI3.1 aushält, ohne Schaden zu nehmen, insbesondere ohne zu springen. In elektrischer Beziehung weist sie die Vorteile auf, dass sie eine hohe Durchschlagsfestigkeit besitzt, ihre elektrischen Werte in hohem Masse konstant sind und dass ihre Dielektrizitätskonstante höher liegt als die der meist gebräuchlichen Isoliermassen. Bei Verwendung dieser Isoliermasse für Kondensatoren können die isolierenden Lagen, die ihre leitenden Lagen trennen, mit dieser Isoliermasse getränkt sein oder nur aus ihr bestehen. Letzteres gilt auch für Drehkondensatoren und andere Ausführungen, bei denen Metallplatten als leitende Lagen Verwendung finden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren, bei dem der aktive Körper unter Anwendung von Druck und Wärme in einer Form mit einem Mantel aus einem, beim Erwärmen weich werdenden Isoliermaterial umkleidet wird, gekennzeichnet durch die Bildung des Mantels in der Weise, dass das durch Erwärmen auf etwa 80 bis 100 erweichte Isoliermaterial unter einem Druck von etwa 1#5 bis 3 kg/cm2 in die Form eingespritzt wird. EMI3.2
Claims (1)
- umspritzt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isoliermasse beim Einspritzen auch in das Innere des aktiven Körpers eindringt und die in ihm befindliche Luft austreibt.4. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der aktive Körper zunächst gepresst und getränkt wird. dadurch gekennzeichnet, dass-sowohl das Pressen und Tränken als auch das Umspritzen des aktiven Körpers in derselben Form vorgenommen und diese zu diesem Zweck verstellbar gemacht wird.5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aktive Körper vor dem Umspritzen in einen Schutzbecher eingesetzt wird.6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Form mehrere aktive Körper eingesetzt und durch die eingespritzte Isoliermasse zu einem Ganzen vereinigt werden.7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die Form ausser einem oder mehreren aktiven Körpern auch ein oder mehrere andere Körper, wie z. B. Widerstände, Metallteile zu Befestigungszwecken od. dgl., eingesetzt und durch die eingespritzte Isoliermasse zu einem Ganzen vereinigt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE141622X | 1931-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT141622B true AT141622B (de) | 1935-05-10 |
Family
ID=5668773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT141622D AT141622B (de) | 1931-06-25 | 1932-01-22 | Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT141622B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748671C (de) * | 1937-10-16 | 1944-11-08 | Drehkondensator, insbesondere Mehrfachkondensator, bei dem die Statorplatten durch Umspritzen mit einer Isoliermasse mit dem oder den Traegerbolzen verbunden sind | |
| DE974844C (de) * | 1950-12-14 | 1961-05-10 | Bosch Gmbh Robert | Elektrischer Kondensator |
-
1932
- 1932-01-22 AT AT141622D patent/AT141622B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748671C (de) * | 1937-10-16 | 1944-11-08 | Drehkondensator, insbesondere Mehrfachkondensator, bei dem die Statorplatten durch Umspritzen mit einer Isoliermasse mit dem oder den Traegerbolzen verbunden sind | |
| DE974844C (de) * | 1950-12-14 | 1961-05-10 | Bosch Gmbh Robert | Elektrischer Kondensator |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0004272A2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Pressmassen mit weichmagnetischen Eigenschaften | |
| AT141622B (de) | Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren. | |
| DE2815897A1 (de) | Mehrschichten-kopfkern und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE1646787A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Heisspressen von Platten | |
| DE761194C (de) | Verfahren zum Herstellen einer Isolationsmasse zum Einbetten von Heizleitern | |
| DE570242C (de) | Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren, bei dem der aktive Koerper unter Anwendung von Druck und Waerme in einer Form mit einem Mantel aus einem beim Erwaermen weich werdenden Isoliermaterial umkleidet wird | |
| DE2417589A1 (de) | Verfahren und anordnung zum herstellen von verdichteten legierten gegenstaenden mit einem inneren durchtritt | |
| DE513761C (de) | Verfahren zur Herstellung von Massekernen aus hartem Eisenpulver | |
| DE437337C (de) | Verfahren zur Herstellung von Teilen aus Isolierstoff fuer elektrotechnische Zwecke | |
| DE1917505B2 (de) | Verfahren zur herstellung eines zweischichtentiegels fuer induktionsoefen | |
| DE658361C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Blockkondensators | |
| CH318546A (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Formkörpers | |
| DE703145C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schmelzhaefen, insbesondere Glasschmelzhaefen | |
| AT114200B (de) | Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkörper für Bügeleisen, Kocheinrichtungen u. dgl. mit einem in einer Isoliermasse eingebetteten Heizwiderstand. | |
| DE2621815C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von Platten aus zusammenpreßbaren mineralischen Substanzen | |
| DE651565C (de) | Verfahren zum Herstellen elektrisch isolierender Pressstuecke mit einem oder mehreren vorstehenden Teilen | |
| DE10213215A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines keramischen Bauteils | |
| DE647627C (de) | Verfahren fuer die Isolierung von glimmerumpressten Wicklungsstaeben, insbesondere rechteckigen Querschnitts, und Wicklungsstab zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE580637C (de) | Verfahren zur Herstellung eines rohrfoermigen Hochspannungskondensators mit einem Mantel aus Isolierstoff und in der Rohrachse versetzten Pol-belegungen, dessen elektrisches Feld sowohl quer als auch laengs zu den Polbelegungen durch schwebende leitende Einlagen moeglichst gleichfoermig gemacht ist | |
| DE529114C (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Isolierkoerpers aus Zement oder mit Zementbestandteil | |
| DE1960150A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Erzeugnissen aus Siliciumnitrid | |
| AT289979B (de) | Verfahren zur Herstellung eines imprägnierten elektrischen Kondensators mit Kunststoffolie als Dielektrium | |
| DE747434C (de) | Verfahren zum Herstellen von Formkoerpern aus thermoplastischer haertbarer Masse, insbesondere Kunstharz | |
| DE912523C (de) | Verfahren zum Pressen schwierig geformter Koerper aus Metallpulver | |
| DE553703C (de) | Verfahren zum Formen und Haerten von faserstoffhaltigen Kunstharzkoerpern |