AT141122B - Einspannvorrichtung für Rasierklingen, insbesondere Blattklingen, zum Zwecke des Abziehens derselben. - Google Patents

Einspannvorrichtung für Rasierklingen, insbesondere Blattklingen, zum Zwecke des Abziehens derselben.

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AT141122B
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Austria
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jaw
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blade
pulling
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Alfred Veith
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Alfred Veith
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Description


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  Einspannvorrichtung für Rasierklingen, insbesondere Blattklingen, zum Zwecke des Abziehens derselben. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Halte-oder Einspannvorrichtungen für Rasierklingen, insbesondere Blattklingen. 



   Gegenstand der Erfindung ist es, eine solche Vorrichtung zu schaffen,   die-ohne umständliche   und leicht verschmutzende und versagende Schieber-und Klemmeinrichtungen oder Scharniere u. dgl., wie sie bekannte Einspannvorrichtungen   aufweisen-es ermöglicht,   die abzuziehende Klinge in einfacher Weise zu fassen und verlässlich zu halten und in der bei den gewöhnlichen Rasiermessern bewährten Art über den Rücken des Messers bzw. der Haltevorrichtung wendend, abzuziehen.

   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Haltevorrichtung aus zwei einfach und widerstandsfähig ausgestalteten, an ihren Vorderkanten   abgeschrägten Backen   besteht, von denen die eine, zweckmässig mit einem Stiel oder Handgriff ausgestattete, innen mit einer Stufe oder Ausnehmung zur Aufnahme der Klinge und gegebenenfalls mit Zapfen od. dgl. zum Eingreifen in die Löcher einer Blattklinge versehen ist und aussen gegen die Hinterkante zu schwach keilförmig verläuft, während die andere Backe mit einem oder mehreren etwas federnden und derart umgebogenen Lappen versehen ist, dass diese beim Aufschieben der Backe auf die erstere Backe den keilförmigen hinteren Teil derselben genau passend umfassen, wobei gegebenenfalls Schlitze im vorderen Teil der aufgeschobenen Platte zur Führung und zum Anschlag an den Zapfen od. dgl.

   der andern Backe dienen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel schematisch ver- anschaulich, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 die eine Backe der Vorrichtung gemäss der Erfindung in Drauf- sicht bzw. im Schnitte längs der Linie   11-11   der Fig. 1, die Fig. 3 und 4 die zweite Backe mit einem Griff versehen in Draufsicht bzw. im Schnitte längs der Linie IV-IV der Fig. 3, während die   Fig. 5   einen Querschnitt durch die beiden übereinandergeschobenen Backen in grösserem Massstab darstellt. 



   Die eine zweckmässig mit einem geeigneten Stiel oder Handgriff 3 versehene Backe 1 ist gegen ihre Vorderkante 5 zu aussen   abgeschrägt   und in ihrem hinteren Teil 6 aussen sanft keilförmig verlaufend ausgebildet und innen an der Hinterkante mit einer niedrigen Leiste 7 od. dgl. versehen, durch die in der Innenfläche der Backe eine Stufe oder Ausnehmung gebildet wird, die zur Aufnahme der abzuziehenden (strichliert angedeuteten) Blattklinge 4 dient, die in ihrer Lage durch in ihre Löcher 9 passende Zapfen oder Vorsprünge 8 der Backe 1 gehalten wird, so dass ihre in das Innere der Haltevorrichtung zu liegen kommende Schneide nicht mit der Rückenleiste 6 od. dgl. in Berührung kommen kann. 



   Die andere Backe 2 ist an ihrer Vorderkante 11 ebenfalls aussen entsprechend abgeschrägt ; hinten jedoch ist sie mit einem etwas federnden breiten Lappen 12 versehen, der derart umgebogen ist, dass in die von ihm mit der Innenfläche der Backe 2 gebildete Öffnung der schwach keilförmige hintere Teil 6 der Backe 1 genau passt.

   Wird also die Backe 2 über die Backe   1,   wie in Fig. 1 strichliert angedeutet ist, mit leichtem Druck geschoben, wobei sie durch Schlitze 10 an den Vorsprüngen 8 der Backe 1 geführt wird, so werden die beiden Backen durch den keilförmigen Sitz bei 6 und die Federung des Lappens 12 fest zusammengepresst in der in Fig. 5 gezeichneten Stellung gehalten, wodurch eine vorher (wie in Fig. 3 strichliert angedeutet) auf die Backe 1 gelegte Klinge   4   fest zwischen den Vorderkanten 5 und 11 der
Backen 1 und 2 eingespannt wird. 



   Die Backe 2 ist zweckmässig derart ausgebildet, dass ihre Aussenseite eine Auflage oder eine Aus- buchtung 13 od. dgl. als Fortsetzung des Lappens 12 aufweist, die mit Bezug auf die Innenfläche der
Backe symmetrisch zum Lappen 12 angeordnet ist, so dass ein entsprechender Rücken zum Auflegen 

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 und zum   Führen und   Wenden der Vorrichtung auf dem Abziehriemen od. dgl. gebildet ist, der eine entsprechend gleichmässige Ausbildung der Schneide der Klinge beim Abziehen derselben gewährleistet. 



  Um eine zu starke Belastung der Klinge bzw. ihrer Schneide beim Abziehen zu verhüten, sind die Ab-   schrägungen   5, 11 so gewählt, dass die Vorrichtung sieh beim Abziehen auf diese stützt, wenn eine bestimmte Durchbiegung der Klinge erreicht ist. 



   Zum Herausnehmen der Klinge aus der Vorrichtung wird die Backe 2 einfach   zurückgeschoben,   so dass die Klinge auf der Backe 1 freiliegt und abgenommen oder umgelegt werden kann. 



   Die beiden einfach gestalteten Backen sind leicht zu reinigen ; sie sind auch sehr widerstandsfähig ausgebildet, so dass ihre Wirkung eine dauernd verlässliche und die Lebensdauer der Vorrichtung eine geradezu unbegrenzte ist. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Einspannvorrichtung für Rasierklingen, insbesondere   Blattklingen,   gekennzeichnet durch zwei aussen an ihren Vorderkanten (5, 11) abgeschrägte Backen (1,   2),   von denen die eine zweckmässig mit einem Stiel oder Handgriff   (3)   ausgestattete Backe   (1)   innen mit einer Stufe oder Ausnehmung zur Aufnahme der Klingen versehen ist und aussen gegen die Hinterkante   (6)   zu schwach keilförmig verläuft, während die andere Backe   (2)   mit einem oder mehreren etwas federnden und derart umgebogenen 
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 keilförmigen hinteren Teil   (6)   derselben genau passend umfassen, so dass die Vorderkanten der Backen fest zusammengepresst werden.

Claims (1)

  1. 2. Einspannvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Backe (1) mit Zapfen oder Vorsprüngen (8) zum Eingreifen in die Löcher (9) einer Blattklinge (4) versehen ist, während in dem vorderen Teil der andern Backe (2) Schlitze (10) angeordnet sind, die zur Führung und zum Anschlag der Backe (2) an den Zapfen oder Vorsprüngen (8) der andern Backe (1) dienen.
    3. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den federnden Lappen versehene Backe (21 auf ihrer Aussenfläche eine oder mehrere Auflagen oder Ausbuchtungen (13) als Fortsetzung der Lappen (12) aufweist, die mit Bezug auf die Innenfläche der Backe symmetrisch zu den Lappen (12) angeordnet sind. EMI2.2
AT141122D 1934-07-11 1934-07-11 Einspannvorrichtung für Rasierklingen, insbesondere Blattklingen, zum Zwecke des Abziehens derselben. AT141122B (de)

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